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Haus der Technik e.V. (HDT)
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Das Haus der Technik zählt zu Deutschlands größten und renommiertesten Weiterbildungseinrichtungen. Wir bieten Ihnen ca. 1500 Veranstaltungen pro Jahr zu allen Bereichen aus Technik und Wirtschaft an. Nutzen Sie auch unsere leistungsfähige Suchfunktion mit der Datenbank-Volltextsuche (z.B. Stichwort `Schüttgut` oder `Explosionsschutz`) auf unserer website und buchen Sie direkt Online.
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Aktuelle Events

Druckstöße, Dampfschläge und Pulsationen in Rohrleitungen
Jede Änderung des stationären Flusses (Anfahren, Bedampfen, Regelung etc.) mindert den Wirkungsgrad und erhöht das Risiko bzgl. Effizienz, Verfügbarkeit und Instandhaltung der Gesamtanlage. Sie erhalten ein verständliches Basiswissen mittels anlagentypischer Fallbeispiele. Das Seminar soll zunächst ein grundsätzliches Verständnis der physikalischen Phänomene in Leitungsnetzen vermitteln. Darauf aufbauend werden die mathematisch-physikalischen Grundlagen sowie, im Anschluss, vereinfachte Berechnungsverfahren vorgestellt und ihre Anwendungsmöglichkeiten und -grenzen erörtert. Aufschlussreiche Fallbeispiele und Vermeidungsmaßnahmen, die z.T. auf spezielle Teilnehmerinteressen* zugeschnitten werden können, runden das Seminar ab. Hierzu nehmen Sie bitte bis spätestens 2 Wochen vor Seminarbeginn Kontakt mit dem HdT auf: Frau Dipl.-Ing. Brigitte Doleschel, b.doleschel@hdt-essen.de
23.09.2019 | Seminar | 2 Tage | Kochel | Eintritt: kostenpflichtig
Teil 2: Projektmanagement im Anlagenbau
Insgesamt 4-tägige Reihe Projekmanagement im Anlagenbau an 2x 2 Tagen Sie werden systematisch und umfassend in das Projektmanagements des Anlagenbaus eingeführt. Als Nachwuchskräfte, Quereinsteiger, Anlagenbauer und Inbetriebnehmer erweitern Sie Ihre berufliche Qualifikation und können eigenständig komplexe Projekte führen. Inhalt 3. Tag: • Handlungsbereiche des Projektmanagements: Information, Kommunikation, Dokumentation, Organisation, Qualitäten, Quantitäten, Kosten, Wirtschaftlichkeit, Zahlung, Finanzierung, Termine, Kapazitäten, Logistik, Recht, Führung, • Werkzeuge des Projektmanagements: Controlling von Entscheidungen, Risiko, Schnittstellen, Leistung, Mengen und Massen, Einsatzmitteln, Kosten- und Finanzen, Qualität, Änderungen, Vertrag, Nachträgen, Information, Dokumentationund Kommunikation, Konflikten • Projektphasen im Detail: Phase 1: Grundlagenermittlung (establishment of fundamentals), Phase 2: Vorplanung (pre-basic, preliminary planning), Phase 3: Entwurfsplanung (basic engineering), Phase 4: Genehmigungsplanung (planning for permission), Phase 5: Kostenermittlung (cost estimation), Phase 6: Ausführungsplanung (detail engineering), Phase 7: Beschaffung (procurement), Phase 8: Bau/Montage (construction), Phase 9: Inbetriebnahme (commissioning) 4. Tag: • Nationales und internationales Recht: Grundlagen (Rechtsquellen, Rechtsprechung), Inhalt und Gestaltung der Verträge für Consulting, Engineering, Design-Build, Lump Sum Turn Key (epc – contract) • FIDIC- Regelungen • Übungen und Beispiele • PM – Software • Weitere Themen und Fallbeispiele Nach Abschluss der viertägigen Seminarreihe werden Sie in der Lage sein, eigenständig komplexe Projekte führen und leiten zu können. Termine Teil 1: 30.-31. Januar 2017, 06.-07. März 2017, 08.-09. Mai 2017, jeweils in Essen
23.09.2019 | Seminar | 2 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Energiekennzahlen 50006 - Energetische Ausgangsbasis 50015
