Zukunftssichere Werkstoffe für die Schüttguttechnik
Die sich ändernde Rechtslage in Bezug auf per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) hat einen dringenden Bedarf an konformen Materialien in der Schüttgut- und Prozessindustrie geschaffen. STASSKOL hat darauf mit der Entwicklung innovativer Materiallösungen reagiert, die ohne PFAS auskommen und gleichzeitig die für anspruchsvolle mechanische Umgebungen erforderliche hohe Leistung beibehalten.
Alternativlösungen für verschiedene Temperaturbereiche
Für Anwendungen unter 100 Grad Celsius bietet das Unternehmen ESKABASE-Werkstoffe auf Basis von UHMW-Polyethylen an. Diese wurden speziell entwickelt, um herkömmliches PTFE in der Dichtungstechnik und bei verschleißintensiven Anwendungen zu ersetzen. Wenn die thermischen Anforderungen 100 Grad Celsius übersteigen, bietet STASSKOL Alternativen auf Basis fortschrittlicher Polymere an:
- Polyaryletherketone wie PEEK, PEK und PEKK
- Polyimide (PI) für extreme Bedingungen
- Polyphenylensulfid (PPS)
Leistung durch maßgeschneiderte Formulierungen
Das neue Sortiment ist auf spezifische industrielle Herausforderungen wie chemische Beständigkeit und Lebensmittelsicherheit ausgerichtet. Durch den Einsatz spezieller Füllstoffe kann STASSKOL die Eigenschaftsprofile dieser PFAS-freien Matrizen modifizieren, um sie exakt an die Anforderungen der Anwendung anzupassen und eine hohe Druck- und Medienbeständigkeit zu gewährleisten.
Gemeinsame Entwicklung für Industriepartner
Über das aktuelle Portfolio hinaus sucht das Unternehmen Industriepartner für die gemeinsame Entwicklung weiterer PFAS-freier Lösungen. Dieser kooperative Ansatz zielt darauf ab, zukunftssichere Materialien zu schaffen, die Umweltstandards erfüllen und gleichzeitig die Lebensdauer von Komponenten in der Schüttgutverarbeitung und Verfahrenstechnik optimieren.