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Haus der Technik e.V. (HDT)
TEL: +49(0)2 01/18 03-1
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D-45127   Essen
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Das Haus der Technik zählt zu Deutschlands größten und renommiertesten Weiterbildungseinrichtungen. Wir bieten Ihnen ca. 1500 Veranstaltungen pro Jahr zu allen Bereichen aus Technik und Wirtschaft an. Nutzen Sie auch unsere leistungsfähige Suchfunktion mit der Datenbank-Volltextsuche (z.B. Stichwort `Schüttgut` oder `Explosionsschutz`) auf unserer website und buchen Sie direkt Online.
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Aktuelle Events

Befähigte Person Explosionsschutz elektrischer Anlagen
Zielsetzung Die rechtlichen Grundlagen, die Behandlung der technischen Anforderungen an die Geräte (Zündschutzarten) und die Vorschriften zur Installation, dem Betreiben, Warten und Prüfen elektrischer Anlagen bilden die Themenschwerpunkte dieses Praxis-Seminares. Für Personen mit ausreichender Berufserfahrung bietet dieses Seminar zusätzlich die Möglichkeit, sich mit dem neuesten Stand der Technik auf dem Gebiet des Explosionsschutzes vertraut zu machen. Dieses Wissen kann im Rahmen einer Prüfung am dritten Veranstaltungstag nachgewiesen werden. Damit wird die Voraussetzung erfüllt, durch den Arbeitgeber zu einer befähigten Person ernannt zu werden. Diese Personen sind befähigt für die Prüfungen zum Explosionsschutz gemäß Anhang 2, Abschnitt 3, Absatz 5.2 der Betriebssicherheitsverordnung. • Befähigte Person • elektrischer Explosionschutz • mit Prüfungsteil Inhalt • Physikalische und technische Grundlagen des Explosionsschutzes • Rechtsgrundlagen, Europäische Richtlinie ATEX 114 (ehemals ATEX 95, auch Richtlinie 2014/34/EU) • Rechtsgrundlagen, Europäische Richtlinie ATEX 153 (ehemals ATEX 137, auch Richtlinie 1999/92/EG) • Zündschutzarten für explosionsgeschützte elektrische Geräte • Ausführliche Behandlung der Zündschutzart Eigensicherheit • Errichten elektrischer Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen • Staub-Explosionsschutz • Kurzeinführung in den nicht-elektrischen Explosionsschutz • Betrieb, Instandhaltung und Prüfung elektrischer Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen • Prüfung zur befähigten Person
05.03.2019 | Seminar | 3 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
Brandschutzbeauftragter
Inhalt Gemäß der vfdb-Richtlinie umfasst die Ausbildung 64 Unterrichtseinheiten: Rechtliche Grundlagen • Aufgaben, Rechte und Pflichten des Brandschutzbeauftragten • Ursachen für Brände und Explosionen, Gegenmaßnahmen • Experimentalvortrag: Grundlagen der Verbrennung • Vorbeugender Brandschutz: technisch, baulich, organisatorisch • Besondere Brandrisiken im Unternehmen • Fallbeispiele, Lehren aus Schäden • Baulicher und anlagentechnischer Brandschutz • Abwehrender Brandschutz • Alarmplan, Feuerwehr-Einsatzplan • Flucht- und Rettungswege • Sicherheits- und Gesundheitskennzeichnung • Erste Hilfe bei Brand und Explosion • Brandschutz im Lager, an Produktionsanlagen, bei Bauarbeiten • Brennbare Gase, Metallbrände, Schweißen, Schneiden • Informationen zum richtigen Löschen • Löschtechnik und Löschtaktik • Auswahl von und Umgang mit Handfeuerlöschern • Planung und Durchführung von Brandschutzübungen • Ablauf- und Organisationspläne für den Brandschutz • Persönliche Schutzausrüstung, Atemschutz • Praxis: Brandschutzbegehung in einem Großunternehmen mit fachmännischer Führung • Brandschutz aktuell • Erstellen von Checklisten für die Praxis Jeder Kurs ist in sich abgeschlossen. Zielsetzung Brandschutz ist dann effektiv und komplett, wenn bauliche und technische Maßnahmen aufeinander abgestimmt sind und organisatorische und personelle Brandschutzmaßnahmen realisiert wurden: Wenn nicht bereits durch die Gewerbeaufsicht oder den Brandversicherer gefordert, ist die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten eine wichtige betriebliche Maßnahme. Der Brandschutzbeauftragte soll Gefahren im Unternehmen erkennen, beurteilen und dafür sorgen, dass diese beseitigt und Schäden möglichst gering gehalten werden. Seine Aufgaben und Pflichten sind so umfangreich, dass eine fachspezifische Ausbildung erforderlich ist.
11.03.2019 | Lehrgang | Tage | Essen | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Druckstöße, Dampfschläge und Pulsationen in Rohrleitungen
Jede Änderung des stationären Flusses (Anfahren, Bedampfen, Regelung etc.) mindert den Wirkungsgrad und erhöht das Risiko bzgl. Effizienz, Verfügbarkeit und Instandhaltung der Gesamtanlage. Sie erhalten ein verständliches Basiswissen mittels anlagentypischer Fallbeispiele. Das Seminar soll zunächst ein grundsätzliches Verständnis der physikalischen Phänomene in Leitungsnetzen vermitteln. Darauf aufbauend werden die mathematisch-physikalischen Grundlagen sowie, im Anschluss, vereinfachte Berechnungsverfahren vorgestellt und ihre Anwendungsmöglichkeiten und -grenzen erörtert. Aufschlussreiche Fallbeispiele und Vermeidungsmaßnahmen, die z.T. auf spezielle Teilnehmerinteressen* zugeschnitten werden können, runden das Seminar ab. Hierzu nehmen Sie bitte bis spätestens 2 Wochen vor Seminarbeginn Kontakt mit dem HdT auf: Frau Dipl.-Ing. Brigitte Doleschel, b.doleschel@hdt-essen.de
11.03.2019 | Seminar | Tage | Essen | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
FIDIC-Vertragsbedingungen im internationalen Anlagenbau
Grundlage des Seminares sind die neuesten FIDIC-Texte von 2017, diese Texte werden in englischer Sprache zusätzlich zu den Unterlagen des Referenten ausgehädigt. Ziel des Seminares ist, auf Grundlage des deutschen Rechts, in die FIDIC–Vertragsbedingungen einzuführen und deren Umsetzung und Anwendung im internationalen Projektgeschäft, insbesondere für die im operativen Bereich von Projekten Tätigen, darzustellen. Die Vertragsbedingungen des Silver Book, Yellow Book, Red Book sowie weitere flankierende FIDIC–Vertragsbedingungen werden vorgestellt, erläutert und diskutiert. Nach Abschluss des Seminares werden Sie in der Lage sein, Chancen und Risiken aus FIDIC-Vertragsbedingungen abschätzen zu können. Inhalt Grundlegendes zum Projektmanagement Grundlegendes zum nationalen Vertragsrecht Das FIDIC–Regelwerk im Überblick Einführung und Überblick: Conditions of Contract für EPC Turnkey Projects (Silver Book) Conditions of Contract für Plant and Design-Build (Yellow Book) Conditions of Contract for Construction (Red Book) Weitere, flankierende FIDIC-Bedingungen
11.03.2019 | Seminar | 2 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
Prozessmesstechnik in der Verfahrenstechnik
Messmethoden, Funktionsprinzipien, Sensoreinbau, Sensorkopplung, Anwendungsbeispiel Sie erhalten eine systematische Grundlage zur praxisorientierten Auswahl, Bewertung und Betrieb von Prozessmessgeräten und deren Kopplung zum Mess- bzw. Automatisierungsgerät. Teil 1 fasst die Funktionsprinzipien, die Vor- und Nachteile der einzelnen Messmethoden, sowie den Einbau der Messfühler in die Anlagen, für die physikalischen Größen zusammen und stellt Empfehlungen für die am besten geeigneten Methoden tabellarisch dar. Teil 2 behandelt die Grundlagen der Messwerterfassung, der Signalverarbeitung, der Signalübertragung und der Prozesskopplung.
13.03.2019 | Seminar | 2 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
15. Tagung Gurtförderer und deren Elemente
15. Fachtagung Gurtförderer und deren Elemente mit Produktausstellung und Abendveranstaltung mit Exkursion zur DMT Brandversuchsanlage, Dortmund Termin Mittwoch, 13. März 2019, 9:45 - ca. 17:40 Uhr mit anschl. Abendveranstaltung Donnerstag, 14. März 2019, 9:00 -12:30 Uhr mit anschl. Exkursion DMT Brandversuchsanlage Die Referenten 2019 Dipl.-Ing. Günter Busse, REMA TIP TOP AG, Poing b. München Dr.-Ing Harald Dierich, Getriebebau Nord GmbH & Co KG, Bargteheide Dipl.-Ing. Karl Filarowski, BEUMER Group Austria GmbH, Schwechat Dipl.-Ing. Eric Fimbinger, Fördertechnik, Montanuniversität Leoben Dipl.-Ing. Torsten Gojdka, Lausitz Energie Kraftwerke AG, Berlin Dipl.-Ing. Arie-Johann Heiertz, RWE Technology International GmbH, Köln Dipl.-Ing. Ulrich Hoischen, DMT GmbH & Co. KG, Dortmund Dipl.-Ing. Johannes Klöpper, REMA TIP TOP AG, Poing Dipl.-Ing. Uwe Köhler, Lausitz Energie Bergbau AG, Cottbus Dipl.-Ing. Thomas Neumann, ContiTech Tranportsysteme GmbH, Northeim Dr.-Ing. René Noack, Engineering, ESI ITI GmbH, Dresden Dipl.-Ing. Patrick Riemer, Institut für Transport- und Automatisierungstechnik, Leibniz Universität Hannover  Dipl.-Ing. (FH) Birgit Sacha, Kiepe Electric GmbH, Düsseldorf Dipl.-Ing. Dominik Staribacher, BSc., BEUMER Group Austria GmbH, Schwechat M.Eng. Steffen Vollrath, TAKRAF GmbH, Leipzig Dr.-Ing. Manfred Ziegler
, Voith Turbo GmbH & Co. KG, Crailsheim Die Vorträge 2019 • Die Bedeutung der Braunkohle für die deutsche Energieversorgung • Effektive Optimierung des Staub-Emissionsschutzes an kontinuierlichen Förderanlagen weltweit • Systematic improvement of the energy performance of belt conveyors • Der Pipe Conveyor als Lösung für extreme Topographie und hohe Umweltauflagen • Projekt Los Colorados – Von der Planung bis zur Umsetzung – Eine Projektbeschreibung • Digitaler Zwilling als Basis für ein umfassendes Optimierungsinstrument für Bandanlagen • Predictive Maintenance am Beispiel eines für Förderbänder optimierten Industriegetriebes • Mining 4.0 – Our Digital Journey • Dynamische DEM-Gurtsimulation und deren Anwendung für Förderanlagen • Verschleißschutz mit Elastomeren und Hybrid-Werkstoffen in Förder- und Aufbereitungsanlagen • 3 S – Schneller, simpler, sicherer - die smarte Art einer wirtschaftlichen Reißleineninstallation mit Seilzugnotschaltern • Verbindungsvorbereitung von Stahlseil-Fördergurten mittels Wasserstrahlverfahren • Ganzheitliches Brandschutzkonzept an Gurtförderanlagen - von allgemeinen zu speziellen Brandschutzmaßnahmen Bitte beachten Sie: Der 1. Teilnehmer einer Firma ist Vollzahler, aber dem 2. Teilnehmer einer Firma gilt die Sonderkondition von 490,00 €. Für Anfragen zur Produktausstellung kontaktieren Sie bitte die persönlich genannte Ansprechpartnerin.
13.03.2019 | Tagung | 2 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
Umgang mit und Führung von schwierigen Mitarbeitern
Zielsetzung Das Seminar zeigt typische und untypische Probleme und Verhaltensmuster auf, wie sie uns in unserer betrieblichen Praxis immer wieder begegnen. Im Seminar sollen die Teilnehmer mögliche Ursachen für eigenes Fehlverhalten und für das Fehlverhalten anderer erkennen, verstehen lernen und daraus Wege ableiten, die den Umgang und die Zusammenarbeit mit schwierigen Menschen erleichtern. Lernen Sie Wege kennen, die die Zusammenarbeit mit schwierigen Menschen erleichtern: Ursachenforschung, Widerstände, Überwindung von Widerständen. • Wie ist ein Mitarbeiter schwierig? • phasenweise? - immer? • Führung für schwierige Situationen Was macht unangenehme Mitarbeiter, unzufriedene Vorgesetzte und Kunden schwierig? Was kennzeichnet einen schwierigen Menschen? Ein schwieriger Mensch reagiert anders, als wir es erwarten. Auf Höflichkeit und Freundlichkeit reagiert er mit Ablehnung. Sein Bedürfnis, sich zu integrieren, scheint gering; Versuche, auf ihn einzugehen, ihn zu motivieren, zeigen keinen oder nur geringen Erfolg. Schwierig können Menschen auch phasenweise sein, wo ihr Verhalten das Klima zum Teil erheblich beeinträchtigt, wo man selbst einfach nicht mehr den gewünschten Kontakt findet und an seiner Fähigkeit, Menschen zu führen, zu zweifeln beginnt.