Sie stehen spätestens seit 2017 vor der Frage, wie Sie Ihre Optimierungsbemühungen belastbar und plausibel nachweisen können. Die Antworten auf diese Fragen werden zum Teil durch die ISOs 50001, 50003, 50004, 50006 und 500015 gegeben. Es geht um • Überwachung, Messung und Analyse (ISO 50001 4.6.1) • Energiekennzahlen (ISO 50006) • Energetische Ausgangsbasis (ISO 50001, 50006, 50015) • Messen und Verifizieren (ISO 50015). Es gibt viele Möglichkeiten, um die Verbesserungen im Vergleich zur energetischen Ausgangsbasis darzustellen. Dies kann u.a. über den Nachweis von Kennzahlen bis hin zur Regressionsanalyse mit der Identifikation der Einflussfaktoren erfolgen. Sie lernen, welche neuen Anforderungen es gibt. Wann und wie werden diese verschärft? wie Sie einen Plan zum Messen, Auffinden, Bewerten und Verifizieren von Energieeinsparungen aufstellen welche Arten von Einflussgrößen auf den Energieverbrauch relevant sein können und wie Sie die entsprechenden Variablen im eigenen Unternehmen oder bei Kunden identifizieren, wie Sie aussagekräftige Energieleistungskennzahlen finden und benutzen wie Sie die energetische Ausgangsbasis zur Bewertung der aktuellen Verbrauchsentwicklung ermitteln können, wie Sie Ihre Einsparpotenziale schnell und einfach identifizieren wesentliche Einflussgrößen zu identifizieren und mit Hilfe statistischer Methoden die energetische Ausgangsbasis zu bestimmen. wie Sie den in den Normen der 50000er Familie gestellten Anforderungen, welche sich in absehbarer Zeit deutlich verschärfen werden, gerecht werden können
23.09.2019 | Seminar | 2 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Brandschutzbeauftragter
Inhalt Gemäß der vfdb-Richtlinie umfasst die Ausbildung 64 Unterrichtseinheiten: Rechtliche Grundlagen • Aufgaben, Rechte und Pflichten des Brandschutzbeauftragten • Ursachen für Brände und Explosionen, Gegenmaßnahmen • Experimentalvortrag: Grundlagen der Verbrennung • Vorbeugender Brandschutz: technisch, baulich, organisatorisch • Besondere Brandrisiken im Unternehmen • Fallbeispiele, Lehren aus Schäden • Baulicher und anlagentechnischer Brandschutz • Abwehrender Brandschutz • Alarmplan, Feuerwehr-Einsatzplan • Flucht- und Rettungswege • Sicherheits- und Gesundheitskennzeichnung • Erste Hilfe bei Brand und Explosion • Brandschutz im Lager, an Produktionsanlagen, bei Bauarbeiten • Brennbare Gase, Metallbrände, Schweißen, Schneiden • Informationen zum richtigen Löschen • Löschtechnik und Löschtaktik • Auswahl von und Umgang mit Handfeuerlöschern • Planung und Durchführung von Brandschutzübungen • Ablauf- und Organisationspläne für den Brandschutz • Persönliche Schutzausrüstung, Atemschutz • Praxis: Brandschutzbegehung in einem Großunternehmen mit fachmännischer Führung • Brandschutz aktuell • Erstellen von Checklisten für die Praxis Jeder Kurs ist in sich abgeschlossen. Zielsetzung Brandschutz ist dann effektiv und komplett, wenn bauliche und technische Maßnahmen aufeinander abgestimmt sind und organisatorische und personelle Brandschutzmaßnahmen realisiert wurden: Wenn nicht bereits durch die Gewerbeaufsicht oder den Brandversicherer gefordert, ist die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten eine wichtige betriebliche Maßnahme. Der Brandschutzbeauftragte soll Gefahren im Unternehmen erkennen, beurteilen und dafür sorgen, dass diese beseitigt und Schäden möglichst gering gehalten werden. Seine Aufgaben und Pflichten sind so umfangreich, dass eine fachspezifische Ausbildung erforderlich ist.
