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Kurzbericht
23.01.2020  |  1379x
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Geschüttelt oder gerührt?

Liebherr über Kostenersparnis und Optimierung von Mischprozessen

Traditionell beruht die Qualitätsbewertung von Mischprozessen in vielen Unternehmen immer noch auf zeitaufwendigen Versuchsreihen, welche besonders bei Batch-Prozessen nur unzureichende Daten über den zeitlichen Verlauf und die gesamte räumliche Verteilung der Mischungsqualität liefern.

Wie der Einsatz von Partikelsimulation mit ROCKY-DEM hilft, Prozessparameter zu optimieren – um Energieeffizienz und Mischungsqualität zu verbessern wie auch Kosten zu sparen – berichtet Liebherr Mischtechnik in unserem Cadfem journal Beitrag (siehe Link rechts).

Mit ROCKY-DEM ließen sich schnell Eingangsparameter, wie die Partikelgrößen und Größenverhältnisse, ebenso aber auch die Drehzahlen und Verweilzeiten des Produkts, variieren. Eine Evaluierung der Mischgüte war nun über den gesamten Mischtrog und zu jedem Zeitpunkt darstellbar. Auch Aussagen über nötige Drehmomente und optimale Drehzahlen lassen sich auf diese Weise treffen.

Darüber hinaus lassen sich mittels Simulation Aussagen zu Neuentwicklungen oder konstruktiven Änderungen treffen, ohne dass kostenintensive Prototypen oder Versuchsstände benötigt werden. ROCKY-DEM ist Ihr Werkzeug für die Simulation von feuchtem wie trockenen Mischen, sei es für grobkörnige Kiesschüttungen oder feine Pulver.

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Partikelsimulation im Maschinen- und Anlagenbau
Mit ROCKY-DEM den Transport von Stückgut simulieren und damit reale Prozesse in der Fertigung verstehen und verbessern. Im Maschinenbau steht man immer vor der Notwendigkeit, qualitativ hochwertige Endprodukte zu liefern, die Effizienz und Zuverlässigkeit der Anlagen zu steigern, sowie die Abnutzung und Energiekosten zu reduzieren. Heute wird noch vielfach auf Basis von Erfahrung oder über die „Trial and Error“ Methode Maschinen und Anlagen entwickelt, die dann als Prototypen getestet und zur Marktreife geführt werden. Dieser Prozess, der sehr stark auf Prototypen basiert, ist oft sehr zeit- und kostspielig. Um bei engen Terminplänen und möglichen Vertragsstrafen den wirtschaftlichen Erfolg zu sichern kann man mit Rocky dem eine Vielzahl von Design-Varianten im Vorfeld simulieren, um die Wirkung jeder einzelnen Veränderung auf die Gesamtanlage besser zu verstehen. Dank moderner GPU-Computer-Technologie können die komplexen Prozesse der Partikelsimulation deutlich schneller simuliert werden. Der Anwender kann damit die Wechselwirkung der diskreten Elemente untereinander und mit der Umgebung analysieren. Darüber hinaus können die mechanischen Kräfte, die auf das Stückgut und die Anlage wirken, ermittelt und ihre Auswirkungen mit der ANSYS Mechanical (FEM) Software genauer untersucht werden. Zudem kann man über die Koppelung von Ansys cfd (Fluent) mit ROCKY bei Bedarf die Wechselwirkung von Stückgütern und einem strömenden Medium untersuchen. Auf Basis der Simulation kann man eine deutlich reduzierte Anzahl von Designs und Auslegungen am digitalen Modell statt in der Inbetriebnahme testen, validieren und umsetzen, was zu erheblichen Zeit- und Kosteneinsparungen führt.
26.02.2020 | Webinar | Ein Morgen | Webinar / Online | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)

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