14.03.2019 | Seminar | 2 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
Dicke Luft im Projekt?- Konfliktlösung als Erfolgsstrategie
Warum Sie diese Veranstaltung besuchen sollten Im Intensivtraining, zu dem wir ausdrücklich Projektleiter und Projektbeteiligte eines Projektes gemeinsam einladen, lernen Sie • Konflikte im Projekt zu verstehen • in Theorie und Praxis Eskalationen zu vermeiden • komplizierte Konstellationen erfolgreich aufzulösen • eine praxisbewährte Methode • Interessenskonflikte in Projekten produktiv zu gestalten • eine Analyse Ihres eigenen Konfliktverhaltens • eine für Sie passende Anleitung zur produktiven Streitlösung. Eine Beteiligung mehrerer Projektbeteiligter bringt Ihr Projekt lösungsorientiert deutlich nach vorn. Teilnehmerkreis Projektbeteiligte, Projektleiter und Projektmanager, Koordinatoren, Mitarbeiter und Führungskräfte aus dem Projektumfeld Tag 1 Konflikte verstehen und erkennen Ursachen und Anlässe von Konflikten Ursachen von Eskalationen und deren Auswirkungen Kommunikation und Konflikt Kommunikationspsychologie in der Praxis Wie funktioniert Wahrnehmung? Welche Auswirkungen hat das auf unsere Kommunikation? Gemeinsames Abendessen Tag 2 Persönliches Konfliktverhalten erkennen und beeinflussen Veränderungen unter Stress Der Umgang mit den eigenen Antreibern Der richtige Handwerkskoffer für die produktive Konfliktlösung Techniken zur ergebnisorientierten Deeskalation Techniken zur zukünftigen Reduzierung von Konflikten im Projekt Abendexkursion zum Weltkulturerbe Zollverein Tag 3 Training und Verankerung der erlernten Techniken Erarbeitung individueller Strategien Das eigene Auftreten authentisch verändern. Selbstreflexion und Direkttransfer in das tägliche Arbeitsumfeld Leitung Rechtsanwältin Andrea Wegner-Katzenstein Rechtsanwältin, Master of Mediation, Coach, Inhaberin von konsens-plus - Institut für Konfliktmanagement und Kommunikation, Köln
18.03.2019 | Seminar | 3 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
Emotionen im Griff - Keep cool
Wenn die Wogen mal wieder hoch schlagen kann der eine ruhig und gelassen mit der Situation umgehen – während ein Anderer in der gleichen Situation Wut, Angst, Stress oder ein schlechtes Gewissen empfindet, sich persönlich angegriffen fühlt, dadurch überreagiert oder sich in seinen „Schmollwinkel“ zurück zieht. So kommt es oftmals zu übermäßigen zwischenmenschlichen Konflikten. Nur äußerlich scheint es noch um das sachliche Problem zu gehen. Schaut man näher hin, wird unter dem Deckmäntelchen ”ganz sachlich zu sein” der Kampf der irrationalen Ziele der Betroffenen ausgetragen. Der Unterschied liegt im Denken, denn emotionale Turbulenzen sind in erster Linie Kopfsache. • Emotionen beherrschen lernen • Strategien zur Gelassenheit • mit vielen Praxisübungen 1. Tag 9:00 bis 17:00 Uhr So reagieren Sie bei Ärger, Angst, Niedergeschlagenheit, Schuld und schlechtem Gewissen Emotionale Turbulenzen erzeugen wir durch unsere Bewertung bestimmter Situationen oft selbst Auswertung Ihrer persönlichen “Denk”-Strukturanalyse Strategie Nr. 1: Dramatisierungen entschärfen - ohne zu bagatellisieren Strategie Nr. 2: Frustrationstoleranz erhöhen ohne gleichgültig zu werden 2. Tag 9:00 bis 17:00 Uhr Strategie Nr. 2: Frustrationstoleranz erhöhen ohne gleichgültig zu werden Strategie Nr. 3: Anspruchsdenken hinterfragen Strategie Nr. 4: Negative Erlebnisse nicht persönlich nehmen - Selbstwertgefühl stärken Strategie Nr. 5: Selbstanalyse erstellen Strategie Nr. 6: Erwünschte Emotionen und Reaktionsmuster antrainieren
19.03.2019 | Seminar | 2 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
Verfahrenstechnische Fließbilder
Zielsetzung Sorgfältig ausgeführte und mit allen Informationen versehene verfahrenstechnische Fließbilder ermöglichen reibungslose, Zeit und Kosten sparende Detailplanung, Bau- und Inbetriebnahme. Dies wird bei internationaler Arbeitsteilung immer wichtiger. Inhalt • Einführung in die Anlagenplanung • Grundfließbild • Verfahrensfließbild • Instrumentierungssymbolik nach DIN 19227 • Instrumentierungssymbolik nach DIN EN 62424 • Instrumentierungssymbolik nach ISA 5.1 • Rohrleitungs- und Instrumentierungsfließbild • Rohrleitungsplanung • Fließbilderstellung mit EDV - Überblick • Demonstration zweier Softwarebeispiele zur Fließbilderstellung Zum Thema Im Grundfließbild werden zunächst die einzelnen Stufen des Prozesses dargestellt und die Hauptprozessströme (Produkt, Nebenprodukte, Rohstoffe, ggf. Hilfsstoffe) aufgeführt. Das detailliertere Verfahrensfließbild enthält alle relevanten Ausrüstungsteile (Apparate und Maschinen) sowie die für den Prozess wichtigen Verbindungsleitungen und Regeleinrichtungen. Zum Verfahrensfließbild gehört eine Material- und Energiebilanz in Form einer tabellarischen Übersicht der Stoffströme. Diese Planungsdokumente liefern die Basis für die spätere verfahrenstechnische Auslegung der Ausrüstungsteile (nicht Gegenstand dieses Seminars!). Das Rohrleitungs- und Instrumentierungs-Fließbild (RI-Fließbild) schließlich enthält sämtliche für den Betrieb der Anlage benötigten Rohrleitungen, Armaturen und Instrumente, alle Regel- und Sicherheitseinrichtungen sowie Hinweise für die Aufstellungsplanung. Die seit 1.1.2010 gültige neue Norm DIN EN 62424 zur Kennzeichnung von Instrumentierungsaufgaben wird heute zunehmend eingesetzt und löst die alte Norm DIN 19227 Teil 1 ab, in der ein Großteil der bereits existierenden RI-Fließbilder erstellt sind. Für internationale Planungsarbeiten ist der US-Standard ISA 5.1 weltweit gebräuchlich.
20.03.2019 | Seminar | 1 Tag | Essen | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
Brandschutzbeauftragter
Inhalt Gemäß der vfdb-Richtlinie umfasst die Ausbildung 64 Unterrichtseinheiten: Rechtliche Grundlagen • Aufgaben, Rechte und Pflichten des Brandschutzbeauftragten • Ursachen für Brände und Explosionen, Gegenmaßnahmen • Experimentalvortrag: Grundlagen der Verbrennung • Vorbeugender Brandschutz: technisch, baulich, organisatorisch • Besondere Brandrisiken im Unternehmen • Fallbeispiele, Lehren aus Schäden • Baulicher und anlagentechnischer Brandschutz • Abwehrender Brandschutz • Alarmplan, Feuerwehr-Einsatzplan • Flucht- und Rettungswege • Sicherheits- und Gesundheitskennzeichnung • Erste Hilfe bei Brand und Explosion • Brandschutz im Lager, an Produktionsanlagen, bei Bauarbeiten • Brennbare Gase, Metallbrände, Schweißen, Schneiden • Informationen zum richtigen Löschen • Löschtechnik und Löschtaktik • Auswahl von und Umgang mit Handfeuerlöschern • Planung und Durchführung von Brandschutzübungen • Ablauf- und Organisationspläne für den Brandschutz • Persönliche Schutzausrüstung, Atemschutz • Praxis: Brandschutzbegehung in einem Großunternehmen mit fachmännischer Führung • Brandschutz aktuell • Erstellen von Checklisten für die Praxis Jeder Kurs ist in sich abgeschlossen. Zielsetzung Brandschutz ist dann effektiv und komplett, wenn bauliche und technische Maßnahmen aufeinander abgestimmt sind und organisatorische und personelle Brandschutzmaßnahmen realisiert wurden: Wenn nicht bereits durch die Gewerbeaufsicht oder den Brandversicherer gefordert, ist die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten eine wichtige betriebliche Maßnahme. Der Brandschutzbeauftragte soll Gefahren im Unternehmen erkennen, beurteilen und dafür sorgen, dass diese beseitigt und Schäden möglichst gering gehalten werden. Seine Aufgaben und Pflichten sind so umfangreich, dass eine fachspezifische Ausbildung erforderlich ist.
25.03.2019 | Lehrgang | Tage | Nürnberg | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Das 1 x 1 der Verfahrenstechnik
Das 1x1 der Verfahrenstechnik erklärt die Grundlagen verfahrenstechnischer Prozesse Die Verfahrenstechnik ist ein weit gefächertes Gebiet. Man versteht darunter das aus technischen Prozessen bestehende Bindeglied zwischen dem Rohstoffabbau und dem fertigen Produkt. Die Grundlagen der Verfahrenstechnik ergeben sich aus dem Zusammenspiel des Wissens aus Disziplinen wie Fluiddynamik, Thermodynamik, physikalische Chemie etc. und der prakti¬schen Umsetzung dieser Kenntnisse im Rahmen dieser technischen Prozesse. Das Haus der Technik bietet am 15.-16. Mai 2014 in Berlin einen Kurs „Grundlagen der Verfahrenstechnik“ an. Aufbauend auf einer einleitenden Darstellung wesentlicher Grundlagen werden deren Anwendungen in ausge¬wählten technischen Apparaten bzw. Prozessen vermittelt. So werden z. B. Rohrströmungen, Partikelbewegung, Trock¬nungs¬vorgänge, Feststoffschüttungen, Filtration, Rieselfilmapparate, Wirbelschichten, Trennkolonnen und Wärmeaustauscher behandelt. Das Seminar richtet sich vornehmlich an Ingenieure anderer Fachdisziplinen, technische Chemiker, Physiker und Biotechnologen, die sich mit verfahrenstechnischen Prozessen befassen und ihr Grundlagenwissen festigen bzw. erweitern wollen. Das ausführliche Veranstaltungsprogramm erhalten Interessierte auf Anfrage beim Haus der Technik, Frau Wiese.
27.03.2019 | Fachveranstaltung | 3 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
Datenanalyse - Betriebsdaten der Prozesstechnik bewerten
Zum Thema Industrie 4.0 und immer modernere Messwerterfassungssysteme führen zu einer wachsenden Datenmenge. Verstehen Sie es, die im Unternehmen erfassten Daten der Prozess- und Verfahrenstechnik für Ihre Anforderungen Gewinn bringend zu nutzen? Erkennen Sie den Mehrwert der Vernetzung? Eine wirksame Datenanalyse unterstützt die Betriebssicherheit und Anlagenverfügbarkeit und kann helfen, Betriebs-, Personal-, Gewährleistungs- und Instandhaltungskosten drastisch zu senken. Für einfache Beispiele kann die Datenauswertung mit Excel erfolgen, für komplexere Aufgaben stehen statistische Analyseverfahren wie z. B. die frei verfügbare statistische Programmiersprache R zur Verfügung. Das Seminar gibt einen Überblick über die Methoden der Datenanalyse, praktische Beispiele der Datenauswertung in der Prozess- und Verfahrenstechnik werden gerechnet, auf kommerzielle Lösungswege wird hingewiesen und um eine Übersicht der gängigen kommerziellen und lizenzfreien Programmpakete zur Datenauswertung ergänzt. 1. Tag, 09:00-17:00 Uhr • Prozessdatenvorbehandlung von gestörten Messungen mittels Ausreißererkennung, Glätten und Filtern (Anwendungsbeispiel: Druckmessung) • Erkennung von signifikanten Einflussfaktoren auf relevante Größen, wie z.B. Umsatz mittels (einfacher, partieller und Rang-) Korrelationsanalyse (Anwendungsbeispiel: Zementzusammensetzung) • Schätzung und Bewertung von Zusammenhängen wie Kalibrierkurven, Kennlinien und Trends mittels Regression (Anwendungbeispiele: Volumenbestimmung im Silo, Wärmeübertragermodell) • Einführung in die statistische Versuchsplanung (Beispiel: Chemische Reaktion) • Erkennung von Zusammenhängen und Datenreduktion bei vielen Einflussfaktoren (z. B. bei der Spektroskopie) mittels Hauptkomponentenanalyse (Anwendungsbeispiel: Oktanzahlbestimmung) • Experimentelle Modellbildung bei großen Datenmengen durch Beibehaltung der wichtigsten Komponenten - Variablenreduktion mittels schrittweiser, partieller und Hauptkomponenten-Regression (Anwendungsbeispiel: Zementzusammensetzung) 2. Tag, 08:30 - 16:30 Uhr • Softsensoren für nicht direkt messbare Größen basierend auf Regression oder neuronalen Netzen (Anwendungsbeispiel: Konzentrationsmessung) • Statistische Prozess- und Messgerätekontrolle (SPC) mittels verschiedener ein- und mehrdimensionaler Regelkarten (Anwendungsbeispiel: Emissionsmessung) • Schwingungsanalyse und Fehlerfrüherkennungsmethoden für die Instandhaltung. Erkennung von Ventilreibungen (Anwendungsbeispiele: Glasrisskontrolle, Lagerschaden) • Clusterbildung und Klassifikation neuer Messungen für die Fehlererkennung und Ursachenanalyse (Anwendungsbeispiel: Strahlgutkontrolle) • Erkennung von Änderungen in Prozessdaten mit statistischen Methoden (Beispiel: Leck in Rohrleitung) • Vorstellung gebräuchlicher Datenanalyseprogramme und der Grundlagen der Big-Data-Methoden Zielsetzung Sie lernen, Zusammenhänge aus großen Datenmengen auszuwerten und „smart Data“ zu generieren. Sie verstehen Funktionen von Softwaretools zur Datenanalyse. Neben Filtern, Korrelation und Regression werden Methoden zur Datenreduktion, Klassifikation, experimentellen Modellbildung und -reduktion behandelt. Beispielprogramme, die die wichtigsten Routinen für Testdaten enthalten, erklären verfahrenstechnische Fragestellungen anschaulich. Sie lernen den Unterschied zwischen Edge und Cloud Computing.
27.03.2019 | Seminar | 2 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
Projektmanagement in der Automatisierungstechnik
Von der Planung, Errichtung, Inbetriebsetzung bis zum Service der Automatisierungsanlage Aufgaben in der Automatisierungstechnik sind immer an eine Industrieanlage, Produktion oder Industriemaschinen gebunden. Dies erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Anlagenbauer, Technologen, Automatisierungtechniker und weiteren Gewerken wie Elektrotechnik und MSR-Technik. Das Umfeld in dem sich Projektleiter und Projektbeteiligte bewegen ist sehr komplex und die Anforderungen des Kunden sind anspruchsvoll. Die Qualitätsanforderungen sind auf höchstem Niveau sowie die Umweltanforderungen. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden ist eine zielgerichtete Anwendung der Projektmanagementsystematik ein wesentlicher Bestandteil. Sie werden anhand des allgemeinen Life cycle einer Automatisierungsanlage in der Industrie über die 4 Projektphasen geführt und lernen die wesentlichen Techniken und Methoden von der Planung, Errichtung, Inbetriebsetzung bis zum Service der Automatisierungsanlage kennen, welche für eine erfolgreiche Projektabwicklung erforderlich sind. Sie können Ihre Projekte planen, umsetzen und erfolgreich abschließen.
01.04.2019 | Seminar | Ein Morgen | Nürnberg | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
ATEX-Richtlinie 2014/34/EU
Die beiden ATEX-Richtlinien regeln EU-einheitlich und umfassend die Herstellung, das Inverkehrbringen und das Inbetriebnehmen von Produkten, die für die Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen bestimmt sind. In der Vergangenheit umfassten Regelwerke für den Explosionsschutz hauptsächlich Anforderungen an den elektrischen Explosionsschutz. Die Richtlinie 94/9/EG, gilt u.a. für die Hersteller nicht elektrischer Produkte. Die RL 2014/34/EU gilt zusätzlich auch für Betreiber, die ATEX-Produkte für ihren eigenen Gebrauch herstellen oder bereits vorhandene ATEX-Produkte wesentlich verändern. Insbesondere die Betreiber nicht elektrischer ATEX-Produkte sehen sich nun mit einem neuen und umfangreichen Regelwerk konfrontiert. Ziel dieses Seminars ist es, Hersteller und Betreiber nicht elektrischer Produkte mit den Anforderungen und im Umgang mit den ATEX-Richtlinien vertraut zu machen.
