Reproduzierbare Bestimmung des Pellet-Dauerhaftigkeitsindex
Die Kempink-Prüfmethodik ermöglicht eine reproduzierbare Bestimmung des Pellet-Dauerhaftigkeitsindex (PDI) für Futtermittel und Biomasse. Automatische Abläufe beseitigen benutzerspezifische Abweichungen.
Vermeidung von Variabilität bei Dauerhaftigkeitstests
Der Pellet-Dauerhaftigkeitsindex (PDI) ist die zentrale Kennzahl für die mechanische Festigkeit von Pellets bei Transport und Handhabung. Herkömmliche PDI-Messungen weisen häufig Abweichungen auf, die durch unterschiedliche Testgeometrien, Bedienereinflüsse bei der Probenaufgabe sowie vorhandenen Abrieb in den Proben entstehen.
Standardisierter automatisierter Prüfablauf
Die Kempink-Testmethodik eliminiert diese Schwankungen durch eine Automatisierung des Messablaufs. Der Testzyklus startet automatisch nach dem Einfüllen der Probe. Eine Speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) mit Frequenzumrichter hält die Trommeldrehzahl konstant, während Feinanteile vor dem Test automatisch abgesiebt werden.
Konformität mit internationalen Qualitätsstandards
Die Messergebnisse der Kempink-Methode lassen sich direkt auf bestehende Branchenstandards beziehen. Im Bereich Futtermittel entsprechen die Daten der Norm ASAE/ASABE S269.5 für Qualitätsnachweise nach GMP+ B1 und GAFTA. Bei Holzpellets und Biomasse sind die Ergebnisse mit der ISO 17831-1:2025 korreliert und unterstützen Zertifizierungen nach ENplus A1 und A2.
Einsatz im Labor und direkt in der Prozesslinie
Die 2016 von WEMO-techniek als Laborprüfgerät eingeführte Methodik steht mittlerweile auch für Inline-Systeme zur Verfügung. Diese ermöglichen kontinuierliche PDI-Messungen, vorausschauende Analysen sowie die automatisierte Rückstellprobenahme direkt an der Pressenlinie.