07.10.2019 | Lehrgang | 7 Tage | Hamburg | Eintritt: kostenpflichtig
FIDIC-Vertragsbedingungen im internationalen Anlagenbau
Grundlage des Seminares sind die neuesten FIDIC-Texte von 2017, diese Texte werden in englischer Sprache zusätzlich zu den Unterlagen des Referenten ausgehädigt. Ziel des Seminares ist, auf Grundlage des deutschen Rechts, in die FIDIC–Vertragsbedingungen einzuführen und deren Umsetzung und Anwendung im internationalen Projektgeschäft, insbesondere für die im operativen Bereich von Projekten Tätigen, darzustellen. Die Vertragsbedingungen des Silver Book, Yellow Book, Red Book sowie weitere flankierende FIDIC–Vertragsbedingungen werden vorgestellt, erläutert und diskutiert. Nach Abschluss des Seminares werden Sie in der Lage sein, Chancen und Risiken aus FIDIC-Vertragsbedingungen abschätzen zu können. Inhalt Grundlegendes zum Projektmanagement Grundlegendes zum nationalen Vertragsrecht Das FIDIC–Regelwerk im Überblick Einführung und Überblick: Conditions of Contract für EPC Turnkey Projects (Silver Book) Conditions of Contract für Plant and Design-Build (Yellow Book) Conditions of Contract for Construction (Red Book) Weitere, flankierende FIDIC-Bedingungen
28.10.2019 | Seminar | 2 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Brandschutzbeauftragter
Inhalt Gemäß der vfdb-Richtlinie umfasst die Ausbildung 64 Unterrichtseinheiten: Rechtliche Grundlagen • Aufgaben, Rechte und Pflichten des Brandschutzbeauftragten • Ursachen für Brände und Explosionen, Gegenmaßnahmen • Experimentalvortrag: Grundlagen der Verbrennung • Vorbeugender Brandschutz: technisch, baulich, organisatorisch • Besondere Brandrisiken im Unternehmen • Fallbeispiele, Lehren aus Schäden • Baulicher und anlagentechnischer Brandschutz • Abwehrender Brandschutz • Alarmplan, Feuerwehr-Einsatzplan • Flucht- und Rettungswege • Sicherheits- und Gesundheitskennzeichnung • Erste Hilfe bei Brand und Explosion • Brandschutz im Lager, an Produktionsanlagen, bei Bauarbeiten • Brennbare Gase, Metallbrände, Schweißen, Schneiden • Informationen zum richtigen Löschen • Löschtechnik und Löschtaktik • Auswahl von und Umgang mit Handfeuerlöschern • Planung und Durchführung von Brandschutzübungen • Ablauf- und Organisationspläne für den Brandschutz • Persönliche Schutzausrüstung, Atemschutz • Praxis: Brandschutzbegehung in einem Großunternehmen mit fachmännischer Führung • Brandschutz aktuell • Erstellen von Checklisten für die Praxis Jeder Kurs ist in sich abgeschlossen. Zielsetzung Brandschutz ist dann effektiv und komplett, wenn bauliche und technische Maßnahmen aufeinander abgestimmt sind und organisatorische und personelle Brandschutzmaßnahmen realisiert wurden: Wenn nicht bereits durch die Gewerbeaufsicht oder den Brandversicherer gefordert, ist die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten eine wichtige betriebliche Maßnahme. Der Brandschutzbeauftragte soll Gefahren im Unternehmen erkennen, beurteilen und dafür sorgen, dass diese beseitigt und Schäden möglichst gering gehalten werden. Seine Aufgaben und Pflichten sind so umfangreich, dass eine fachspezifische Ausbildung erforderlich ist.
