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Produktnews
05.10.2018  |  590x
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NETZSCH LaborPilotAnlage mit Hochleistungssichter m-Class

Vermahlung und Sichtung von Seltenerdpulvern

Qualitätstreiber bei der Magnetherstellung

Neodym-Eisen-Bor-Magnete (Nd-Fe-B) sind sogenannte Seltenerdmagnete, die sich durch sehr hohe Energiedichten auszeichnen. Entscheidend für Qualität und Eigenschaften der Dauermagnete ist eine enge Partikelgrößenverteilung mit möglichst geringem Anteil an feinsten (< 2 µm) und an groben Partikeln (> 8 µm).

Innovative Lösungen für diese Problemstellung bietet das Unternehmen NETZSCH mit einem Verfahren zur Vermahlung mit nachgeschalteter Sichtung von Seltenerdpulvern, das bereits zum Patent angemeldet wurde. Konstruktiv führte dieses Verfahren zur Entwicklung einer Serie von Strahlmühlen und Feinstsichtern, die empfindliche Nd-Fe-B-Verbindungen oder andere Seltenerdlegierungen unter Schutzgas zuverlässig und reproduzierbar zu einem Feinpulver mit enger Partikelgrößenverteilung und definierter Oberkornbegrenzung verarbeiten.

Mit der m-Jet aus dem Hause NETZSCH, einer Kombination aus Spiralstrahlmühle und dynamischem Windsichter, lassen sich unabhängig von der Beladung der Gasstrahlen höchste Feinheiten erzielen. Der entscheidende Vorteil der m-Jet im Vergleich zu Fließbettgegenstrahlmühlen oder Target-Mühlen ist dabei die Möglichkeit des automatischen Auswerfens schwer mahlbarer Bestandteile. Dies erfolgt automatisch innerhalb weniger Sekunden und während des Betriebs der m-Jet. Der Überdruck in der Mühle sorgt für den Transport der schwer mahlbaren Bestandteile aus der Mahlkammer direkt in den Filter. Damit ist eine Kontamination der produktführenden Leitungen mit groben Produktpartikeln und/oder schwer mahlbaren Bestandteilen ausgeschlossen. Weiterhin liegt der Produktinhalt bei der Mahlung in einer m-Jet konstruktionsbedingt im Vergleich zu einer Fließbettgegenstrahlmühle gleicher Mahlgasmenge um den Faktor 20 - 25 niedriger. Dies resultiert gleichzeitig in äußerst geringen Pulververlusten bei Produktumstellungen infolge des kleineren Mahlkammervolumens. Darüber hinaus tritt beim An- und Abfahren der Anlage praktisch keine Änderung in der Durchsatzleistung und in der Kornverteilung auf. Auch der selektiven Mahlung einzelner Legierungsbestandteile wird hierdurch vorgebeugt.

Der im System m-Jet integrierte dynamische Windsichter sorgt für eine klar definierte Oberkornbegrenzung des gemahlenen Produkts. Die Feinstanteile im Mahlgut lassen sich in einem nachfolgenden Prozess gezielt mit einem NETZSCH Hochleistungsfeinstsichter m-Class abtrennen. Im Ergebnis erhält man ein Pulver mit definierter, enger Partikelgrößenverteilung. Die höhere Güte des Rohstoffs wiederum schlägt sich in der Qualität der produzierten Magnete nieder. So weisen Seltenerdmagnete aus gesichtetem Material im Vergleich zu Magneten aus herkömmlich gemahlenem Pulver eine höhere Koerzitivfeldstärke sowie eine deutlich verbesserte Kniefeldstärke und Rechteckigkeit auf.
 

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