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Technisches Dokument
10.02.2026  |  99x
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Automatisieren ohne Einstiegshürde

Wie IoT-Füllstandmesstechnik von VEGA den Weg in die automatisierte Logistik ebnet

Lange Zeit war Füllstandmessung ein einfaches, lokales Thema in der Prozessindustrie. Sensoren erfassten, ob ein Behälter leer oder voll war, manchmal gab es prozentuale Angaben, selten eine Integration in größere Systeme. Doch dieser Blick auf die Messtechnik hat sich grundlegend verändert. Heute geht es nicht mehr nur um einzelne Messpunkte, sondern um vernetzte Systeme: um mehr Transparenz, höhere Effizienz – und darum, Entscheidungen automatisiert zu treffen, noch bevor sie akut werden.

VEGA hat diesen Wandel früh erkannt und mitgestaltet – unter anderem mit dem autarken Radarsensor VEGAPULS Air, dem VEGA Inventory System, dem Kommunikationsstandard APL und einer durchgängigen Bluetooth-Konnektivität. Ziel dieser Entwicklungen ist es, logistische Prozesse nicht nur effizienter, sondern auch vorausschauender zu gestalten. Im Mittelpunkt steht dabei die Anwenderfreundlichkeit: Lösungen sollen den Arbeitsalltag spürbar erleichtern.

Schrittweise zur intelligenten Versorgung

Ein Praxisbeispiel; Wie der Einstieg in eine digitalisierte Logistik konkret aussehen kann, zeigte sich vergangenes Jahr auf einem Agrarbetrieb am Niederrhein. Unklare Füllstände, spontane Nachbestellungen und unnötige Kontrollfahrten gehörten hier beim Nachfüllen der Silos zum Alltag. Der Betrieb arbeitete mit einer Vielzahl dezentraler Anwendungen, und es fehlte an durchgängiger Information.

Gemeinsam mit dem zuständigen VEGA-Außendienstmitarbeiter Veith Doeven entschied man sich für einen pragmatischen Start: Die Installation eines autarken Radarsensors VEGAPULS Air 41 an einem der Außenlager. Der batteriebetriebene Radarsensor überträgt seither die Füllstanddaten per Mobilfunk direkt ins VEGA Inventory System. Dort lassen sich die Werte nicht nur überwachen, sondern historisch auswerten und in Relation zum Verbrauch und zur Nachlieferung setzen.

Der technische Leiter war überrascht, wie reibungslos die Technik funktionierte: „Die aktuellen Werte ließen sich mit einem kurzen Blick auf mein Handy ablesen.“ Schon wenige Wochen später wurden zahlreiche weitere Silos mit VEGAPULS Air-Sensoren ausgestattet und der Nachschub kommt nun rechtzeitig, ohne das Telefon selbst in die Hand nehmen zu müssen. Als weiterer wichtiger Effekt wurden auch die Touren deutlich effektiver und die Umrüstzeiten optimiert. All dies führt zu messbaren Einsparungen und einer spürbar gesteigerten Produktivität.

Für VEGA ist dieses Beispiel kein Einzelfall. Es zeigt, wie mit geringem Aufwand, beginnend bei einem einzigen Sensor, ein durchgängiges System entstehen kann. Gerade in Branchen mit dünner Personaldecke oder dezentraler Lagerstruktur macht diese Art der Prozessautomatisierung einen spürbaren Unterschied. Doeven betont, wie wichtig es ist, einen Schritt nach dem anderen zu setzen: „Wichtig ist, dass man anfängt, auch mit nur einer Sonde, denn die besten Ideen entstehen oft auf dem Weg zur Lösung.“

Einfache Anwendung, große Wirkung

Was sich einfach umsetzen lässt, ist technologisch durchaus anspruchsvoll. Im VEGAPULS Air-Sensor ist dieselbe führende Radartechnik integriert, die VEGA auch für Industrieanwendungen in der Chemie- oder Lebensmittelbranche einsetzt. Er misst berührungslos, präzise und bleibt auch bei Staub, Feuchtigkeit oder schwankenden Temperaturen zuverlässig. Dass das Messgerät mit Batteriebetrieb dennoch bis zu 10 Jahre sicher läuft, verdankt es einem speziellen stromsparenden Design. Es erlaubt den Einsatz an Orten ohne Infrastruktur: auf Baustellen, in mobilen Behältern, auf entlegenen Silos. In der Baulogistik etwa nutzen Mischwerke die Sensoren, um über das VEGA Inventory System den Zementvorrat auf verschiedenen Baustellen im Blick zu behalten. Fehlfahrten vom Lkw, überfüllte Silos oder unbemerkte Engpässe gehören damit der Vergangenheit an. Veith Doeven berichtet: „Heute wissen unsere Kunden am Vortag sicher, wo am nächsten Morgen welche Mengen gebraucht werden.“ Die Sensoren melden automatisch, wenn ein Grenzwert erreicht ist, und die Dispo kann sofort reagieren.