04.11.2019 | Lehrgang | Tage | Berlin | Eintritt: kostenpflichtig
Teil 1: Projektmanagement im Anlagenbau
Die Steuerung von Projekten im Anlagen- und Maschinenbau ist eine komplexe und mit zahlreichen Risiken verbundene Aufgabenstellung. Rendite- und Kostenvorgaben, enge Termine und internationale Arbeitsteiligkeit und Partner erfordern effiziente Methoden. An 2x2 Tagen werden Sie systematisch in das Projektmanagement des Anlagen- und Maschinenbaus eingeführt, Sie erhalten das methodische Rüstzeug und werden anhand von Beispielen für das konkrete Vorgehen im Detail geschult. Sie werden nach Abschluss der Veranstaltung in der Lage sein, eigenständig komplexe Projekte führen und leiten zu können. 1. Tag: • Management und Projektmanagement: Begriffe, Erfolgsfaktoren, Projektcontrolling als Grundlage von PM • Projektumfeld und Stakeholder: Interessenlagen der Projektbeteiligten • Projektstrukturen: Einbindung von Projekten im Unternehmen, die innere Projektstruktur • Aufgaben- und Handlungsbereiche: A: Information, Kommunikation, Dokumentation, Organisation, B: Qualitäten, Quantitäten (objektbezogen, projektbezogen), C: Kosten, Wirtschaftlichkeit, Liquidität, D: Termine, Kapazitäten, Logistik, E: Recht, F: Führung • Aufbau- und Ablauforganisation: Schnittstellen, Abläufe und Workflow, Ergebnisse • Kommunikation, Information und Dokumentation: Besprechungen und Verhandlungsführung, Konflikte, Beweissicherung 2. Tag: • Gruppen und Teams: Teambildung, Gruppen- und Teameffekte • Motivation und Führung • Elemente und des Projektmanagements: Management von Entscheidungen, Risiko, Leistung, Quantität, Qualität, Terminen, Ressourcen, Kosten, Dokumentation, Änderungen-/Nachträgen • Projektstufen: Vorplanung, Planung (Basic Design, Basic Engineering, Detail Engineering), Ausführung (Montage. Inbetriebnahme), Abnahme
04.11.2019 | Seminar | 2 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Funktionale Sicherheit (SIL) - mit intensiven Übungen
Funktionale Sicherheit basiert auf risikobasierten Methoden und Daten und ist von großer Bedeutung für die Umsetzung risikobasierter Anforderungen aus dem EU-Regelwerk, insbesondere der SEVESO III RL. Im 2-tägigen Seminar FUNKTIONALE SICHERHEIT (SIL) - mit intensiven Übungen des Haus der Technik, Essen, lernen Sie mit maximal 8 Teilnehmern - eine Risikomatrix mit im Unternehmen akzeptierten Risiko-Toleranzkriterien und Eintrittshäufigkeiten aufzustellen, - eine HAZOP-Studie durchzuführen, - Szenarien mit besonderer Gefährdung über die Risikomatrix zu ermitteln - für diese mit einer LOPA-Studie den erforderlichen Risiko-Minderungsfaktor (z.B. 10-1 für SIL 1, 10-2 für SIL 2, 10-3 für SIL 3 ) für die SIL-Anforderung zu ermitteln, - die so gewonnenen SIL-Anforderung mit derjenigen auf dem Wege über den Risikographen nach VDI VDE 2180 zu vergleichen - die Festlegung von Schutzeinrichtungen anhand der gewonnen Erkenntnisse - die Planung der möglichen Ausführung der Schutzeinrichtung mit Komponentenauswahl - den rechnerischen Nachweis der Anforderungen von Herstellerangaben zu Bauteilen durchzuführen Zum Thema Die Anforderungen an die SIL-Stufe einer Schutzeinrichtung ergeben sich aus einer HAZOP/PAAG-Studie in Kombination mit a) Risikograph z.B. nach VDI VDE 2180 oder - hier bevorzugt - b) mit Risikomatrix/ Layer of Protection Analysis (LOPA).
