Was die Prozessindustrie bewegt: WAREX zieht Bilanz nach der Powtech
WAREX VALVE aus Senden zieht Bilanz nach der Powtech Technopharm 2026 in Nürnberg: Kunden fragen zunehmend maßgeschneiderte Absperr- und Regelkomponenten für Explosionsschutz, Hygiene und Pharma nach. Die eigene Fertigung sorgt für kurze Wege.
Drei Messetage, zahlreiche Fachgespräche und ein intensiver Austausch mit Kunden und Partnern: Für WAREX VALVE war die Powtech Technopharm 2026 erneut eine wichtige Plattform, um aktuelle Entwicklungen und Anforderungen der Prozessindustrie unmittelbar aus erster Hand zu erleben.
Vom 29. September bis 1. Oktober traf sich die internationale Fachwelt in Nürnberg. Im Mittelpunkt standen Technologien für die Verarbeitung und das Handling von Pulvern, Granulaten, Schüttgütern und Flüssigkeiten sowie Lösungen für die pharmazeutische Produktion. Für WAREX zeigte sich dabei vor allem eines: Die Anforderungen an Komponenten und Anlagen werden zunehmend spezifischer.
Individuelle Lösungen stärker gefragt
In vielen Gesprächen wurde deutlich, dass Standardlösungen immer häufiger an ihre Grenzen stoßen. Unterschiedliche Medien, hohe Anforderungen an Dichtheit und Hygiene, anspruchsvolle Einbausituationen, besondere Werkstoffe oder spezifische Anforderungen an den Explosionsschutz machen eine individuelle Auslegung notwendig.
„Die Gespräche auf der Messe haben uns erneut gezeigt, dass Kunden heute nicht einfach nur eine Armatur suchen. Sie benötigen eine Lösung, die exakt zu ihrem Prozess und zu ihrer Anlage passt“, erklärt Jörn Schneider, Geschäftsführer der WAREX VALVE GmbH.
Gerade hier sieht das Unternehmen aus Senden eine seiner besonderen Stärken. Neben einem umfangreichen Produktprogramm entwickelt und fertigt WAREX kundenspezifische, maßgeschneiderte („tailor-made“) Lösungen für unterschiedlichste Einsatzbereiche der Prozessindustrie.
Sicherheit und Zuverlässigkeit bleiben zentrale Themen
Ein weiterer Schwerpunkt der Gespräche war die Betriebssicherheit von Anlagen. Gerade beim Handling von Pulvern und Schüttgütern spielen zuverlässige Absperr- und Regelkomponenten eine entscheidende Rolle.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei Anwendungen, bei denen Staubexplosionsgefahr, hohe hygienische Anforderungen oder sensible Produktionsprozesse berücksichtigt werden müssen. Bereits kleine Komponenten können erheblichen Einfluss auf die Sicherheit, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit einer gesamten Anlage haben. Für Anwender gewinnt deshalb neben der reinen technischen Funktion zunehmend auch die langfristige Zuverlässigkeit der eingesetzten Komponenten an Bedeutung.
Kurze Wege und Lieferfähigkeit gewinnen an Bedeutung
Neben technischen Anforderungen rückten auf der Powtech Technopharm auch wirtschaftliche Rahmenbedingungen in den Fokus. Unternehmen achten verstärkt auf verlässliche Lieferketten, planbare Verfügbarkeiten und kurze Reaktionszeiten.
Für WAREX ist die Fertigung am Standort Senden deshalb ein wichtiger Faktor. Eigene Entwicklung und Fertigung ermöglichen kurze Abstimmungswege und bieten die Möglichkeit, flexibel auf besondere Anforderungen der Kunden zu reagieren.
„Gerade bei Sonderlösungen ist eine enge Abstimmung zwischen Kunde, Konstruktion und Fertigung entscheidend. Kurze Wege helfen uns dabei, schnell zu reagieren und Lösungen gemeinsam mit dem Kunden weiterzuentwickeln.“
Pharma und anspruchsvolle Prozesse weiter im Fokus
Mit der stärkeren Einbindung pharmazeutischer Anwendungen durch die Technopharm wurde auch deutlich, dass Anforderungen an Hygiene, Dokumentation und reproduzierbare Prozesse weiter steigen.
Die Messe stellte Themen wie Pharma Processing, Lebensmittelverarbeitung, Sicherheit, Digitalisierung und nachhaltigere Prozesse in den Mittelpunkt. Für WAREX ergeben sich daraus zusätzliche Einsatzfelder für speziell ausgelegte Absperr- und Regelkomponenten.
Direkter Austausch bleibt unverzichtbar
Trotz zunehmender Digitalisierung bleibt der persönliche Austausch für WAREX ein wichtiger Bestandteil der Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern. Die Gespräche in Nürnberg lieferten zahlreiche Anregungen für bestehende Projekte und zukünftige Entwicklungen. „Eine Fachmesse zeigt sehr direkt, welche Themen Unternehmen tatsächlich beschäftigen. Viele Anforderungen entstehen erst im Gespräch. Genau dieser Austausch ist für uns besonders wertvoll.“ Die Bilanz nach drei Messetagen fällt für WAREX daher überwiegend positiv aus: Die Prozessindustrie steht vor anspruchsvollen Aufgaben – gleichzeitig steigt der Bedarf an zuverlässigen, flexiblen und anwendungsspezifischen Lösungen.
Für WAREX bestätigt sich damit ein Ansatz, den das Unternehmen seit vielen Jahren verfolgt: Nicht die Standardlösung steht im Mittelpunkt, sondern die passende Lösung für den jeweiligen Prozess.