Echtzeit statt Wartungsschleifen

APL macht’s möglich; Während sich der Radarsensor VEGAPULS Air ideal für dezentrale Anwendungen eignet, setzt VEGA in großen Prozessanlagen zusätzlich auf eine weitere Technologie: APL (Advanced Physical Layer). Dieser neue Standard bringt Ethernet direkt bis an den Sensor und damit schnelle, völlige Transparenz auf die Feldebene.

In Anwendungen, die bislang den analogen 4 … 20 mA-Signalen oder Feldbusprotokollen vorbehalten waren, eröffnet APL nun die Möglichkeit einer durchgängigen Datenverbindung von der Leitebene bis zur Sensorik. Das bedeutet: schnellere Inbetriebnahme, bessere Diagnosefunktionen und digitaler Zwilling der Anlage inklusive. VEGA hat es sich zur Aufgabe gemacht, APL-kompatible Geräte nicht nur zu vermarkten, sondern Anlagenbetreiber aktiv beim Umstieg zu unterstützen. Doeven erklärt, dass es auch in großen Unternehmen darum geht, die Einstiegsschwelle so gering wie möglich zu halten: „Oft macht es Sinn, mit einer Pilotstrecke zu beginnen. Die Geräte sind per Ethernet eingebunden, liefern sekundengenau alle Prozesswerte und diagnostizieren sich selbst.“ Dies spart jede Menge Laufwege ein, und „wir sehen Probleme, bevor sie kritisch werden.“ Gerade in sicherheitskritischen Branchen wie der Chemie oder Pharmazie kann diese Transparenz entscheidend sein. VEGA bietet daher APL-fähige Sensoren an und entwickelt ihre Geräteplattform systematisch in Richtung des wichtigen Standards weiter.

Bluetooth als Brücke zur Praxis

Doch auch dort, wo kein Ethernet zur Verfügung steht – etwa bei bestehenden Anlagen – bleibt die Digitalisierung nicht stehen. Ein zentrales Element ist hier die Bluetooth-Kommunikation, die VEGA konsequent für beinahe alle Produktreihen umgesetzt hat. Bluetooth ist dabei nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung gedacht: für die schnelle Inbetriebnahme, die gelegentliche Wartung oder die lokale Kontrolle. Per Smartphone oder Tablet lassen sich die Geräte parametrieren, kalibrieren und auslesen – ohne hohe Leitern oder lange Wege zu entfernten Messstellen. Alle erfassten Daten werden sicher in der myVEGA Cloud gespeichert. Sie ergänzt die lokalen Speicher- und Dokumentations-methoden durch eine zentrale, digitale Zugriffsmöglichkeit auf Mess- und Diagnosedaten in Echtzeit.

Auch im Ex-Bereich ist das ein erheblicher Vorteil. So wird zum Beispiel in einer Chemieanlage regelmäßig der Füllstand eines Tanks überprüft, der sich in einem explosionsgefährdeten Bereich befindet. Früher mussten die Techniker in aufwändiger Schutzausrüstung direkt an das Gerät herantreten, um Einstellungen vorzunehmen oder Messwerte abzulesen. Heute reicht es, mit einem Ex-geschützten Smartphone in sicherem Abstand über Bluetooth zu kommunizieren.

Schritt für Schritt zur autonomen Logistik

Was alle VEGA-IoT-Lösungen verbindet, ist Einfachheit: Der Wandel zur digitalen, automatisierten Logistik erfolgt niederschwellig und praxisnah. Niemand muss sofort seine ganze Anlage umrüsten. Der Einstieg macht auch mit dem ersten kleinen Schritt Sinn. Dann folgt der zweite. Dann könnte die Einbindung ins VEGA Inventory System folgen. Alles modular, alles skalierbar.

Dabei profitieren Kunden nicht nur von der Technik, sondern auch von der Erfahrung eines Unternehmens, das seit Jahrzehnten mit der Prozessindustrie gewachsen ist und weiß, wie man robuste Messtechnik mit intelligenter IT verbindet. „Für viele unserer Kunden eröffnet sich damit neues Potenzial: Ein Szenario, das im großen Maßstab bisher schwer realisierbar schien, wird nun greifbar“, beschreibt Doeven den VEGA-Weg. Sie profitieren von einer Logistik, die sich selbstständig organisiert, einer Materialversorgung, die Engpässe erkennt, bevor sie entstehen – und von einer Messtechnik, die nicht nur misst, sondern versteht, was gemessen wird und welche Bedeutung darin liegt. „Früher hat mir ein Sensor gesagt: Der Tank ist leer“, vergleicht er, „heute sagt der Sensor über das VEGA Inventory System: Bestell nach, sonst stehen übermorgen deine Maschinen still.“ Und genau darin liegt der Unterschied zwischen Messdaten – und echter Information.

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