ESI Eurosilo nimmt Petkokssilo in Raffinerie Rijeka in Betrieb
ESI Eurosilo hat ein Petkokssilo in der INA-Raffinerie Rijeka in Kroatien in Betrieb genommen. Das automatisierte Silo dient als Puffer zwischen der neuen Cokereianlage und dem Seehafen.
Integrierte Logistik für die Petkoks-Handhabung
ESI Eurosilo hat ein Petkokssilo-System in der INA-Raffinerie Rijeka in Kroatien in Betrieb genommen. Als aktive Pufferstation zwischen Produktion und Verschiffung des hergestellten Petkoks vervollständigt das automatisierte Silosystem den Logistikfluss am Standort.
Teil eines umfassenden Modernisierungsprojekts
Das Petkokssilo ist Teil eines umfangreichen Upgrade-Projekts von INA zur Modernisierung der Raffinerie Rijeka. Die Investitionen umfassen eine neue Cokereianlage (Delayed Coker Unit, DCU), den Umbau bestehender Anlagen sowie einen neuen Seehafen. Die Cokereianlage, die Petkoks aus Rückständen der Erdölverarbeitung erzeugt, wurde Anfang September 2026 in Betrieb genommen. Im selben Monat folgte die Inbetriebnahme des Petkokssilos mit dem ersten Material aus der DCU.
Platzsparende Bauweise bei begrenzter Fläche
Der geringe Platzbedarf war ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl des Eurosilo-Systems, da das Werksgelände bereits weitgehend belegt war. Laut Jan-Willem Hanskamp, Manager Project Department bei ESI, dient das Silo als Puffer zwischen dem kontinuierlichen Raffinerieausstoß und der Belegungsfrequenz von Bulk-Frachtern. Dank der kompakten Grundfläche mit integrierter Speicher- und Weiterleitungsfunktion konnte das Silo in der engen Lücke zwischen Cokereianlage und Seehafen platziert werden.
Betreute Inbetriebnahme vor Ort
Um das Erreichen der geforderten Standards für mechanische und elektrische Komponenten zu gewährleisten, begleiteten Spezialisten von ESI Eurosilo die Inbetriebnahme im September vor Ort. In enger Zusammenarbeit mit dem Raffinerieteam waren lediglich geringfügige Anpassungen an den frisch produzierten Petkoks erforderlich.