04.04.2019 | Fachveranstaltung | 1 Tag | Essen | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
Brandschutzbeauftragter
Inhalt Gemäß der vfdb-Richtlinie umfasst die Ausbildung 64 Unterrichtseinheiten: Rechtliche Grundlagen • Aufgaben, Rechte und Pflichten des Brandschutzbeauftragten • Ursachen für Brände und Explosionen, Gegenmaßnahmen • Experimentalvortrag: Grundlagen der Verbrennung • Vorbeugender Brandschutz: technisch, baulich, organisatorisch • Besondere Brandrisiken im Unternehmen • Fallbeispiele, Lehren aus Schäden • Baulicher und anlagentechnischer Brandschutz • Abwehrender Brandschutz • Alarmplan, Feuerwehr-Einsatzplan • Flucht- und Rettungswege • Sicherheits- und Gesundheitskennzeichnung • Erste Hilfe bei Brand und Explosion • Brandschutz im Lager, an Produktionsanlagen, bei Bauarbeiten • Brennbare Gase, Metallbrände, Schweißen, Schneiden • Informationen zum richtigen Löschen • Löschtechnik und Löschtaktik • Auswahl von und Umgang mit Handfeuerlöschern • Planung und Durchführung von Brandschutzübungen • Ablauf- und Organisationspläne für den Brandschutz • Persönliche Schutzausrüstung, Atemschutz • Praxis: Brandschutzbegehung in einem Großunternehmen mit fachmännischer Führung • Brandschutz aktuell • Erstellen von Checklisten für die Praxis Jeder Kurs ist in sich abgeschlossen. Zielsetzung Brandschutz ist dann effektiv und komplett, wenn bauliche und technische Maßnahmen aufeinander abgestimmt sind und organisatorische und personelle Brandschutzmaßnahmen realisiert wurden: Wenn nicht bereits durch die Gewerbeaufsicht oder den Brandversicherer gefordert, ist die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten eine wichtige betriebliche Maßnahme. Der Brandschutzbeauftragte soll Gefahren im Unternehmen erkennen, beurteilen und dafür sorgen, dass diese beseitigt und Schäden möglichst gering gehalten werden. Seine Aufgaben und Pflichten sind so umfangreich, dass eine fachspezifische Ausbildung erforderlich ist.
08.04.2019 | Lehrgang | Tage | Berlin | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Explosionsschutzbeauftragter
Die Maßnahmen zur Umsetzung des vorbeugenden Explosionsschutzes sind technisch sehr anspruchsvoll, die rechtlichen Auflagen/Versicherungsauflagen sehr umfassend. Da der Unternehmer diese Auflagen nicht alleine erfüllen kann, ist insbesondere in größeren und mittelständischen Betrieben mit Explosionsgefährdungen das Einsetzen eines Explosionsschutzbeauftragten ratsam. Der „Explosionsschutzbeauftragte“ - der Begriff ist ähnlich dem Gefahrstoffbeauftragten gesetzlich nicht geschützt - ist dabei ein fachkundiger Mitarbeiter, der den Arbeitgeber in allen Fragen des vorbeugenden Explosionsschutzes berät und unterstützt. Zu seinem Aufgabengebiet können die Erstellung der erforderlichen Dokumente (Explosionsschutzdokument, Gefährdungsbeurteilungen, Gefahrenabwehrplan), regelmäßige Begehungen betroffener Arbeitsbereiche, Schulungen der Mitarbeiter im Explosionsschutz sowie der Kontakt zu den Behörden und der Feuerwehr gehören. In dem viertägigen Qualifizierungsseminar „Explosionsschutzbeauftragter“ werden die Maßnahmen des vorbeugenden Explosionsschutzes erläutert und umfassende Hilfestellungen gegeben. Mögliche Ursachen für Explosionen werden dargestellt und die Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Reduzierung des möglichen Schadensausmaßes aufgezeigt (primärer, sekundärer und tertiärer Explosionsschutz). Auf vier Tage konzipiert ist das Ziel der „Ausbildung zum Explosionsschutzbeauftragten“, zu allen wichtigen Themen des Explosionsschutzes und der Betriebssicherheit umfassende Informationen und Anregungen für Fachleute und Interessenten anzubieten. Die Vorträge sind mit Diskussionen, vertiefenden Analysen und Bearbeitung von konkreten Beispielen geplant und werden Ihnen praxisnahe und nachvollziehbare Hilfen zur Umsetzung auch in Ihrem Betrieb geben.
09.04.2019 | Lehrgang | Tage | Berlin | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Halterungssysteme industrieller Rohrleitungen
Rohrhalterungen sind als Unterstützung oder Abhängung zusammen mit der Rohrleitung die Basis für den sicheren und störungsfreien Transport von Flüssigkeiten, Gasen und Dämpfen in Rohrleitungsnetzen. Hierbei spielen - neben den statischen Auslegungsgrößen Gewicht, Stützweiten, Wärmedehnung und mechanische Reibung - auch dynamische Beanspruchungen durch Temperaturwechsel und Änderungen der Transportgeschwindigkeit oder des Mediums (Dichteänderungen) eine wichtige Rolle. Das Seminar vermittelt die technischen und normgerechten Grundlagen zu Auslegung, Planung, Montage und Betrieb industrieller Rohrleitungs-Halterungen.
10.04.2019 | Seminar | 2 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
Funktionale Sicherheit (SIL) - mit intensiven Übungen
Funktionale Sicherheit basiert auf risikobasierten Methoden und Daten und ist von großer Bedeutung für die Umsetzung risikobasierter Anforderungen aus dem EU-Regelwerk, insbesondere der SEVESO III RL. Im 2-tägigen Seminar FUNKTIONALE SICHERHEIT (SIL) - mit intensiven Übungen des Haus der Technik, Essen, lernen Sie mit maximal 8 Teilnehmern - eine Risikomatrix mit im Unternehmen akzeptierten Risiko-Toleranzkriterien und Eintrittshäufigkeiten aufzustellen, - eine HAZOP-Studie durchzuführen, - Szenarien mit besonderer Gefährdung über die Risikomatrix zu ermitteln - für diese mit einer LOPA-Studie den erforderlichen Risiko-Minderungsfaktor (z.B. 10-1 für SIL 1, 10-2 für SIL 2, 10-3 für SIL 3 ) für die SIL-Anforderung zu ermitteln, - die so gewonnenen SIL-Anforderung mit derjenigen auf dem Wege über den Risikographen nach VDI VDE 2180 zu vergleichen - die Festlegung von Schutzeinrichtungen anhand der gewonnen Erkenntnisse - die Planung der möglichen Ausführung der Schutzeinrichtung mit Komponentenauswahl - den rechnerischen Nachweis der Anforderungen von Herstellerangaben zu Bauteilen durchzuführen Zum Thema Die Anforderungen an die SIL-Stufe einer Schutzeinrichtung ergeben sich aus einer HAZOP/PAAG-Studie in Kombination mit a) Risikograph z.B. nach VDI VDE 2180 oder - hier bevorzugt - b) mit Risikomatrix/ Layer of Protection Analysis (LOPA).
10.04.2019 | Seminar | 2 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
Brandschutzbeauftragter
Inhalt Gemäß der vfdb-Richtlinie umfasst die Ausbildung 64 Unterrichtseinheiten: Rechtliche Grundlagen • Aufgaben, Rechte und Pflichten des Brandschutzbeauftragten • Ursachen für Brände und Explosionen, Gegenmaßnahmen • Experimentalvortrag: Grundlagen der Verbrennung • Vorbeugender Brandschutz: technisch, baulich, organisatorisch • Besondere Brandrisiken im Unternehmen • Fallbeispiele, Lehren aus Schäden • Baulicher und anlagentechnischer Brandschutz • Abwehrender Brandschutz • Alarmplan, Feuerwehr-Einsatzplan • Flucht- und Rettungswege • Sicherheits- und Gesundheitskennzeichnung • Erste Hilfe bei Brand und Explosion • Brandschutz im Lager, an Produktionsanlagen, bei Bauarbeiten • Brennbare Gase, Metallbrände, Schweißen, Schneiden • Informationen zum richtigen Löschen • Löschtechnik und Löschtaktik • Auswahl von und Umgang mit Handfeuerlöschern • Planung und Durchführung von Brandschutzübungen • Ablauf- und Organisationspläne für den Brandschutz • Persönliche Schutzausrüstung, Atemschutz • Praxis: Brandschutzbegehung in einem Großunternehmen mit fachmännischer Führung • Brandschutz aktuell • Erstellen von Checklisten für die Praxis Jeder Kurs ist in sich abgeschlossen. Zielsetzung Brandschutz ist dann effektiv und komplett, wenn bauliche und technische Maßnahmen aufeinander abgestimmt sind und organisatorische und personelle Brandschutzmaßnahmen realisiert wurden: Wenn nicht bereits durch die Gewerbeaufsicht oder den Brandversicherer gefordert, ist die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten eine wichtige betriebliche Maßnahme. Der Brandschutzbeauftragte soll Gefahren im Unternehmen erkennen, beurteilen und dafür sorgen, dass diese beseitigt und Schäden möglichst gering gehalten werden. Seine Aufgaben und Pflichten sind so umfangreich, dass eine fachspezifische Ausbildung erforderlich ist.
06.05.2019 | Lehrgang | Tage | Essen | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Teil 1: Projektmanagement im Anlagenbau
Die Steuerung von Projekten im Anlagen- und Maschinenbau ist eine komplexe und mit zahlreichen Risiken verbundene Aufgabenstellung. Rendite- und Kostenvorgaben, enge Termine und internationale Arbeitsteiligkeit und Partner erfordern effiziente Methoden. An 2x2 Tagen werden Sie systematisch in das Projektmanagement des Anlagen- und Maschinenbaus eingeführt, Sie erhalten das methodische Rüstzeug und werden anhand von Beispielen für das konkrete Vorgehen im Detail geschult. Sie werden nach Abschluss der Veranstaltung in der Lage sein, eigenständig komplexe Projekte führen und leiten zu können. 1. Tag: • Management und Projektmanagement: Begriffe, Erfolgsfaktoren, Projektcontrolling als Grundlage von PM • Projektumfeld und Stakeholder: Interessenlagen der Projektbeteiligten • Projektstrukturen: Einbindung von Projekten im Unternehmen, die innere Projektstruktur • Aufgaben- und Handlungsbereiche: A: Information, Kommunikation, Dokumentation, Organisation, B: Qualitäten, Quantitäten (objektbezogen, projektbezogen), C: Kosten, Wirtschaftlichkeit, Liquidität, D: Termine, Kapazitäten, Logistik, E: Recht, F: Führung • Aufbau- und Ablauforganisation: Schnittstellen, Abläufe und Workflow, Ergebnisse • Kommunikation, Information und Dokumentation: Besprechungen und Verhandlungsführung, Konflikte, Beweissicherung 2. Tag: • Gruppen und Teams: Teambildung, Gruppen- und Teameffekte • Motivation und Führung • Elemente und des Projektmanagements: Management von Entscheidungen, Risiko, Leistung, Quantität, Qualität, Terminen, Ressourcen, Kosten, Dokumentation, Änderungen-/Nachträgen • Projektstufen: Vorplanung, Planung (Basic Design, Basic Engineering, Detail Engineering), Ausführung (Montage. Inbetriebnahme), Abnahme
06.05.2019 | Seminar | 2 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
Energiekennzahlen 50006 - Energetische Ausgangsbasis 50015
Sie stehen spätestens seit 2017 vor der Frage, wie Sie Ihre Optimierungsbemühungen belastbar und plausibel nachweisen können. Die Antworten auf diese Fragen werden zum Teil durch die ISOs 50001, 50003, 50004, 50006 und 500015 gegeben. Es geht um • Überwachung, Messung und Analyse (ISO 50001 4.6.1) • Energiekennzahlen (ISO 50006) • Energetische Ausgangsbasis (ISO 50001, 50006, 50015) • Messen und Verifizieren (ISO 50015). Es gibt viele Möglichkeiten, um die Verbesserungen im Vergleich zur energetischen Ausgangsbasis darzustellen. Dies kann u.a. über den Nachweis von Kennzahlen bis hin zur Regressionsanalyse mit der Identifikation der Einflussfaktoren erfolgen. Sie lernen, welche neuen Anforderungen es gibt. Wann und wie werden diese verschärft? wie Sie einen Plan zum Messen, Auffinden, Bewerten und Verifizieren von Energieeinsparungen aufstellen welche Arten von Einflussgrößen auf den Energieverbrauch relevant sein können und wie Sie die entsprechenden Variablen im eigenen Unternehmen oder bei Kunden identifizieren, wie Sie aussagekräftige Energieleistungskennzahlen finden und benutzen wie Sie die energetische Ausgangsbasis zur Bewertung der aktuellen Verbrauchsentwicklung ermitteln können, wie Sie Ihre Einsparpotenziale schnell und einfach identifizieren wesentliche Einflussgrößen zu identifizieren und mit Hilfe statistischer Methoden die energetische Ausgangsbasis zu bestimmen. wie Sie den in den Normen der 50000er Familie gestellten Anforderungen, welche sich in absehbarer Zeit deutlich verschärfen werden, gerecht werden können
06.05.2019 | Seminar | 2 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
Druckstöße, Dampfschläge und Pulsationen in Rohrleitungen
Jede Änderung des stationären Flusses (Anfahren, Bedampfen, Regelung etc.) mindert den Wirkungsgrad und erhöht das Risiko bzgl. Effizienz, Verfügbarkeit und Instandhaltung der Gesamtanlage. Sie erhalten ein verständliches Basiswissen mittels anlagentypischer Fallbeispiele. Das Seminar soll zunächst ein grundsätzliches Verständnis der physikalischen Phänomene in Leitungsnetzen vermitteln. Darauf aufbauend werden die mathematisch-physikalischen Grundlagen sowie, im Anschluss, vereinfachte Berechnungsverfahren vorgestellt und ihre Anwendungsmöglichkeiten und -grenzen erörtert. Aufschlussreiche Fallbeispiele und Vermeidungsmaßnahmen, die z.T. auf spezielle Teilnehmerinteressen* zugeschnitten werden können, runden das Seminar ab. Hierzu nehmen Sie bitte bis spätestens 2 Wochen vor Seminarbeginn Kontakt mit dem HdT auf: Frau Dipl.-Ing. Brigitte Doleschel, b.doleschel@hdt-essen.de
20.05.2019 | Seminar | 2 Tage | Berlin | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
Teil 2: Projektmanagement im Anlagenbau
Insgesamt 4-tägige Reihe Projekmanagement im Anlagenbau an 2x 2 Tagen Sie werden systematisch und umfassend in das Projektmanagements des Anlagenbaus eingeführt. Als Nachwuchskräfte, Quereinsteiger, Anlagenbauer und Inbetriebnehmer erweitern Sie Ihre berufliche Qualifikation und können eigenständig komplexe Projekte führen. Inhalt 3. Tag: • Handlungsbereiche des Projektmanagements: Information, Kommunikation, Dokumentation, Organisation, Qualitäten, Quantitäten, Kosten, Wirtschaftlichkeit, Zahlung, Finanzierung, Termine, Kapazitäten, Logistik, Recht, Führung, • Werkzeuge des Projektmanagements: Controlling von Entscheidungen, Risiko, Schnittstellen, Leistung, Mengen und Massen, Einsatzmitteln, Kosten- und Finanzen, Qualität, Änderungen, Vertrag, Nachträgen, Information, Dokumentationund Kommunikation, Konflikten • Projektphasen im Detail: Phase 1: Grundlagenermittlung (establishment of fundamentals), Phase 2: Vorplanung (pre-basic, preliminary planning), Phase 3: Entwurfsplanung (basic engineering), Phase 4: Genehmigungsplanung (planning for permission), Phase 5: Kostenermittlung (cost estimation), Phase 6: Ausführungsplanung (detail engineering), Phase 7: Beschaffung (procurement), Phase 8: Bau/Montage (construction), Phase 9: Inbetriebnahme (commissioning) 4. Tag: • Nationales und internationales Recht: Grundlagen (Rechtsquellen, Rechtsprechung), Inhalt und Gestaltung der Verträge für Consulting, Engineering, Design-Build, Lump Sum Turn Key (epc – contract) • FIDIC- Regelungen • Übungen und Beispiele • PM – Software • Weitere Themen und Fallbeispiele Nach Abschluss der viertägigen Seminarreihe werden Sie in der Lage sein, eigenständig komplexe Projekte führen und leiten zu können. Termine Teil 1: 30.-31. Januar 2017, 06.-07. März 2017, 08.-09. Mai 2017, jeweils in Essen
03.06.2019 | Seminar | 2 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
Brandschutzbeauftragter
Inhalt Gemäß der vfdb-Richtlinie umfasst die Ausbildung 64 Unterrichtseinheiten: Rechtliche Grundlagen • Aufgaben, Rechte und Pflichten des Brandschutzbeauftragten • Ursachen für Brände und Explosionen, Gegenmaßnahmen • Experimentalvortrag: Grundlagen der Verbrennung • Vorbeugender Brandschutz: technisch, baulich, organisatorisch • Besondere Brandrisiken im Unternehmen • Fallbeispiele, Lehren aus Schäden • Baulicher und anlagentechnischer Brandschutz • Abwehrender Brandschutz • Alarmplan, Feuerwehr-Einsatzplan • Flucht- und Rettungswege • Sicherheits- und Gesundheitskennzeichnung • Erste Hilfe bei Brand und Explosion • Brandschutz im Lager, an Produktionsanlagen, bei Bauarbeiten • Brennbare Gase, Metallbrände, Schweißen, Schneiden • Informationen zum richtigen Löschen • Löschtechnik und Löschtaktik • Auswahl von und Umgang mit Handfeuerlöschern • Planung und Durchführung von Brandschutzübungen • Ablauf- und Organisationspläne für den Brandschutz • Persönliche Schutzausrüstung, Atemschutz • Praxis: Brandschutzbegehung in einem Großunternehmen mit fachmännischer Führung • Brandschutz aktuell • Erstellen von Checklisten für die Praxis Jeder Kurs ist in sich abgeschlossen. Zielsetzung Brandschutz ist dann effektiv und komplett, wenn bauliche und technische Maßnahmen aufeinander abgestimmt sind und organisatorische und personelle Brandschutzmaßnahmen realisiert wurden: Wenn nicht bereits durch die Gewerbeaufsicht oder den Brandversicherer gefordert, ist die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten eine wichtige betriebliche Maßnahme. Der Brandschutzbeauftragte soll Gefahren im Unternehmen erkennen, beurteilen und dafür sorgen, dass diese beseitigt und Schäden möglichst gering gehalten werden. Seine Aufgaben und Pflichten sind so umfangreich, dass eine fachspezifische Ausbildung erforderlich ist.
