Rettar 3D-Radartechnik für präzise Sorghum-Silos
Der 3DPro2300 Radar-Scanner von Rettar ersetzt die manuelle Getreideprüfung durch KI-gestützte 3D-Modellierung. Er eliminiert Sicherheitsrisiken und Ausfallzeiten durch präzise Echtzeitdaten in staubigen Umgebungen.
Risiken manueller Prüfungen in der Getreidelagerung
Die Vorratshaltung im Haushalt ist einfach: Ein Blick genügt. Bei industriellen Silos mit tausenden Tonnen Sorghum stehen Manager jedoch oft vor dem Problem, zwar Getreide zu lagern, aber keine Daten zu haben. Diese dutzende Meter hohen Silos machen eine Bestandsschätzung fast unmöglich. Schätzungen sind ungenau, und der Einsatz von Personal im Inneren ist ein erhebliches Sicherheitsrisiko.
Rettar hat eine revolutionäre Lösung für diese Herausforderung entwickelt. Der 3DPro2300 Radar-Scanner fungiert als „Auge“ und „Gehirn“ der Silos und liefert präzise Einblicke in das Materialvolumen, ohne die Luke zu öffnen oder die Produktion zu stoppen. In der Brauerei-, Futtermittel- und Getreidebranche beeinflusst ein präziser Bestand direkt die Kostenkontrolle. Traditionelle Methoden kämpfen mit Sicherheitsrisiken und Staub, der optische Geräte blind macht.
Von Rohdaten zu hochpräzisen digitalen 3D-Zwillingen
Der 3DPro2300 wechselt von der Einzelpunkterkennung zur Panorama-3D-Modellierung, indem er Radar mit einer Robotikplattform kombiniert. Mit 140-GHz-FMCW-Radar durchdringt das Gerät dichten Staub und Rauch, um tausende Punkte auf der Materialoberfläche zu messen – unbeeinflusst von Licht oder Feuchtigkeit.
Eine zweiachsige Roboterplattform dreht den Sensor horizontal um 360° und vertikal um ±90°. In einem Zyklus werden 16.200 unabhängige Punkte erfasst, was Blindstellen eliminiert. Diese massiven Punktwolkendaten werden durch KI-Algorithmen von RETTAR verarbeitet, um einen digitalen 3D-Zwilling zu erstellen. Das System berechnet Echtzeitvolumen, Füllhöhe und Oberfläche mit wissenschaftlicher Präzision.
Mehr Sicherheit und Rentabilität durch Automatisierung
Durch „Zero-Climb“-Audits wird Personal aus Gefahrenbereichen entfernt und das Sicherheitsmanagement von Schutzausrüstung auf Risikominimierung umgestellt. Dies sorgt für wirtschaftliche Transparenz: Mit einer Volumengenauigkeit von ±0,5 % FS bietet das System eine verlässliche Basis für Audits. Zudem machen Bestandsprüfungen während des Betriebs Stillstände überflüssig und steigern den Lagerumschlag deutlich.
Dieser datengesteuerte Ansatz ermöglicht es Managern, den 3D-Bestandsstatus in Echtzeit aus der Zentrale zu überwachen. Die Daten lassen sich nahtlos über Ethernet, RS485 oder 4-20mA in bestehende ERP- und WMS-Systeme integrieren. Dies automatisiert Nachbestellungen, Produktionsplanung und Warnmeldungen, um Überläufe oder Fehlbestände zu vermeiden und die Lieferkette vollständig zu optimieren.