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Produktnews
28.10.2022  |  395x
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Präzise Bestandserfassung von Schüttgut in Echtzeit

Mit dem Owl Eye System lassen sich jegliche Schüttguthalden in Flachlagern digital und präzise als Volumen erfassen. Dabei werden Volumengenauigkeiten von ±1% erreicht.
Das Owl Eye System verwendet innovative LiDAR-Sensoren (Light Detection and Ranging). Diese 3D Lasersensoren nehmen die Umgebung auf und erstellen eine Punktewolke der Umgebungskontur. Dies ist eine Form des dreidimensionalen Laserscannings. Über die bekannte Dichte des Schüttguts kann das Volumen in eine Masse umgerechnet werden. Die Messung, Auswertung und Visualisierung erfolgt über eine Webserveranwendung mit angebundener leistungsfähiger Datenbank.

Die Haldeninventur als Know-How

Die Sachtleben Technology GmbH verfügt über einen hochpräzisen Riegl Laserscanner mit einer Reichweite von bis zu 1,2 km. Mit diesem werden Steinbrüche, Tagebaue, Schüttguthalden oder Gebäude als Dienstleistung dreidimensional gescannt. Der Scanner wird dafür an verschiedenen Aufstellpunkten aufgestellt und die einzelnen Punktewolken werden zu einer großen gemeinsamen Punktewolke zusammengefügt. Die Daten der Steinbrüche und Tagebaue werden dann zur Böschungsbeobachtung für das Bergamt ausgewertet. Zu Inventurzwecken wie beispielsweise die Jahresendinventur werden die Volumina aus den gescannten Schüttguthalden berechnet. Dazu wird eine spezielle Software der Firma Maptek verwendet. Die ausgewerteten Volumina werden dann mit Hilfe der bekannten Schüttdichte in Masse umgerechnet. Für die Jahresendinventur kann dieser Wert dann z.B. als Jahresendbestand verwendet werden.
Auch Gebäude werden von der Sachtleben Technology GmbH gescannt und so bearbeitet, dass ein realistischer digitaler Zwilling als CAD-Modell entsteht. Dieses Wissen ist in die Algorithmik des Owl Eye System geflossen, so dass die automatisierte Datenauswertung zuverlässig und präzise erfolgt.

Digital gemessen und protokolliert

Das von der Sachtleben Technology entwickelte Owl Eye System dient zur Vermessung und Haldenprotokollierung von Schüttguthalden. Dabei kann jedes Schüttgut erfasst werden. Erfasst wird es über moderne 3D-LiDAR (Laser) Sensoren. Diese scannen die Umgebung bei Tag und bei Nacht und nehmen eine 3D-Abbildung auf. Diese wir dann von der in Deutschland entwickelten Owl Eye Software automatisiert ausgewertet und über ein intuitives Dashboard visualisiert. Ausgewertet werden schlussendlich die Haldenvolumina. Dafür wird das Volumen zwischen der erfassten Kontur und dem Boden berechnet. Der Boden kann dabei jegliche Form haben. Bei einer Punktewolke in guter Qualität wird damit eine Volumengenauigkeit von ±1 % erreicht.

Eine weitere Anwendung innerhalb des Owl Eye Systems ist das sogenannte „Stockpile History Management“. Das bedeutet, dass Bereiche, z. B. ein Lagerplatz, in beliebigen Zeitabständen (z. B. stündlich) gescannt werden können und ein Protokoll darüber geführt werden kann, welche Halde sich wie lange an welchem Ort befunden hat. Dies funktioniert auch, wenn eine Halde auf oder gegen eine andere Halde gekippt wird. Auch Labordaten zu den einzelnen Halden oder Lieferungen können als Information eingegeben werden, so dass immer ein aktuelles Bild des Haldenbestandes auf dem Lagerplatz erfasst wird. Die historischen Bestände werden in einer Datenbank gespeichert und sind somit archiviert. Im Dashboard ist es dann möglich, nach Zeiträumen oder Informationen zu filtern und z.B. nur bestimmte Bestände in einem Zeitraum oder mit einer verknüpften Information anzuzeigen. So lässt sich feststellen, wie lange sich welche Halde schon am Lagerort befindet. Daraus kann dann ein tägliches PDF-Protokoll erstellt werden.

Schüttgutinventur auf Knopfdruck

In Zeiten der Rohstoffknappheit stehen Einkäufer nicht selten vor der Herausforderung Rohmaterial zu bestellen. Die Probleme bestehen oft aus Materialknappheit und Lieferengpässen. Es zeigt sich häufig, dass eine ungeplante Bestellung von Rohmaterial teilweise erhebliche Folgen auf Produktion und Absatz haben kann. Umso wichtiger ist es, zu wissen, wie viel Rohmaterial noch in den Flachlagern vorhanden ist. Besondern dann, wenn es sich um hochpreisige Materialien handelt oder die Lieferzeiten sehr schwer vorhersehbar sind. Um dieser Problemstellung entgegenzuwirken, können mit dem Owl Eye System der Sachtleben Technology GmbH die Schüttgutbestände in Flachlagern präzise erfasst und ausgewertet werden. Das System kann aber nicht nur zu Inventurzwecken eingesetzt werden, sondern auch zur Optimierung und Steuerung von Prozessen. Zu diesem Zweck kann die Scanfrequenz beliebig erhöht und beispielsweise alle zwei Minuten eine Messung durchgeführt werden. Zusätzlich wird zu jeder Messung eine 3D-Aufnahme gespeichert, so dass die Messwerte und der Bestand im Nachhinein optimal nachvollzogen werden können. Offene Schnittstellen ermöglichen den Zugriff auf die Daten innerhalb der Datenbank über Drittsysteme wie beispielsweise ein ERP System.

Autoren:

  • M.Eng Quirin Kraus – Sachtleben Technology GmbH,
  • M.Sc Severin Kraus – Sachtleben Technology GmbH

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