24.06.2019 | Lehrgang | Tage | Essen | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Energiekennzahlen 50006 - Energetische Ausgangsbasis 50015
Sie stehen spätestens seit 2017 vor der Frage, wie Sie Ihre Optimierungsbemühungen belastbar und plausibel nachweisen können. Die Antworten auf diese Fragen werden zum Teil durch die ISOs 50001, 50003, 50004, 50006 und 500015 gegeben. Es geht um • Überwachung, Messung und Analyse (ISO 50001 4.6.1) • Energiekennzahlen (ISO 50006) • Energetische Ausgangsbasis (ISO 50001, 50006, 50015) • Messen und Verifizieren (ISO 50015). Es gibt viele Möglichkeiten, um die Verbesserungen im Vergleich zur energetischen Ausgangsbasis darzustellen. Dies kann u.a. über den Nachweis von Kennzahlen bis hin zur Regressionsanalyse mit der Identifikation der Einflussfaktoren erfolgen. Sie lernen, welche neuen Anforderungen es gibt. Wann und wie werden diese verschärft? wie Sie einen Plan zum Messen, Auffinden, Bewerten und Verifizieren von Energieeinsparungen aufstellen welche Arten von Einflussgrößen auf den Energieverbrauch relevant sein können und wie Sie die entsprechenden Variablen im eigenen Unternehmen oder bei Kunden identifizieren, wie Sie aussagekräftige Energieleistungskennzahlen finden und benutzen wie Sie die energetische Ausgangsbasis zur Bewertung der aktuellen Verbrauchsentwicklung ermitteln können, wie Sie Ihre Einsparpotenziale schnell und einfach identifizieren wesentliche Einflussgrößen zu identifizieren und mit Hilfe statistischer Methoden die energetische Ausgangsbasis zu bestimmen. wie Sie den in den Normen der 50000er Familie gestellten Anforderungen, welche sich in absehbarer Zeit deutlich verschärfen werden, gerecht werden können
24.06.2019 | Seminar | Tage | Essen | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Explosionsschutzbeauftragter
Die Maßnahmen zur Umsetzung des vorbeugenden Explosionsschutzes sind technisch sehr anspruchsvoll, die rechtlichen Auflagen/Versicherungsauflagen sehr umfassend. Da der Unternehmer diese Auflagen nicht alleine erfüllen kann, ist insbesondere in größeren und mittelständischen Betrieben mit Explosionsgefährdungen das Einsetzen eines Explosionsschutzbeauftragten ratsam. Der „Explosionsschutzbeauftragte“ - der Begriff ist ähnlich dem Gefahrstoffbeauftragten gesetzlich nicht geschützt - ist dabei ein fachkundiger Mitarbeiter, der den Arbeitgeber in allen Fragen des vorbeugenden Explosionsschutzes berät und unterstützt. Zu seinem Aufgabengebiet können die Erstellung der erforderlichen Dokumente (Explosionsschutzdokument, Gefährdungsbeurteilungen, Gefahrenabwehrplan), regelmäßige Begehungen betroffener Arbeitsbereiche, Schulungen der Mitarbeiter im Explosionsschutz sowie der Kontakt zu den Behörden und der Feuerwehr gehören. In dem viertägigen Qualifizierungsseminar „Explosionsschutzbeauftragter“ werden die Maßnahmen des vorbeugenden Explosionsschutzes erläutert und umfassende Hilfestellungen gegeben. Mögliche Ursachen für Explosionen werden dargestellt und die Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Reduzierung des möglichen Schadensausmaßes aufgezeigt (primärer, sekundärer und tertiärer Explosionsschutz). Auf vier Tage konzipiert ist das Ziel der „Ausbildung zum Explosionsschutzbeauftragten“, zu allen wichtigen Themen des Explosionsschutzes und der Betriebssicherheit umfassende Informationen und Anregungen für Fachleute und Interessenten anzubieten. Die Vorträge sind mit Diskussionen, vertiefenden Analysen und Bearbeitung von konkreten Beispielen geplant und werden Ihnen praxisnahe und nachvollziehbare Hilfen zur Umsetzung auch in Ihrem Betrieb geben.
25.06.2019 | Lehrgang | Tage | Essen | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Befähigte Person Explosionsschutz elektrischer Anlagen
Zielsetzung Die rechtlichen Grundlagen, die Behandlung der technischen Anforderungen an die Geräte (Zündschutzarten) und die Vorschriften zur Installation, dem Betreiben, Warten und Prüfen elektrischer Anlagen bilden die Themenschwerpunkte dieses Praxis-Seminares. Für Personen mit ausreichender Berufserfahrung bietet dieses Seminar zusätzlich die Möglichkeit, sich mit dem neuesten Stand der Technik auf dem Gebiet des Explosionsschutzes vertraut zu machen. Dieses Wissen kann im Rahmen einer Prüfung am dritten Veranstaltungstag nachgewiesen werden. Damit wird die Voraussetzung erfüllt, durch den Arbeitgeber zu einer befähigten Person ernannt zu werden. Diese Personen sind befähigt für die Prüfungen zum Explosionsschutz gemäß Anhang 2, Abschnitt 3, Absatz 5.2 der Betriebssicherheitsverordnung. • Befähigte Person • elektrischer Explosionschutz • mit Prüfungsteil Inhalt • Physikalische und technische Grundlagen des Explosionsschutzes • Rechtsgrundlagen, Europäische Richtlinie ATEX 114 (ehemals ATEX 95, auch Richtlinie 2014/34/EU) • Rechtsgrundlagen, Europäische Richtlinie ATEX 153 (ehemals ATEX 137, auch Richtlinie 1999/92/EG) • Zündschutzarten für explosionsgeschützte elektrische Geräte • Ausführliche Behandlung der Zündschutzart Eigensicherheit • Errichten elektrischer Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen • Staub-Explosionsschutz • Kurzeinführung in den nicht-elektrischen Explosionsschutz • Betrieb, Instandhaltung und Prüfung elektrischer Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen • Prüfung zur befähigten Person
25.06.2019 | Seminar | Tage | Essen | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Kraftwerkstechnik für Nicht-Techniker
Ein gutes Verständnis der technischen Fragen auch in den nicht-technischen Abteilungen minimiert den internen Abstimmungsaufwand und hilft, bei allseits akutem Mangel an versierten technischen Fachkräften, die Ingenieure zu entlasten. Inhalt 1. Teil: Grundlagen der Kraftwerkstechnik: • energiewirtschaftliche Fakten • Entwicklung der Kraftwerke • moderne Kraftwerke • Wärmekraft • Kernkraftwerke • Kraft-Wärme-Kopplung • Gas- und Dampf- (”GuD”) • Wasserkraft • Leistungsdaten 2. Teil: Überblick über Kraftwerkskomponenten, insbesondere die Funktionstüchtigkeit von: • Kesselanlagen • elektrischen Anlagen • kühltechnischen Anlagen • Vorwärmeanlagen • Pumpen • Turbinen • Rohrleitungsanlagen • Rauchgasbehandlungsanlagen (Reinigung) • Saugzuganlagen • Dampferzeugern • Brennern • Brennstoffen
26.06.2019 | Seminar | 1 Tag | Essen | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
Brandschutzbeauftragter
Inhalt Gemäß der vfdb-Richtlinie umfasst die Ausbildung 64 Unterrichtseinheiten: Rechtliche Grundlagen • Aufgaben, Rechte und Pflichten des Brandschutzbeauftragten • Ursachen für Brände und Explosionen, Gegenmaßnahmen • Experimentalvortrag: Grundlagen der Verbrennung • Vorbeugender Brandschutz: technisch, baulich, organisatorisch • Besondere Brandrisiken im Unternehmen • Fallbeispiele, Lehren aus Schäden • Baulicher und anlagentechnischer Brandschutz • Abwehrender Brandschutz • Alarmplan, Feuerwehr-Einsatzplan • Flucht- und Rettungswege • Sicherheits- und Gesundheitskennzeichnung • Erste Hilfe bei Brand und Explosion • Brandschutz im Lager, an Produktionsanlagen, bei Bauarbeiten • Brennbare Gase, Metallbrände, Schweißen, Schneiden • Informationen zum richtigen Löschen • Löschtechnik und Löschtaktik • Auswahl von und Umgang mit Handfeuerlöschern • Planung und Durchführung von Brandschutzübungen • Ablauf- und Organisationspläne für den Brandschutz • Persönliche Schutzausrüstung, Atemschutz • Praxis: Brandschutzbegehung in einem Großunternehmen mit fachmännischer Führung • Brandschutz aktuell • Erstellen von Checklisten für die Praxis Jeder Kurs ist in sich abgeschlossen. Zielsetzung Brandschutz ist dann effektiv und komplett, wenn bauliche und technische Maßnahmen aufeinander abgestimmt sind und organisatorische und personelle Brandschutzmaßnahmen realisiert wurden: Wenn nicht bereits durch die Gewerbeaufsicht oder den Brandversicherer gefordert, ist die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten eine wichtige betriebliche Maßnahme. Der Brandschutzbeauftragte soll Gefahren im Unternehmen erkennen, beurteilen und dafür sorgen, dass diese beseitigt und Schäden möglichst gering gehalten werden. Seine Aufgaben und Pflichten sind so umfangreich, dass eine fachspezifische Ausbildung erforderlich ist.
08.07.2019 | Lehrgang | Tage | Bingen | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Brandschutzbeauftragter
Inhalt Gemäß der vfdb-Richtlinie umfasst die Ausbildung 64 Unterrichtseinheiten: Rechtliche Grundlagen • Aufgaben, Rechte und Pflichten des Brandschutzbeauftragten • Ursachen für Brände und Explosionen, Gegenmaßnahmen • Experimentalvortrag: Grundlagen der Verbrennung • Vorbeugender Brandschutz: technisch, baulich, organisatorisch • Besondere Brandrisiken im Unternehmen • Fallbeispiele, Lehren aus Schäden • Baulicher und anlagentechnischer Brandschutz • Abwehrender Brandschutz • Alarmplan, Feuerwehr-Einsatzplan • Flucht- und Rettungswege • Sicherheits- und Gesundheitskennzeichnung • Erste Hilfe bei Brand und Explosion • Brandschutz im Lager, an Produktionsanlagen, bei Bauarbeiten • Brennbare Gase, Metallbrände, Schweißen, Schneiden • Informationen zum richtigen Löschen • Löschtechnik und Löschtaktik • Auswahl von und Umgang mit Handfeuerlöschern • Planung und Durchführung von Brandschutzübungen • Ablauf- und Organisationspläne für den Brandschutz • Persönliche Schutzausrüstung, Atemschutz • Praxis: Brandschutzbegehung in einem Großunternehmen mit fachmännischer Führung • Brandschutz aktuell • Erstellen von Checklisten für die Praxis Jeder Kurs ist in sich abgeschlossen. Zielsetzung Brandschutz ist dann effektiv und komplett, wenn bauliche und technische Maßnahmen aufeinander abgestimmt sind und organisatorische und personelle Brandschutzmaßnahmen realisiert wurden: Wenn nicht bereits durch die Gewerbeaufsicht oder den Brandversicherer gefordert, ist die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten eine wichtige betriebliche Maßnahme. Der Brandschutzbeauftragte soll Gefahren im Unternehmen erkennen, beurteilen und dafür sorgen, dass diese beseitigt und Schäden möglichst gering gehalten werden. Seine Aufgaben und Pflichten sind so umfangreich, dass eine fachspezifische Ausbildung erforderlich ist.