04.11.2019 | Seminar | 2 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Sieben und Siebmaschinen
Warum Sie diese Veranstaltung besuchen sollten Sie erfahren das Grundwissen des Siebklassierens. Ziel beim Siebklassieren ist eine hohe Siebleistung bei hoher Trennschärfe. Dies kann durch Wahl eines zweckmäßigen Typs der Siebmaschine und richtige Einstellung erreicht werden. Die praktische Siebung muss auf Probleme Rücksicht nehmen, wie Verstopfen der Siebmaschinen, Verschleiß der Siebfläche, Eigenschaften des Siebgutes usw.. Für feinere Trennungen ≤ 90 μm bieten sich auch Sichter an, Vor- und Nachteile dieser Klassiertechniken werden erörtert. Inhalt • Grundlagen der Klassierung: Sieben, Sichten und Sortieren • Physik des Siebens: Rieseln, Wahrscheinlichkeit, Haftkräfte • Granulometrie: Korngrößenverteilung, Dichte, Trennschärfe, DIN-Normen • Siebmaschinen: Wurf-, Plan-, Wälz-, Nass- und Sondersiebe • Dimensionieren von Siebmaschinen • Siebflächen: Siebböden und -gewebe, Systemsiebbeläge und Normen • Automatische Probenahme und Analysensiebung • Beispiele von Aufbereitungsanlagen • Optische Materialidentifizierung und Sortierung Hinweise Filme, Bildmaterial, Exponate und Experimente unterstützen die Darstellung. Eigene Siebprobleme können in der Gruppe erörtert werden. Teilnehmerkreis Ingenieure, Techniker, Physiker und Chemiker aus dem Bereich der Mechanischen Verfahrenstechnik, der Aufbereitungs-, Lebensmittel- und Chemischen Industrie sowie aus dem Maschinenbausektor.
06.11.2019 | Seminar | 1 Tag | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Prozessmesstechnik in der Verfahrenstechnik
Messmethoden, Funktionsprinzipien, Sensoreinbau, Sensorkopplung, Anwendungsbeispiel Sie erhalten eine systematische Grundlage zur praxisorientierten Auswahl, Bewertung und Betrieb von Prozessmessgeräten und deren Kopplung zum Mess- bzw. Automatisierungsgerät. Teil 1 fasst die Funktionsprinzipien, die Vor- und Nachteile der einzelnen Messmethoden, sowie den Einbau der Messfühler in die Anlagen, für die physikalischen Größen zusammen und stellt Empfehlungen für die am besten geeigneten Methoden tabellarisch dar. Teil 2 behandelt die Grundlagen der Messwerterfassung, der Signalverarbeitung, der Signalübertragung und der Prozesskopplung.
