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13.01.2026  |  145x
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Feuchte entscheidet im Winterdienst

Der Wassergehalt von Streusalz beeinflusst Lagerfähigkeit, Rieselfähigkeit und Einsatzsicherheit. Feuchtemessung hilft, Probleme frühzeitig zu vermeiden.

Feuchte entscheidet im Winterdienst

Im Winterdienst zählt jede Minute. Wenn Streusalz nicht mehr rieselt, entstehen Probleme genau dann, wenn sie am wenigsten tolerierbar sind, nämlich während des laufenden Einsatzes. Häufig liegt die Ursache nicht in der Technik der Streufahrzeuge, sondern im Material selbst. Der Wassergehalt von Streusalz ist ein entscheidender Qualitätsfaktor, der in der Praxis oft unterschätzt wird. Schon geringe Feuchteanteile können die Funktion ganzer Systeme beeinträchtigen und zu vermeidbaren Ausfällen führen.

Warum Streusalz besonders feuchteempfindlich ist

Streusalz ist hygroskopisch und nimmt Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft auf. Kritisch sind insbesondere wechselnde Temperaturen, hohe Luftfeuchte sowie längere Lagerzeiten. Auch Salz, das äußerlich noch rieselfähig wirkt, kann im Inneren bereits einen erhöhten Wassergehalt aufweisen. Dieser wirkt sich unmittelbar auf Lagerfähigkeit, Fließverhalten und Dosiergenauigkeit aus und bleibt ohne Messung meist unentdeckt.

Typische Folgen eines zu hohen Wassergehalts sind:

  • Anbackungen und Verklumpungen im Silo
  • Verschlechterte Rieselfähigkeit
  • Unregelmäßige oder verzögerte Austragung
  • Erhöhter Wartungsaufwand
  • Unsichere Einsatzplanung im Winterdienst

Direkt messen statt vermuten

Eine Feuchtemessung direkt am Streusalz schafft hier Klarheit. Mit einem geeigneten Handfeuchtemessgerät lässt sich der Wassergehalt unmittelbar im Haufwerk bestimmen, ohne Probenaufbereitung und ohne zeitlichen Verzug. Die Messung erfolgt innerhalb weniger Sekunden und liefert einen belastbaren Wert direkt vor Ort. Dadurch kann der Zustand des Streusalzes bereits bei Wareneingang, bei Umlagerung oder während der Lagerung überprüft werden.

Praxisgerechte Feuchtemessung von Streusalz

Für Streusalz sind niedrige Wassergehalte relevant. Entsprechend muss die Messtechnik auf diesen Bereich abgestimmt sein. Entscheidend sind dabei eine hohe Auflösung, eine ausreichende Messtiefe sowie reproduzierbare Ergebnisse. Nur so lassen sich auch geringe Abweichungen sicher erkennen und bewerten.

Typische Anforderungen aus der Praxis sind:

  • Messbereich im niedrigen Prozentbereich
  • Hohe Auflösung für belastbare Entscheidungen
  • Messtiefe für repräsentative Ergebnisse
  • Messung direkt im Material
  • Möglichkeit zur Speicherung und Dokumentation von Messwerten

Mehr Betriebssicherheit im Wintereinsatz

Die regelmäßige Kontrolle des Wassergehalts von Streusalz erhöht die Betriebssicherheit deutlich. Problematische Chargen lassen sich frühzeitig identifizieren, Störungen im Silo werden reduziert und Einsätze können zuverlässiger geplant werden. Gerade bei kritischen Wetterlagen ist es entscheidend, sich auf Material und Technik verlassen zu können.

Fazit

Im Winterdienst entscheidet nicht nur die Menge des Streusalzes, sondern vor allem dessen Zustand. Der Wassergehalt ist ein zentraler Faktor für Lagerfähigkeit, Dosierbarkeit und Einsatzsicherheit. Wer Feuchte misst, bevor Probleme entstehen, vermeidet Ausfälle, reduziert Stillstände und schafft stabile Abläufe im Winterbetrieb.

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