19.08.2019 | Lehrgang | Tage | Timmendorfer Strand | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Explosionsschutzbeauftragter
Die Maßnahmen zur Umsetzung des vorbeugenden Explosionsschutzes sind technisch sehr anspruchsvoll, die rechtlichen Auflagen/Versicherungsauflagen sehr umfassend. Da der Unternehmer diese Auflagen nicht alleine erfüllen kann, ist insbesondere in größeren und mittelständischen Betrieben mit Explosionsgefährdungen das Einsetzen eines Explosionsschutzbeauftragten ratsam. Der „Explosionsschutzbeauftragte“ - der Begriff ist ähnlich dem Gefahrstoffbeauftragten gesetzlich nicht geschützt - ist dabei ein fachkundiger Mitarbeiter, der den Arbeitgeber in allen Fragen des vorbeugenden Explosionsschutzes berät und unterstützt. Zu seinem Aufgabengebiet können die Erstellung der erforderlichen Dokumente (Explosionsschutzdokument, Gefährdungsbeurteilungen, Gefahrenabwehrplan), regelmäßige Begehungen betroffener Arbeitsbereiche, Schulungen der Mitarbeiter im Explosionsschutz sowie der Kontakt zu den Behörden und der Feuerwehr gehören. In dem viertägigen Qualifizierungsseminar „Explosionsschutzbeauftragter“ werden die Maßnahmen des vorbeugenden Explosionsschutzes erläutert und umfassende Hilfestellungen gegeben. Mögliche Ursachen für Explosionen werden dargestellt und die Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Reduzierung des möglichen Schadensausmaßes aufgezeigt (primärer, sekundärer und tertiärer Explosionsschutz). Auf vier Tage konzipiert ist das Ziel der „Ausbildung zum Explosionsschutzbeauftragten“, zu allen wichtigen Themen des Explosionsschutzes und der Betriebssicherheit umfassende Informationen und Anregungen für Fachleute und Interessenten anzubieten. Die Vorträge sind mit Diskussionen, vertiefenden Analysen und Bearbeitung von konkreten Beispielen geplant und werden Ihnen praxisnahe und nachvollziehbare Hilfen zur Umsetzung auch in Ihrem Betrieb geben.
20.08.2019 | Lehrgang | 4 Tage | Timmendorfer Strand | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
Emotionen im Griff - Keep cool
Wenn die Wogen mal wieder hoch schlagen kann der eine ruhig und gelassen mit der Situation umgehen – während ein Anderer in der gleichen Situation Wut, Angst, Stress oder ein schlechtes Gewissen empfindet, sich persönlich angegriffen fühlt, dadurch überreagiert oder sich in seinen „Schmollwinkel“ zurück zieht. So kommt es oftmals zu übermäßigen zwischenmenschlichen Konflikten. Nur äußerlich scheint es noch um das sachliche Problem zu gehen. Schaut man näher hin, wird unter dem Deckmäntelchen ”ganz sachlich zu sein” der Kampf der irrationalen Ziele der Betroffenen ausgetragen. Der Unterschied liegt im Denken, denn emotionale Turbulenzen sind in erster Linie Kopfsache. • Emotionen beherrschen lernen • Strategien zur Gelassenheit • mit vielen Praxisübungen 1. Tag 9:00 bis 17:00 Uhr So reagieren Sie bei Ärger, Angst, Niedergeschlagenheit, Schuld und schlechtem Gewissen Emotionale Turbulenzen erzeugen wir durch unsere Bewertung bestimmter Situationen oft selbst Auswertung Ihrer persönlichen “Denk”-Strukturanalyse Strategie Nr. 1: Dramatisierungen entschärfen - ohne zu bagatellisieren Strategie Nr. 2: Frustrationstoleranz erhöhen ohne gleichgültig zu werden 2. Tag 9:00 bis 17:00 Uhr Strategie Nr. 2: Frustrationstoleranz erhöhen ohne gleichgültig zu werden Strategie Nr. 3: Anspruchsdenken hinterfragen Strategie Nr. 4: Negative Erlebnisse nicht persönlich nehmen - Selbstwertgefühl stärken Strategie Nr. 5: Selbstanalyse erstellen Strategie Nr. 6: Erwünschte Emotionen und Reaktionsmuster antrainieren
20.08.2019 | Seminar | Tage | Timmendorfer Strand | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Das 1 x 1 der Verfahrenstechnik
Das 1x1 der Verfahrenstechnik erklärt die Grundlagen verfahrenstechnischer Prozesse Die Verfahrenstechnik ist ein weit gefächertes Gebiet. Man versteht darunter das aus technischen Prozessen bestehende Bindeglied zwischen dem Rohstoffabbau und dem fertigen Produkt. Die Grundlagen der Verfahrenstechnik ergeben sich aus dem Zusammenspiel des Wissens aus Disziplinen wie Fluiddynamik, Thermodynamik, physikalische Chemie etc. und der prakti¬schen Umsetzung dieser Kenntnisse im Rahmen dieser technischen Prozesse. Das Haus der Technik bietet am 15.-16. Mai 2014 in Berlin einen Kurs „Grundlagen der Verfahrenstechnik“ an. Aufbauend auf einer einleitenden Darstellung wesentlicher Grundlagen werden deren Anwendungen in ausge¬wählten technischen Apparaten bzw. Prozessen vermittelt. So werden z. B. Rohrströmungen, Partikelbewegung, Trock¬nungs¬vorgänge, Feststoffschüttungen, Filtration, Rieselfilmapparate, Wirbelschichten, Trennkolonnen und Wärmeaustauscher behandelt. Das Seminar richtet sich vornehmlich an Ingenieure anderer Fachdisziplinen, technische Chemiker, Physiker und Biotechnologen, die sich mit verfahrenstechnischen Prozessen befassen und ihr Grundlagenwissen festigen bzw. erweitern wollen. Das ausführliche Veranstaltungsprogramm erhalten Interessierte auf Anfrage beim Haus der Technik, Frau Wiese.
26.08.2019 | Fachveranstaltung | Tage | Timmendorfer Strand | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Teil 1: Projektmanagement im Anlagenbau
Die Steuerung von Projekten im Anlagen- und Maschinenbau ist eine komplexe und mit zahlreichen Risiken verbundene Aufgabenstellung. Rendite- und Kostenvorgaben, enge Termine und internationale Arbeitsteiligkeit und Partner erfordern effiziente Methoden. An 2x2 Tagen werden Sie systematisch in das Projektmanagement des Anlagen- und Maschinenbaus eingeführt, Sie erhalten das methodische Rüstzeug und werden anhand von Beispielen für das konkrete Vorgehen im Detail geschult. Sie werden nach Abschluss der Veranstaltung in der Lage sein, eigenständig komplexe Projekte führen und leiten zu können. 1. Tag: • Management und Projektmanagement: Begriffe, Erfolgsfaktoren, Projektcontrolling als Grundlage von PM • Projektumfeld und Stakeholder: Interessenlagen der Projektbeteiligten • Projektstrukturen: Einbindung von Projekten im Unternehmen, die innere Projektstruktur • Aufgaben- und Handlungsbereiche: A: Information, Kommunikation, Dokumentation, Organisation, B: Qualitäten, Quantitäten (objektbezogen, projektbezogen), C: Kosten, Wirtschaftlichkeit, Liquidität, D: Termine, Kapazitäten, Logistik, E: Recht, F: Führung • Aufbau- und Ablauforganisation: Schnittstellen, Abläufe und Workflow, Ergebnisse • Kommunikation, Information und Dokumentation: Besprechungen und Verhandlungsführung, Konflikte, Beweissicherung 2. Tag: • Gruppen und Teams: Teambildung, Gruppen- und Teameffekte • Motivation und Führung • Elemente und des Projektmanagements: Management von Entscheidungen, Risiko, Leistung, Quantität, Qualität, Terminen, Ressourcen, Kosten, Dokumentation, Änderungen-/Nachträgen • Projektstufen: Vorplanung, Planung (Basic Design, Basic Engineering, Detail Engineering), Ausführung (Montage. Inbetriebnahme), Abnahme
09.09.2019 | Seminar | Tage | Essen | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Befähigte Person Explosionsschutz elektrischer Anlagen
Zielsetzung Die rechtlichen Grundlagen, die Behandlung der technischen Anforderungen an die Geräte (Zündschutzarten) und die Vorschriften zur Installation, dem Betreiben, Warten und Prüfen elektrischer Anlagen bilden die Themenschwerpunkte dieses Praxis-Seminares. Für Personen mit ausreichender Berufserfahrung bietet dieses Seminar zusätzlich die Möglichkeit, sich mit dem neuesten Stand der Technik auf dem Gebiet des Explosionsschutzes vertraut zu machen. Dieses Wissen kann im Rahmen einer Prüfung am dritten Veranstaltungstag nachgewiesen werden. Damit wird die Voraussetzung erfüllt, durch den Arbeitgeber zu einer befähigten Person ernannt zu werden. Diese Personen sind befähigt für die Prüfungen zum Explosionsschutz gemäß Anhang 2, Abschnitt 3, Absatz 5.2 der Betriebssicherheitsverordnung. • Befähigte Person • elektrischer Explosionschutz • mit Prüfungsteil Inhalt • Physikalische und technische Grundlagen des Explosionsschutzes • Rechtsgrundlagen, Europäische Richtlinie ATEX 114 (ehemals ATEX 95, auch Richtlinie 2014/34/EU) • Rechtsgrundlagen, Europäische Richtlinie ATEX 153 (ehemals ATEX 137, auch Richtlinie 1999/92/EG) • Zündschutzarten für explosionsgeschützte elektrische Geräte • Ausführliche Behandlung der Zündschutzart Eigensicherheit • Errichten elektrischer Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen • Staub-Explosionsschutz • Kurzeinführung in den nicht-elektrischen Explosionsschutz • Betrieb, Instandhaltung und Prüfung elektrischer Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen • Prüfung zur befähigten Person
10.09.2019 | Seminar | Tage | Essen | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Brandschutzbeauftragter
Inhalt Gemäß der vfdb-Richtlinie umfasst die Ausbildung 64 Unterrichtseinheiten: Rechtliche Grundlagen • Aufgaben, Rechte und Pflichten des Brandschutzbeauftragten • Ursachen für Brände und Explosionen, Gegenmaßnahmen • Experimentalvortrag: Grundlagen der Verbrennung • Vorbeugender Brandschutz: technisch, baulich, organisatorisch • Besondere Brandrisiken im Unternehmen • Fallbeispiele, Lehren aus Schäden • Baulicher und anlagentechnischer Brandschutz • Abwehrender Brandschutz • Alarmplan, Feuerwehr-Einsatzplan • Flucht- und Rettungswege • Sicherheits- und Gesundheitskennzeichnung • Erste Hilfe bei Brand und Explosion • Brandschutz im Lager, an Produktionsanlagen, bei Bauarbeiten • Brennbare Gase, Metallbrände, Schweißen, Schneiden • Informationen zum richtigen Löschen • Löschtechnik und Löschtaktik • Auswahl von und Umgang mit Handfeuerlöschern • Planung und Durchführung von Brandschutzübungen • Ablauf- und Organisationspläne für den Brandschutz • Persönliche Schutzausrüstung, Atemschutz • Praxis: Brandschutzbegehung in einem Großunternehmen mit fachmännischer Führung • Brandschutz aktuell • Erstellen von Checklisten für die Praxis Jeder Kurs ist in sich abgeschlossen. Zielsetzung Brandschutz ist dann effektiv und komplett, wenn bauliche und technische Maßnahmen aufeinander abgestimmt sind und organisatorische und personelle Brandschutzmaßnahmen realisiert wurden: Wenn nicht bereits durch die Gewerbeaufsicht oder den Brandversicherer gefordert, ist die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten eine wichtige betriebliche Maßnahme. Der Brandschutzbeauftragte soll Gefahren im Unternehmen erkennen, beurteilen und dafür sorgen, dass diese beseitigt und Schäden möglichst gering gehalten werden. Seine Aufgaben und Pflichten sind so umfangreich, dass eine fachspezifische Ausbildung erforderlich ist.
16.09.2019 | Lehrgang | 7 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
Druckstöße, Dampfschläge und Pulsationen in Rohrleitungen
Jede Änderung des stationären Flusses (Anfahren, Bedampfen, Regelung etc.) mindert den Wirkungsgrad und erhöht das Risiko bzgl. Effizienz, Verfügbarkeit und Instandhaltung der Gesamtanlage. Sie erhalten ein verständliches Basiswissen mittels anlagentypischer Fallbeispiele. Das Seminar soll zunächst ein grundsätzliches Verständnis der physikalischen Phänomene in Leitungsnetzen vermitteln. Darauf aufbauend werden die mathematisch-physikalischen Grundlagen sowie, im Anschluss, vereinfachte Berechnungsverfahren vorgestellt und ihre Anwendungsmöglichkeiten und -grenzen erörtert. Aufschlussreiche Fallbeispiele und Vermeidungsmaßnahmen, die z.T. auf spezielle Teilnehmerinteressen* zugeschnitten werden können, runden das Seminar ab. Hierzu nehmen Sie bitte bis spätestens 2 Wochen vor Seminarbeginn Kontakt mit dem HdT auf: Frau Dipl.-Ing. Brigitte Doleschel, b.doleschel@hdt-essen.de
23.09.2019 | Seminar | Tage | Kochel | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Teil 2: Projektmanagement im Anlagenbau
Insgesamt 4-tägige Reihe Projekmanagement im Anlagenbau an 2x 2 Tagen Sie werden systematisch und umfassend in das Projektmanagements des Anlagenbaus eingeführt. Als Nachwuchskräfte, Quereinsteiger, Anlagenbauer und Inbetriebnehmer erweitern Sie Ihre berufliche Qualifikation und können eigenständig komplexe Projekte führen. Inhalt 3. Tag: • Handlungsbereiche des Projektmanagements: Information, Kommunikation, Dokumentation, Organisation, Qualitäten, Quantitäten, Kosten, Wirtschaftlichkeit, Zahlung, Finanzierung, Termine, Kapazitäten, Logistik, Recht, Führung, • Werkzeuge des Projektmanagements: Controlling von Entscheidungen, Risiko, Schnittstellen, Leistung, Mengen und Massen, Einsatzmitteln, Kosten- und Finanzen, Qualität, Änderungen, Vertrag, Nachträgen, Information, Dokumentationund Kommunikation, Konflikten • Projektphasen im Detail: Phase 1: Grundlagenermittlung (establishment of fundamentals), Phase 2: Vorplanung (pre-basic, preliminary planning), Phase 3: Entwurfsplanung (basic engineering), Phase 4: Genehmigungsplanung (planning for permission), Phase 5: Kostenermittlung (cost estimation), Phase 6: Ausführungsplanung (detail engineering), Phase 7: Beschaffung (procurement), Phase 8: Bau/Montage (construction), Phase 9: Inbetriebnahme (commissioning) 4. Tag: • Nationales und internationales Recht: Grundlagen (Rechtsquellen, Rechtsprechung), Inhalt und Gestaltung der Verträge für Consulting, Engineering, Design-Build, Lump Sum Turn Key (epc – contract) • FIDIC- Regelungen • Übungen und Beispiele • PM – Software • Weitere Themen und Fallbeispiele Nach Abschluss der viertägigen Seminarreihe werden Sie in der Lage sein, eigenständig komplexe Projekte führen und leiten zu können. Termine Teil 1: 30.-31. Januar 2017, 06.-07. März 2017, 08.-09. Mai 2017, jeweils in Essen
23.09.2019 | Seminar | Tage | Essen | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Energiekennzahlen 50006 - Energetische Ausgangsbasis 50015
Sie stehen spätestens seit 2017 vor der Frage, wie Sie Ihre Optimierungsbemühungen belastbar und plausibel nachweisen können. Die Antworten auf diese Fragen werden zum Teil durch die ISOs 50001, 50003, 50004, 50006 und 500015 gegeben. Es geht um • Überwachung, Messung und Analyse (ISO 50001 4.6.1) • Energiekennzahlen (ISO 50006) • Energetische Ausgangsbasis (ISO 50001, 50006, 50015) • Messen und Verifizieren (ISO 50015). Es gibt viele Möglichkeiten, um die Verbesserungen im Vergleich zur energetischen Ausgangsbasis darzustellen. Dies kann u.a. über den Nachweis von Kennzahlen bis hin zur Regressionsanalyse mit der Identifikation der Einflussfaktoren erfolgen. Sie lernen, welche neuen Anforderungen es gibt. Wann und wie werden diese verschärft? wie Sie einen Plan zum Messen, Auffinden, Bewerten und Verifizieren von Energieeinsparungen aufstellen welche Arten von Einflussgrößen auf den Energieverbrauch relevant sein können und wie Sie die entsprechenden Variablen im eigenen Unternehmen oder bei Kunden identifizieren, wie Sie aussagekräftige Energieleistungskennzahlen finden und benutzen wie Sie die energetische Ausgangsbasis zur Bewertung der aktuellen Verbrauchsentwicklung ermitteln können, wie Sie Ihre Einsparpotenziale schnell und einfach identifizieren wesentliche Einflussgrößen zu identifizieren und mit Hilfe statistischer Methoden die energetische Ausgangsbasis zu bestimmen. wie Sie den in den Normen der 50000er Familie gestellten Anforderungen, welche sich in absehbarer Zeit deutlich verschärfen werden, gerecht werden können
23.09.2019 | Seminar | Tage | Essen | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Brandschutzbeauftragter
Inhalt Gemäß der vfdb-Richtlinie umfasst die Ausbildung 64 Unterrichtseinheiten: Rechtliche Grundlagen • Aufgaben, Rechte und Pflichten des Brandschutzbeauftragten • Ursachen für Brände und Explosionen, Gegenmaßnahmen • Experimentalvortrag: Grundlagen der Verbrennung • Vorbeugender Brandschutz: technisch, baulich, organisatorisch • Besondere Brandrisiken im Unternehmen • Fallbeispiele, Lehren aus Schäden • Baulicher und anlagentechnischer Brandschutz • Abwehrender Brandschutz • Alarmplan, Feuerwehr-Einsatzplan • Flucht- und Rettungswege • Sicherheits- und Gesundheitskennzeichnung • Erste Hilfe bei Brand und Explosion • Brandschutz im Lager, an Produktionsanlagen, bei Bauarbeiten • Brennbare Gase, Metallbrände, Schweißen, Schneiden • Informationen zum richtigen Löschen • Löschtechnik und Löschtaktik • Auswahl von und Umgang mit Handfeuerlöschern • Planung und Durchführung von Brandschutzübungen • Ablauf- und Organisationspläne für den Brandschutz • Persönliche Schutzausrüstung, Atemschutz • Praxis: Brandschutzbegehung in einem Großunternehmen mit fachmännischer Führung • Brandschutz aktuell • Erstellen von Checklisten für die Praxis Jeder Kurs ist in sich abgeschlossen. Zielsetzung Brandschutz ist dann effektiv und komplett, wenn bauliche und technische Maßnahmen aufeinander abgestimmt sind und organisatorische und personelle Brandschutzmaßnahmen realisiert wurden: Wenn nicht bereits durch die Gewerbeaufsicht oder den Brandversicherer gefordert, ist die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten eine wichtige betriebliche Maßnahme. Der Brandschutzbeauftragte soll Gefahren im Unternehmen erkennen, beurteilen und dafür sorgen, dass diese beseitigt und Schäden möglichst gering gehalten werden. Seine Aufgaben und Pflichten sind so umfangreich, dass eine fachspezifische Ausbildung erforderlich ist.
