In der Schüttgutindustrie wird die präzise Volumenmessung von Sojaschrot oft durch feine Partikelanhaftungen sowie die Bildung von Materialkegeln oder Brücken erschwert. Diese Faktoren führen bei herkömmlichen Sensoren häufig zu Signalverlusten und Datenfehlern.
Scan-Technologie für volle Sichtbarkeit im Silo
Der 3DPro2300 nutzt einen Rotationsscan über 360° horizontal und ±90° vertikal zur Vermeidung von Totzonen. Diese „Visual Engine“ erfasst Anhaftungen und unebene Schüttungen im Siloinneren vollständig, um die Dateneintegrität zu sichern.
Design mit Fokus auf Wartung und Sicherheit
Der Scanner bietet ein kompaktes Design, das nur eine kleine Dachöffnung benötigt. Zur Erhöhung der Arbeitssicherheit ermöglichen Ferndiagnose und Statusanzeigen die Überwachung der Hardware, ohne staubige Gefahrenbereiche betreten zu müssen.
Nahtlose Integration in digitale Ökosysteme
Das System ist kompatibel mit Windows und Linux und unterstützt diverse Protokolle für Industrie 4.0-Anwendungen. Die wichtigsten Merkmale umfassen:
- Direkte Anbindung an Warehouse Management Systeme (WMS)
- Datenaustausch mit ERP-Plattformen in Echtzeit
- Unterstützung für automatisierte Produktionsplanung
Zertifizierte Qualität für den industriellen Einsatz
Gefertigt nach ISO 9001:2015, wurde der 3DPro2300 mit dem Process Innovation Award ausgezeichnet. Diese Zertifizierung bestätigt die Zuverlässigkeit des Geräts für den Dauerbetrieb in anspruchsvollen Getreidelagerumgebungen.
RETTAR erwartet einen Wandel hin zu autonomen Inventur-Ökosystemen. Durch den Einsatz von KI und 3D-Sensorik will das Unternehmen die manuelle Überwachung weltweit durch vollautomatische, hochsichere Standards im Schüttgutmanagement ersetzen.