07.10.2019 | Lehrgang | Tage | Hamburg | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
FIDIC-Vertragsbedingungen im internationalen Anlagenbau
Grundlage des Seminares sind die neuesten FIDIC-Texte von 2017, diese Texte werden in englischer Sprache zusätzlich zu den Unterlagen des Referenten ausgehädigt. Ziel des Seminares ist, auf Grundlage des deutschen Rechts, in die FIDIC–Vertragsbedingungen einzuführen und deren Umsetzung und Anwendung im internationalen Projektgeschäft, insbesondere für die im operativen Bereich von Projekten Tätigen, darzustellen. Die Vertragsbedingungen des Silver Book, Yellow Book, Red Book sowie weitere flankierende FIDIC–Vertragsbedingungen werden vorgestellt, erläutert und diskutiert. Nach Abschluss des Seminares werden Sie in der Lage sein, Chancen und Risiken aus FIDIC-Vertragsbedingungen abschätzen zu können. Inhalt Grundlegendes zum Projektmanagement Grundlegendes zum nationalen Vertragsrecht Das FIDIC–Regelwerk im Überblick Einführung und Überblick: Conditions of Contract für EPC Turnkey Projects (Silver Book) Conditions of Contract für Plant and Design-Build (Yellow Book) Conditions of Contract for Construction (Red Book) Weitere, flankierende FIDIC-Bedingungen
28.10.2019 | Seminar | Tage | Essen | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Brandschutzbeauftragter
Inhalt Gemäß der vfdb-Richtlinie umfasst die Ausbildung 64 Unterrichtseinheiten: Rechtliche Grundlagen • Aufgaben, Rechte und Pflichten des Brandschutzbeauftragten • Ursachen für Brände und Explosionen, Gegenmaßnahmen • Experimentalvortrag: Grundlagen der Verbrennung • Vorbeugender Brandschutz: technisch, baulich, organisatorisch • Besondere Brandrisiken im Unternehmen • Fallbeispiele, Lehren aus Schäden • Baulicher und anlagentechnischer Brandschutz • Abwehrender Brandschutz • Alarmplan, Feuerwehr-Einsatzplan • Flucht- und Rettungswege • Sicherheits- und Gesundheitskennzeichnung • Erste Hilfe bei Brand und Explosion • Brandschutz im Lager, an Produktionsanlagen, bei Bauarbeiten • Brennbare Gase, Metallbrände, Schweißen, Schneiden • Informationen zum richtigen Löschen • Löschtechnik und Löschtaktik • Auswahl von und Umgang mit Handfeuerlöschern • Planung und Durchführung von Brandschutzübungen • Ablauf- und Organisationspläne für den Brandschutz • Persönliche Schutzausrüstung, Atemschutz • Praxis: Brandschutzbegehung in einem Großunternehmen mit fachmännischer Führung • Brandschutz aktuell • Erstellen von Checklisten für die Praxis Jeder Kurs ist in sich abgeschlossen. Zielsetzung Brandschutz ist dann effektiv und komplett, wenn bauliche und technische Maßnahmen aufeinander abgestimmt sind und organisatorische und personelle Brandschutzmaßnahmen realisiert wurden: Wenn nicht bereits durch die Gewerbeaufsicht oder den Brandversicherer gefordert, ist die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten eine wichtige betriebliche Maßnahme. Der Brandschutzbeauftragte soll Gefahren im Unternehmen erkennen, beurteilen und dafür sorgen, dass diese beseitigt und Schäden möglichst gering gehalten werden. Seine Aufgaben und Pflichten sind so umfangreich, dass eine fachspezifische Ausbildung erforderlich ist.
04.11.2019 | Lehrgang | Tage | Berlin | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Teil 1: Projektmanagement im Anlagenbau
Die Steuerung von Projekten im Anlagen- und Maschinenbau ist eine komplexe und mit zahlreichen Risiken verbundene Aufgabenstellung. Rendite- und Kostenvorgaben, enge Termine und internationale Arbeitsteiligkeit und Partner erfordern effiziente Methoden. An 2x2 Tagen werden Sie systematisch in das Projektmanagement des Anlagen- und Maschinenbaus eingeführt, Sie erhalten das methodische Rüstzeug und werden anhand von Beispielen für das konkrete Vorgehen im Detail geschult. Sie werden nach Abschluss der Veranstaltung in der Lage sein, eigenständig komplexe Projekte führen und leiten zu können. 1. Tag: • Management und Projektmanagement: Begriffe, Erfolgsfaktoren, Projektcontrolling als Grundlage von PM • Projektumfeld und Stakeholder: Interessenlagen der Projektbeteiligten • Projektstrukturen: Einbindung von Projekten im Unternehmen, die innere Projektstruktur • Aufgaben- und Handlungsbereiche: A: Information, Kommunikation, Dokumentation, Organisation, B: Qualitäten, Quantitäten (objektbezogen, projektbezogen), C: Kosten, Wirtschaftlichkeit, Liquidität, D: Termine, Kapazitäten, Logistik, E: Recht, F: Führung • Aufbau- und Ablauforganisation: Schnittstellen, Abläufe und Workflow, Ergebnisse • Kommunikation, Information und Dokumentation: Besprechungen und Verhandlungsführung, Konflikte, Beweissicherung 2. Tag: • Gruppen und Teams: Teambildung, Gruppen- und Teameffekte • Motivation und Führung • Elemente und des Projektmanagements: Management von Entscheidungen, Risiko, Leistung, Quantität, Qualität, Terminen, Ressourcen, Kosten, Dokumentation, Änderungen-/Nachträgen • Projektstufen: Vorplanung, Planung (Basic Design, Basic Engineering, Detail Engineering), Ausführung (Montage. Inbetriebnahme), Abnahme
04.11.2019 | Seminar | Tage | Essen | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Funktionale Sicherheit (SIL) - mit intensiven Übungen
Funktionale Sicherheit basiert auf risikobasierten Methoden und Daten und ist von großer Bedeutung für die Umsetzung risikobasierter Anforderungen aus dem EU-Regelwerk, insbesondere der SEVESO III RL. Im 2-tägigen Seminar FUNKTIONALE SICHERHEIT (SIL) - mit intensiven Übungen des Haus der Technik, Essen, lernen Sie mit maximal 8 Teilnehmern - eine Risikomatrix mit im Unternehmen akzeptierten Risiko-Toleranzkriterien und Eintrittshäufigkeiten aufzustellen, - eine HAZOP-Studie durchzuführen, - Szenarien mit besonderer Gefährdung über die Risikomatrix zu ermitteln - für diese mit einer LOPA-Studie den erforderlichen Risiko-Minderungsfaktor (z.B. 10-1 für SIL 1, 10-2 für SIL 2, 10-3 für SIL 3 ) für die SIL-Anforderung zu ermitteln, - die so gewonnenen SIL-Anforderung mit derjenigen auf dem Wege über den Risikographen nach VDI VDE 2180 zu vergleichen - die Festlegung von Schutzeinrichtungen anhand der gewonnen Erkenntnisse - die Planung der möglichen Ausführung der Schutzeinrichtung mit Komponentenauswahl - den rechnerischen Nachweis der Anforderungen von Herstellerangaben zu Bauteilen durchzuführen Zum Thema Die Anforderungen an die SIL-Stufe einer Schutzeinrichtung ergeben sich aus einer HAZOP/PAAG-Studie in Kombination mit a) Risikograph z.B. nach VDI VDE 2180 oder - hier bevorzugt - b) mit Risikomatrix/ Layer of Protection Analysis (LOPA).
04.11.2019 | Seminar | Tage | Essen | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Sieben und Siebmaschinen
Warum Sie diese Veranstaltung besuchen sollten Sie erfahren das Grundwissen des Siebklassierens. Ziel beim Siebklassieren ist eine hohe Siebleistung bei hoher Trennschärfe. Dies kann durch Wahl eines zweckmäßigen Typs der Siebmaschine und richtige Einstellung erreicht werden. Die praktische Siebung muss auf Probleme Rücksicht nehmen, wie Verstopfen der Siebmaschinen, Verschleiß der Siebfläche, Eigenschaften des Siebgutes usw.. Für feinere Trennungen ≤ 90 μm bieten sich auch Sichter an, Vor- und Nachteile dieser Klassiertechniken werden erörtert. Inhalt • Grundlagen der Klassierung: Sieben, Sichten und Sortieren • Physik des Siebens: Rieseln, Wahrscheinlichkeit, Haftkräfte • Granulometrie: Korngrößenverteilung, Dichte, Trennschärfe, DIN-Normen • Siebmaschinen: Wurf-, Plan-, Wälz-, Nass- und Sondersiebe • Dimensionieren von Siebmaschinen • Siebflächen: Siebböden und -gewebe, Systemsiebbeläge und Normen • Automatische Probenahme und Analysensiebung • Beispiele von Aufbereitungsanlagen • Optische Materialidentifizierung und Sortierung Hinweise Filme, Bildmaterial, Exponate und Experimente unterstützen die Darstellung. Eigene Siebprobleme können in der Gruppe erörtert werden. Teilnehmerkreis Ingenieure, Techniker, Physiker und Chemiker aus dem Bereich der Mechanischen Verfahrenstechnik, der Aufbereitungs-, Lebensmittel- und Chemischen Industrie sowie aus dem Maschinenbausektor.
06.11.2019 | Seminar | 1 Tag | Essen | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
Prozessmesstechnik in der Verfahrenstechnik
Messmethoden, Funktionsprinzipien, Sensoreinbau, Sensorkopplung, Anwendungsbeispiel Sie erhalten eine systematische Grundlage zur praxisorientierten Auswahl, Bewertung und Betrieb von Prozessmessgeräten und deren Kopplung zum Mess- bzw. Automatisierungsgerät. Teil 1 fasst die Funktionsprinzipien, die Vor- und Nachteile der einzelnen Messmethoden, sowie den Einbau der Messfühler in die Anlagen, für die physikalischen Größen zusammen und stellt Empfehlungen für die am besten geeigneten Methoden tabellarisch dar. Teil 2 behandelt die Grundlagen der Messwerterfassung, der Signalverarbeitung, der Signalübertragung und der Prozesskopplung.
11.11.2019 | Seminar | Tage | Essen | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Verfahrenstechnische Fließbilder
Zielsetzung Sorgfältig ausgeführte und mit allen Informationen versehene verfahrenstechnische Fließbilder ermöglichen reibungslose, Zeit und Kosten sparende Detailplanung, Bau- und Inbetriebnahme. Dies wird bei internationaler Arbeitsteilung immer wichtiger. Inhalt • Einführung in die Anlagenplanung • Grundfließbild • Verfahrensfließbild • Instrumentierungssymbolik nach DIN 19227 • Instrumentierungssymbolik nach DIN EN 62424 • Instrumentierungssymbolik nach ISA 5.1 • Rohrleitungs- und Instrumentierungsfließbild • Rohrleitungsplanung • Fließbilderstellung mit EDV - Überblick • Demonstration zweier Softwarebeispiele zur Fließbilderstellung Zum Thema Im Grundfließbild werden zunächst die einzelnen Stufen des Prozesses dargestellt und die Hauptprozessströme (Produkt, Nebenprodukte, Rohstoffe, ggf. Hilfsstoffe) aufgeführt. Das detailliertere Verfahrensfließbild enthält alle relevanten Ausrüstungsteile (Apparate und Maschinen) sowie die für den Prozess wichtigen Verbindungsleitungen und Regeleinrichtungen. Zum Verfahrensfließbild gehört eine Material- und Energiebilanz in Form einer tabellarischen Übersicht der Stoffströme. Diese Planungsdokumente liefern die Basis für die spätere verfahrenstechnische Auslegung der Ausrüstungsteile (nicht Gegenstand dieses Seminars!). Das Rohrleitungs- und Instrumentierungs-Fließbild (RI-Fließbild) schließlich enthält sämtliche für den Betrieb der Anlage benötigten Rohrleitungen, Armaturen und Instrumente, alle Regel- und Sicherheitseinrichtungen sowie Hinweise für die Aufstellungsplanung. Die seit 1.1.2010 gültige neue Norm DIN EN 62424 zur Kennzeichnung von Instrumentierungsaufgaben wird heute zunehmend eingesetzt und löst die alte Norm DIN 19227 Teil 1 ab, in der ein Großteil der bereits existierenden RI-Fließbilder erstellt sind. Für internationale Planungsarbeiten ist der US-Standard ISA 5.1 weltweit gebräuchlich.
12.11.2019 | Seminar | Tage | Essen | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Befähigte Person Explosionsschutz elektrischer Anlagen
Zielsetzung Die rechtlichen Grundlagen, die Behandlung der technischen Anforderungen an die Geräte (Zündschutzarten) und die Vorschriften zur Installation, dem Betreiben, Warten und Prüfen elektrischer Anlagen bilden die Themenschwerpunkte dieses Praxis-Seminares. Für Personen mit ausreichender Berufserfahrung bietet dieses Seminar zusätzlich die Möglichkeit, sich mit dem neuesten Stand der Technik auf dem Gebiet des Explosionsschutzes vertraut zu machen. Dieses Wissen kann im Rahmen einer Prüfung am dritten Veranstaltungstag nachgewiesen werden. Damit wird die Voraussetzung erfüllt, durch den Arbeitgeber zu einer befähigten Person ernannt zu werden. Diese Personen sind befähigt für die Prüfungen zum Explosionsschutz gemäß Anhang 2, Abschnitt 3, Absatz 5.2 der Betriebssicherheitsverordnung. • Befähigte Person • elektrischer Explosionschutz • mit Prüfungsteil Inhalt • Physikalische und technische Grundlagen des Explosionsschutzes • Rechtsgrundlagen, Europäische Richtlinie ATEX 114 (ehemals ATEX 95, auch Richtlinie 2014/34/EU) • Rechtsgrundlagen, Europäische Richtlinie ATEX 153 (ehemals ATEX 137, auch Richtlinie 1999/92/EG) • Zündschutzarten für explosionsgeschützte elektrische Geräte • Ausführliche Behandlung der Zündschutzart Eigensicherheit • Errichten elektrischer Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen • Staub-Explosionsschutz • Kurzeinführung in den nicht-elektrischen Explosionsschutz • Betrieb, Instandhaltung und Prüfung elektrischer Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen • Prüfung zur befähigten Person
12.11.2019 | Seminar | Tage | Essen | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Umgang mit und Führung von schwierigen Mitarbeitern
Zielsetzung Das Seminar zeigt typische und untypische Probleme und Verhaltensmuster auf, wie sie uns in unserer betrieblichen Praxis immer wieder begegnen. Im Seminar sollen die Teilnehmer mögliche Ursachen für eigenes Fehlverhalten und für das Fehlverhalten anderer erkennen, verstehen lernen und daraus Wege ableiten, die den Umgang und die Zusammenarbeit mit schwierigen Menschen erleichtern. Lernen Sie Wege kennen, die die Zusammenarbeit mit schwierigen Menschen erleichtern: Ursachenforschung, Widerstände, Überwindung von Widerständen. • Wie ist ein Mitarbeiter schwierig? • phasenweise? - immer? • Führung für schwierige Situationen Was macht unangenehme Mitarbeiter, unzufriedene Vorgesetzte und Kunden schwierig? Was kennzeichnet einen schwierigen Menschen? Ein schwieriger Mensch reagiert anders, als wir es erwarten. Auf Höflichkeit und Freundlichkeit reagiert er mit Ablehnung. Sein Bedürfnis, sich zu integrieren, scheint gering; Versuche, auf ihn einzugehen, ihn zu motivieren, zeigen keinen oder nur geringen Erfolg. Schwierig können Menschen auch phasenweise sein, wo ihr Verhalten das Klima zum Teil erheblich beeinträchtigt, wo man selbst einfach nicht mehr den gewünschten Kontakt findet und an seiner Fähigkeit, Menschen zu führen, zu zweifeln beginnt.
19.11.2019 | Seminar | Tage | Essen | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Halterungssysteme industrieller Rohrleitungen
Rohrhalterungen sind als Unterstützung oder Abhängung zusammen mit der Rohrleitung die Basis für den sicheren und störungsfreien Transport von Flüssigkeiten, Gasen und Dämpfen in Rohrleitungsnetzen. Hierbei spielen - neben den statischen Auslegungsgrößen Gewicht, Stützweiten, Wärmedehnung und mechanische Reibung - auch dynamische Beanspruchungen durch Temperaturwechsel und Änderungen der Transportgeschwindigkeit oder des Mediums (Dichteänderungen) eine wichtige Rolle. Das Seminar vermittelt die technischen und normgerechten Grundlagen zu Auslegung, Planung, Montage und Betrieb industrieller Rohrleitungs-Halterungen.
20.11.2019 | Seminar | Tage | Essen | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Teil 2: Projektmanagement im Anlagenbau
Insgesamt 4-tägige Reihe Projekmanagement im Anlagenbau an 2x 2 Tagen Sie werden systematisch und umfassend in das Projektmanagements des Anlagenbaus eingeführt. Als Nachwuchskräfte, Quereinsteiger, Anlagenbauer und Inbetriebnehmer erweitern Sie Ihre berufliche Qualifikation und können eigenständig komplexe Projekte führen. Inhalt 3. Tag: • Handlungsbereiche des Projektmanagements: Information, Kommunikation, Dokumentation, Organisation, Qualitäten, Quantitäten, Kosten, Wirtschaftlichkeit, Zahlung, Finanzierung, Termine, Kapazitäten, Logistik, Recht, Führung, • Werkzeuge des Projektmanagements: Controlling von Entscheidungen, Risiko, Schnittstellen, Leistung, Mengen und Massen, Einsatzmitteln, Kosten- und Finanzen, Qualität, Änderungen, Vertrag, Nachträgen, Information, Dokumentationund Kommunikation, Konflikten • Projektphasen im Detail: Phase 1: Grundlagenermittlung (establishment of fundamentals), Phase 2: Vorplanung (pre-basic, preliminary planning), Phase 3: Entwurfsplanung (basic engineering), Phase 4: Genehmigungsplanung (planning for permission), Phase 5: Kostenermittlung (cost estimation), Phase 6: Ausführungsplanung (detail engineering), Phase 7: Beschaffung (procurement), Phase 8: Bau/Montage (construction), Phase 9: Inbetriebnahme (commissioning) 4. Tag: • Nationales und internationales Recht: Grundlagen (Rechtsquellen, Rechtsprechung), Inhalt und Gestaltung der Verträge für Consulting, Engineering, Design-Build, Lump Sum Turn Key (epc – contract) • FIDIC- Regelungen • Übungen und Beispiele • PM – Software • Weitere Themen und Fallbeispiele Nach Abschluss der viertägigen Seminarreihe werden Sie in der Lage sein, eigenständig komplexe Projekte führen und leiten zu können. Termine Teil 1: 30.-31. Januar 2017, 06.-07. März 2017, 08.-09. Mai 2017, jeweils in Essen
25.11.2019 | Seminar | Tage | Essen | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Fließen und Fließverhalten von Pulvern und Schüttgütern
Ursachen, Charakterisierung und Anwendung Ingenieure, Chemiker, die Pulver herstellen und verarbeiten, können mit den vermittelten Kenntnissen Pulverprodukte, Produktionsprozesse und das Pulverhandling optimieren - in allen Branchen der Schüttgutindustrie von Lebensmittelindustrie, Chemie, Pharmazie bis zur Roh- und Baustoffindustrie. • Das Fließverhalten von Pulvern und Schüttgütern - charakteristische Größen Haftmechanismen, Fließfähigkeit, innere Reibung, Wandreibung, Schüttgutdichte, Zeitverfestigung („Caking“) • Messen von Fließeigenschaften Praktische Messen von Fließorten, Wandfließorten, Zeitverfestigung; Auswertung; Verdichtbarkeit und Abrieb • Messverfahren und Einflüsse auf die Messergebnisse Richtungsabhängigkeit, Vorgeschichte, Vorstellung und Einordnung unterschiedlicher Messverfahren • Beispiele gemessener Fließeigenschaften z.B. Konzentrationseinfluss, Fließhilfsmittel, Feuchtigkeit, Temperatur, Slip-Stick. • Anwendung der gemessenen Fließeigenschaften Vergleichsmessungen, Berechnung von Spannungen, Einführung in das Fließen in Trichtern und Silos (Massenfluss/Kernfluss, Fließstörungen, Entmischung)
25.11.2019 | Seminar | 1 Tag | Essen | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
Emotionen im Griff - Keep cool
Wenn die Wogen mal wieder hoch schlagen kann der eine ruhig und gelassen mit der Situation umgehen – während ein Anderer in der gleichen Situation Wut, Angst, Stress oder ein schlechtes Gewissen empfindet, sich persönlich angegriffen fühlt, dadurch überreagiert oder sich in seinen „Schmollwinkel“ zurück zieht. So kommt es oftmals zu übermäßigen zwischenmenschlichen Konflikten. Nur äußerlich scheint es noch um das sachliche Problem zu gehen. Schaut man näher hin, wird unter dem Deckmäntelchen ”ganz sachlich zu sein” der Kampf der irrationalen Ziele der Betroffenen ausgetragen. Der Unterschied liegt im Denken, denn emotionale Turbulenzen sind in erster Linie Kopfsache. • Emotionen beherrschen lernen • Strategien zur Gelassenheit • mit vielen Praxisübungen 1. Tag 9:00 bis 17:00 Uhr So reagieren Sie bei Ärger, Angst, Niedergeschlagenheit, Schuld und schlechtem Gewissen Emotionale Turbulenzen erzeugen wir durch unsere Bewertung bestimmter Situationen oft selbst Auswertung Ihrer persönlichen “Denk”-Strukturanalyse Strategie Nr. 1: Dramatisierungen entschärfen - ohne zu bagatellisieren Strategie Nr. 2: Frustrationstoleranz erhöhen ohne gleichgültig zu werden 2. Tag 9:00 bis 17:00 Uhr Strategie Nr. 2: Frustrationstoleranz erhöhen ohne gleichgültig zu werden Strategie Nr. 3: Anspruchsdenken hinterfragen Strategie Nr. 4: Negative Erlebnisse nicht persönlich nehmen - Selbstwertgefühl stärken Strategie Nr. 5: Selbstanalyse erstellen Strategie Nr. 6: Erwünschte Emotionen und Reaktionsmuster antrainieren
26.11.2019 | Seminar | Tage | Essen | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Das 1 x 1 der Verfahrenstechnik
Das 1x1 der Verfahrenstechnik erklärt die Grundlagen verfahrenstechnischer Prozesse Die Verfahrenstechnik ist ein weit gefächertes Gebiet. Man versteht darunter das aus technischen Prozessen bestehende Bindeglied zwischen dem Rohstoffabbau und dem fertigen Produkt. Die Grundlagen der Verfahrenstechnik ergeben sich aus dem Zusammenspiel des Wissens aus Disziplinen wie Fluiddynamik, Thermodynamik, physikalische Chemie etc. und der prakti¬schen Umsetzung dieser Kenntnisse im Rahmen dieser technischen Prozesse. Das Haus der Technik bietet am 15.-16. Mai 2014 in Berlin einen Kurs „Grundlagen der Verfahrenstechnik“ an. Aufbauend auf einer einleitenden Darstellung wesentlicher Grundlagen werden deren Anwendungen in ausge¬wählten technischen Apparaten bzw. Prozessen vermittelt. So werden z. B. Rohrströmungen, Partikelbewegung, Trock¬nungs¬vorgänge, Feststoffschüttungen, Filtration, Rieselfilmapparate, Wirbelschichten, Trennkolonnen und Wärmeaustauscher behandelt. Das Seminar richtet sich vornehmlich an Ingenieure anderer Fachdisziplinen, technische Chemiker, Physiker und Biotechnologen, die sich mit verfahrenstechnischen Prozessen befassen und ihr Grundlagenwissen festigen bzw. erweitern wollen. Das ausführliche Veranstaltungsprogramm erhalten Interessierte auf Anfrage beim Haus der Technik, Frau Wiese.
27.11.2019 | Fachveranstaltung | Tage | Essen | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Kraftwerkstechnik für Nicht-Techniker
Ein gutes Verständnis der technischen Fragen auch in den nicht-technischen Abteilungen minimiert den internen Abstimmungsaufwand und hilft, bei allseits akutem Mangel an versierten technischen Fachkräften, die Ingenieure zu entlasten. Inhalt 1. Teil: Grundlagen der Kraftwerkstechnik: • energiewirtschaftliche Fakten • Entwicklung der Kraftwerke • moderne Kraftwerke • Wärmekraft • Kernkraftwerke • Kraft-Wärme-Kopplung • Gas- und Dampf- (”GuD”) • Wasserkraft • Leistungsdaten 2. Teil: Überblick über Kraftwerkskomponenten, insbesondere die Funktionstüchtigkeit von: • Kesselanlagen • elektrischen Anlagen • kühltechnischen Anlagen • Vorwärmeanlagen • Pumpen • Turbinen • Rohrleitungsanlagen • Rauchgasbehandlungsanlagen (Reinigung) • Saugzuganlagen • Dampferzeugern • Brennern • Brennstoffen
27.11.2019 | Seminar | Tage | Essen | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Brandschutzbeauftragter
Inhalt Gemäß der vfdb-Richtlinie umfasst die Ausbildung 64 Unterrichtseinheiten: Rechtliche Grundlagen • Aufgaben, Rechte und Pflichten des Brandschutzbeauftragten • Ursachen für Brände und Explosionen, Gegenmaßnahmen • Experimentalvortrag: Grundlagen der Verbrennung • Vorbeugender Brandschutz: technisch, baulich, organisatorisch • Besondere Brandrisiken im Unternehmen • Fallbeispiele, Lehren aus Schäden • Baulicher und anlagentechnischer Brandschutz • Abwehrender Brandschutz • Alarmplan, Feuerwehr-Einsatzplan • Flucht- und Rettungswege • Sicherheits- und Gesundheitskennzeichnung • Erste Hilfe bei Brand und Explosion • Brandschutz im Lager, an Produktionsanlagen, bei Bauarbeiten • Brennbare Gase, Metallbrände, Schweißen, Schneiden • Informationen zum richtigen Löschen • Löschtechnik und Löschtaktik • Auswahl von und Umgang mit Handfeuerlöschern • Planung und Durchführung von Brandschutzübungen • Ablauf- und Organisationspläne für den Brandschutz • Persönliche Schutzausrüstung, Atemschutz • Praxis: Brandschutzbegehung in einem Großunternehmen mit fachmännischer Führung • Brandschutz aktuell • Erstellen von Checklisten für die Praxis Jeder Kurs ist in sich abgeschlossen. Zielsetzung Brandschutz ist dann effektiv und komplett, wenn bauliche und technische Maßnahmen aufeinander abgestimmt sind und organisatorische und personelle Brandschutzmaßnahmen realisiert wurden: Wenn nicht bereits durch die Gewerbeaufsicht oder den Brandversicherer gefordert, ist die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten eine wichtige betriebliche Maßnahme. Der Brandschutzbeauftragte soll Gefahren im Unternehmen erkennen, beurteilen und dafür sorgen, dass diese beseitigt und Schäden möglichst gering gehalten werden. Seine Aufgaben und Pflichten sind so umfangreich, dass eine fachspezifische Ausbildung erforderlich ist.
02.12.2019 | Lehrgang | Tage | Essen | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Explosionsschutzbeauftragter
Die Maßnahmen zur Umsetzung des vorbeugenden Explosionsschutzes sind technisch sehr anspruchsvoll, die rechtlichen Auflagen/Versicherungsauflagen sehr umfassend. Da der Unternehmer diese Auflagen nicht alleine erfüllen kann, ist insbesondere in größeren und mittelständischen Betrieben mit Explosionsgefährdungen das Einsetzen eines Explosionsschutzbeauftragten ratsam. Der „Explosionsschutzbeauftragte“ - der Begriff ist ähnlich dem Gefahrstoffbeauftragten gesetzlich nicht geschützt - ist dabei ein fachkundiger Mitarbeiter, der den Arbeitgeber in allen Fragen des vorbeugenden Explosionsschutzes berät und unterstützt. Zu seinem Aufgabengebiet können die Erstellung der erforderlichen Dokumente (Explosionsschutzdokument, Gefährdungsbeurteilungen, Gefahrenabwehrplan), regelmäßige Begehungen betroffener Arbeitsbereiche, Schulungen der Mitarbeiter im Explosionsschutz sowie der Kontakt zu den Behörden und der Feuerwehr gehören. In dem viertägigen Qualifizierungsseminar „Explosionsschutzbeauftragter“ werden die Maßnahmen des vorbeugenden Explosionsschutzes erläutert und umfassende Hilfestellungen gegeben. Mögliche Ursachen für Explosionen werden dargestellt und die Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Reduzierung des möglichen Schadensausmaßes aufgezeigt (primärer, sekundärer und tertiärer Explosionsschutz). Auf vier Tage konzipiert ist das Ziel der „Ausbildung zum Explosionsschutzbeauftragten“, zu allen wichtigen Themen des Explosionsschutzes und der Betriebssicherheit umfassende Informationen und Anregungen für Fachleute und Interessenten anzubieten. Die Vorträge sind mit Diskussionen, vertiefenden Analysen und Bearbeitung von konkreten Beispielen geplant und werden Ihnen praxisnahe und nachvollziehbare Hilfen zur Umsetzung auch in Ihrem Betrieb geben.
03.12.2019 | Lehrgang | Tage | Essen | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Datenanalyse - Betriebsdaten der Prozesstechnik bewerten
Zum Thema Industrie 4.0 und immer modernere Messwerterfassungssysteme führen zu einer wachsenden Datenmenge. Verstehen Sie es, die im Unternehmen erfassten Daten der Prozess- und Verfahrenstechnik für Ihre Anforderungen Gewinn bringend zu nutzen? Erkennen Sie den Mehrwert der Vernetzung? Eine wirksame Datenanalyse unterstützt die Betriebssicherheit und Anlagenverfügbarkeit und kann helfen, Betriebs-, Personal-, Gewährleistungs- und Instandhaltungskosten drastisch zu senken. Für einfache Beispiele kann die Datenauswertung mit Excel erfolgen, für komplexere Aufgaben stehen statistische Analyseverfahren wie z. B. die frei verfügbare statistische Programmiersprache R zur Verfügung. Das Seminar gibt einen Überblick über die Methoden der Datenanalyse, praktische Beispiele der Datenauswertung in der Prozess- und Verfahrenstechnik werden gerechnet, auf kommerzielle Lösungswege wird hingewiesen und um eine Übersicht der gängigen kommerziellen und lizenzfreien Programmpakete zur Datenauswertung ergänzt. 1. Tag, 09:00-17:00 Uhr • Prozessdatenvorbehandlung von gestörten Messungen mittels Ausreißererkennung, Glätten und Filtern (Anwendungsbeispiel: Druckmessung) • Erkennung von signifikanten Einflussfaktoren auf relevante Größen, wie z.B. Umsatz mittels (einfacher, partieller und Rang-) Korrelationsanalyse (Anwendungsbeispiel: Zementzusammensetzung) • Schätzung und Bewertung von Zusammenhängen wie Kalibrierkurven, Kennlinien und Trends mittels Regression (Anwendungbeispiele: Volumenbestimmung im Silo, Wärmeübertragermodell) • Einführung in die statistische Versuchsplanung (Beispiel: Chemische Reaktion) • Erkennung von Zusammenhängen und Datenreduktion bei vielen Einflussfaktoren (z. B. bei der Spektroskopie) mittels Hauptkomponentenanalyse (Anwendungsbeispiel: Oktanzahlbestimmung) • Experimentelle Modellbildung bei großen Datenmengen durch Beibehaltung der wichtigsten Komponenten - Variablenreduktion mittels schrittweiser, partieller und Hauptkomponenten-Regression (Anwendungsbeispiel: Zementzusammensetzung) 2. Tag, 08:30 - 16:30 Uhr • Softsensoren für nicht direkt messbare Größen basierend auf Regression oder neuronalen Netzen (Anwendungsbeispiel: Konzentrationsmessung) • Statistische Prozess- und Messgerätekontrolle (SPC) mittels verschiedener ein- und mehrdimensionaler Regelkarten (Anwendungsbeispiel: Emissionsmessung) • Schwingungsanalyse und Fehlerfrüherkennungsmethoden für die Instandhaltung. Erkennung von Ventilreibungen (Anwendungsbeispiele: Glasrisskontrolle, Lagerschaden) • Clusterbildung und Klassifikation neuer Messungen für die Fehlererkennung und Ursachenanalyse (Anwendungsbeispiel: Strahlgutkontrolle) • Erkennung von Änderungen in Prozessdaten mit statistischen Methoden (Beispiel: Leck in Rohrleitung) • Vorstellung gebräuchlicher Datenanalyseprogramme und der Grundlagen der Big-Data-Methoden Zielsetzung Sie lernen, Zusammenhänge aus großen Datenmengen auszuwerten und „smart Data“ zu generieren. Sie verstehen Funktionen von Softwaretools zur Datenanalyse. Neben Filtern, Korrelation und Regression werden Methoden zur Datenreduktion, Klassifikation, experimentellen Modellbildung und -reduktion behandelt. Beispielprogramme, die die wichtigsten Routinen für Testdaten enthalten, erklären verfahrenstechnische Fragestellungen anschaulich. Sie lernen den Unterschied zwischen Edge und Cloud Computing.
04.12.2019 | Seminar | Tage | Essen | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Druckstöße, Dampfschläge und Pulsationen in Rohrleitungen
Jede Änderung des stationären Flusses (Anfahren, Bedampfen, Regelung etc.) mindert den Wirkungsgrad und erhöht das Risiko bzgl. Effizienz, Verfügbarkeit und Instandhaltung der Gesamtanlage. Sie erhalten ein verständliches Basiswissen mittels anlagentypischer Fallbeispiele. Das Seminar soll zunächst ein grundsätzliches Verständnis der physikalischen Phänomene in Leitungsnetzen vermitteln. Darauf aufbauend werden die mathematisch-physikalischen Grundlagen sowie, im Anschluss, vereinfachte Berechnungsverfahren vorgestellt und ihre Anwendungsmöglichkeiten und -grenzen erörtert. Aufschlussreiche Fallbeispiele und Vermeidungsmaßnahmen, die z.T. auf spezielle Teilnehmerinteressen* zugeschnitten werden können, runden das Seminar ab. Hierzu nehmen Sie bitte bis spätestens 2 Wochen vor Seminarbeginn Kontakt mit dem HdT auf: Frau Dipl.-Ing. Brigitte Doleschel, b.doleschel@hdt-essen.de
09.12.2019 | Seminar | Tage | Essen | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)

Kurzberichte

15. Tagung Gurtförderer am 13.-14. März 2019  mit Exkursion Brandversuchsstelle DMT
15. Tagung Gurtförderer am 13.-14. März 2019
mit Exkursion Brandversuchsstelle DMT Nehmen Sie teil am jährlichen Branchentreffpunkt Gurtförderer Aktuell sind zur 15. Tagung im Haus der Technik, Essen, 80 Teilnehmer und 4 Produktaussteller angemeldet. Diskutieren Sie mit diesen Experten Dipl.-Ing. Günter Busse, REMA TIP TOP AG Dr.-Ing Harald Dierich, Getriebebau Nord GmbH & Co KG Dipl.-Ing. Karl Filarowski, BEUMER Group Austria GmbH Dipl.-Ing. Eric Fimbinger, Fördertechnik, Montanuniversität Leoben Dipl.-Ing. Torsten Gojdka, Lausitz Energie Kraftwerke AG Dipl.-Ing. Arie-Johann Heiertz, RWE Technology International GmbH Dipl.-Ing. Ulrich Hoischen, DMT GmbH & Co. KG Dipl.-Ing. Johannes Klöpper, REMA TIP TOP AG Dipl.-Ing. Uwe Köhler, Lausitz Energie Bergbau AG Dipl.-Ing. Thomas Neumann, ContiTech Tranportsysteme GmbH Dr.-Ing. René Noack, Engineering, ESI ITI GmbH Dipl.-Ing. Patrick Riemer, Institut für Transport- und Automatisierungstechnik, Leibniz Universität Hannover  Dipl.-Ing. (FH) Birgit Sacha, Kiepe Electric GmbH Dipl.-Ing.
19.02.2019  |  062x  | 
Nun online: 15. Tagung Gurtförderer und deren Elemente am 13.-14. März 2019 mit Exkursion DMT Brandversuchsanlage
Nun online: 15. Tagung Gurtförderer und deren Elemente
am 13.-14. März 2019 mit Exkursion DMT Brandversuchsanlage Finden Sie zur 15. Tagung Gurtförderer 2019 13 neue Fachbeiträge von 16 Experten an 1,5 Tagen. Nehmen Sie teil am jährlichen Branchentreff von Betreibern, Anlagenplanern und Komponentenherstellern. Auch 2019 wieder mit mit Produktausstellung und gemeinsamer Abendveranstaltung. Neben dem traditionellen Schwerpunkt, der Präsentation realisierter Anlagen, widmen sich zahlreiche Beiträge 2019 der Digitalisierung von Anlagen zur Anlagenüberwachung und -instandhaltung. Einen wichtigen Beitrag zur Anlagensicherheit leistet der vorbeugende Brandschutz. Der Abschlussvortrag des 2. Tages leitet über zur Exkursion, die zur DMT Brandversuchsanlage nach Dortmund führt.
07.01.2019  |  190x  | 

Produktnews

Tagung Energieeffiziente Abluftreinigung Profit mit Luftreinhaltemaßnahmen
Tagung Energieeffiziente Abluftreinigung
Profit mit Luftreinhaltemaßnahmen Tagung „Energieeffiziente Abluftreinigung“ zeigt, wie man durch Luftreinhaltemaßnahmen profitieren kann. Fachveranstaltung zur Abgasreinigung im Essener Haus der Technik am 28.-29. November 2017 Neue, einfache Verfahren bereichern die Abluftreinigung. Die Lösemittelrückgewinnung erlebt eine Renaissance. Nachhaltige Abluftreinigungsanlagen erhöhen Unternehmensergebnisse im 2 stelligen Prozentbereich. Extremgerüche – Aromen, Sulfide und Aminoverbindungen werden plasmakatalytisch oxidiert. Vor 5 Jahren noch diskutierte Betriebs- und Investitionskosteneinsparungen sind heute Realität. Abluftreinigungsanlagen für Lösemittelemissionen amortisieren sich in 2 Jahren. Molekularsiebe ersetzen Biologische und Waschverfahren; Kondensationsanlagen teure Nachverbrennungsanlagen. In der Druck- und Beschichtungsindustrie lösen DUPLEX -Anlagen Regenerative Nachverbrennungsanlagen ab und produzieren 750 kW Strom für <6 Ct/kWh. Plasma ersetzt Aktivkohle in der Food
07.11.2017  |  2499x  | 
18. Essener Brandschutztage am 14. und 15. November 2017  mit begleitender Fachausstellung und abendlichem Erfahrungsaustausch
18. Essener Brandschutztage am 14. und 15. November 2017
mit begleitender Fachausstellung und abendlichem Erfahrungsaustausch Zum 18ten Mal lädt das Haus der Technik e.V., in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Sicherheitsingenieure e.V., zu den traditionellen Brandschutztagen in Essen ein. Das jährlich stattfindende Fachforum setzt auf Aufklärung bezüglich Brand- und Explosionsschutz und stellt konkrete Lösungen sowie nachvollziehbare Hilfen zur Umsetzung vor. Unter der Leitung von Dipl.-Ing. Jens-Christian Voss und in Kooperation mit namhaften Partnern und renommierten Referenten findet ein umfassender Erfahrungsaustausch statt, der unter anderem auf die aktuellen Geschehnisse im Brandschutz, vorbeugenden Brandschutz und abwehrenden Brandschutz eingeht. Begleitet wird der zweitägige Kongress von einer umfassenden Fachausstellung, auf der Hersteller und Dienstleister ihre neuesten Produkte präsentieren. Durch ein abwechslungsreiches Programm mit Diskussionen, Roundtable-Gesprächen, vertiefenden Analysen und der Bearbeitung von konkreten Beispielen erhalten Fachleute und Interessierte
06.09.2017  |  2774x  | 
Explosionsschutzbeauftragter: Rechte und Pflichten Explosionsschutzbeauftragter berät den Arbeitgeber in allen Fragen des betrieblichen ExSchutzes
Explosionsschutzbeauftragter: Rechte und Pflichten
Explosionsschutzbeauftragter berät den Arbeitgeber in allen Fragen des betrieblichen ExSchutzes Alle Maßnahmen zur Umsetzung des vorbeugenden Explosionsschutzes sind technisch sehr anspruchsvoll, die rechtlichen Auflagen/Versicherungsauflagen dazu sehr umfassend. Ein Unternehmer kann diese Auflagen gar nicht alleine erfüllen! Die Benennung eines Explosionsschutzbeauftragten ist daher eine logische Konsequenz. Dies ist nicht nur in den Groß-Unternehmen ratsam, sondern auch und gerade in den KMUs. Der „Explosionsschutzbeauftragte“ - der Begriff ist wie beim Brandschutzbeauftragten gesetzlich nicht geschützt - ist dabei ein fachkundiger Mitarbeiter, der den Arbeitgeber in allen Fragen des vorbeugenden Explosionsschutzes berät und unterstützt. Zu seinem Aufgabengebiet können die Erstellung der erforderlichen Dokumente (Explosionsschutzdokument, Gefährdungsbeurteilungen, Gefahrenabwehrplan), regelmäßige Begehungen betroffener Arbeitsbereiche, Schulungen der Mitarbeiter im Explosionsschutz sowie der Kontakt zu den Behörden und der Feuerwehr gehören. In dem viertägigen
11.02.2014  |  4829x  |   | 
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