11.11.2019 | Seminar | 2 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Verfahrenstechnische Fließbilder
Zielsetzung Sorgfältig ausgeführte und mit allen Informationen versehene verfahrenstechnische Fließbilder ermöglichen reibungslose, Zeit und Kosten sparende Detailplanung, Bau- und Inbetriebnahme. Dies wird bei internationaler Arbeitsteilung immer wichtiger. Inhalt • Einführung in die Anlagenplanung • Grundfließbild • Verfahrensfließbild • Instrumentierungssymbolik nach DIN 19227 • Instrumentierungssymbolik nach DIN EN 62424 • Instrumentierungssymbolik nach ISA 5.1 • Rohrleitungs- und Instrumentierungsfließbild • Rohrleitungsplanung • Fließbilderstellung mit EDV - Überblick • Demonstration zweier Softwarebeispiele zur Fließbilderstellung Zum Thema Im Grundfließbild werden zunächst die einzelnen Stufen des Prozesses dargestellt und die Hauptprozessströme (Produkt, Nebenprodukte, Rohstoffe, ggf. Hilfsstoffe) aufgeführt. Das detailliertere Verfahrensfließbild enthält alle relevanten Ausrüstungsteile (Apparate und Maschinen) sowie die für den Prozess wichtigen Verbindungsleitungen und Regeleinrichtungen. Zum Verfahrensfließbild gehört eine Material- und Energiebilanz in Form einer tabellarischen Übersicht der Stoffströme. Diese Planungsdokumente liefern die Basis für die spätere verfahrenstechnische Auslegung der Ausrüstungsteile (nicht Gegenstand dieses Seminars!). Das Rohrleitungs- und Instrumentierungs-Fließbild (RI-Fließbild) schließlich enthält sämtliche für den Betrieb der Anlage benötigten Rohrleitungen, Armaturen und Instrumente, alle Regel- und Sicherheitseinrichtungen sowie Hinweise für die Aufstellungsplanung. Die seit 1.1.2010 gültige neue Norm DIN EN 62424 zur Kennzeichnung von Instrumentierungsaufgaben wird heute zunehmend eingesetzt und löst die alte Norm DIN 19227 Teil 1 ab, in der ein Großteil der bereits existierenden RI-Fließbilder erstellt sind. Für internationale Planungsarbeiten ist der US-Standard ISA 5.1 weltweit gebräuchlich.
12.11.2019 | Seminar | 1 Tag | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Befähigte Person Explosionsschutz elektrischer Anlagen
Zielsetzung Die rechtlichen Grundlagen, die Behandlung der technischen Anforderungen an die Geräte (Zündschutzarten) und die Vorschriften zur Installation, dem Betreiben, Warten und Prüfen elektrischer Anlagen bilden die Themenschwerpunkte dieses Praxis-Seminares. Für Personen mit ausreichender Berufserfahrung bietet dieses Seminar zusätzlich die Möglichkeit, sich mit dem neuesten Stand der Technik auf dem Gebiet des Explosionsschutzes vertraut zu machen. Dieses Wissen kann im Rahmen einer Prüfung am dritten Veranstaltungstag nachgewiesen werden. Damit wird die Voraussetzung erfüllt, durch den Arbeitgeber zu einer befähigten Person ernannt zu werden. Diese Personen sind befähigt für die Prüfungen zum Explosionsschutz gemäß Anhang 2, Abschnitt 3, Absatz 5.2 der Betriebssicherheitsverordnung. • Befähigte Person • elektrischer Explosionschutz • mit Prüfungsteil Inhalt • Physikalische und technische Grundlagen des Explosionsschutzes • Rechtsgrundlagen, Europäische Richtlinie ATEX 114 (ehemals ATEX 95, auch Richtlinie 2014/34/EU) • Rechtsgrundlagen, Europäische Richtlinie ATEX 153 (ehemals ATEX 137, auch Richtlinie 1999/92/EG) • Zündschutzarten für explosionsgeschützte elektrische Geräte • Ausführliche Behandlung der Zündschutzart Eigensicherheit • Errichten elektrischer Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen • Staub-Explosionsschutz • Kurzeinführung in den nicht-elektrischen Explosionsschutz • Betrieb, Instandhaltung und Prüfung elektrischer Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen • Prüfung zur befähigten Person
12.11.2019 | Seminar | 3 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Umgang mit und Führung von schwierigen Mitarbeitern
Zielsetzung Das Seminar zeigt typische und untypische Probleme und Verhaltensmuster auf, wie sie uns in unserer betrieblichen Praxis immer wieder begegnen. Im Seminar sollen die Teilnehmer mögliche Ursachen für eigenes Fehlverhalten und für das Fehlverhalten anderer erkennen, verstehen lernen und daraus Wege ableiten, die den Umgang und die Zusammenarbeit mit schwierigen Menschen erleichtern. Lernen Sie Wege kennen, die die Zusammenarbeit mit schwierigen Menschen erleichtern: Ursachenforschung, Widerstände, Überwindung von Widerständen. • Wie ist ein Mitarbeiter schwierig? • phasenweise? - immer? • Führung für schwierige Situationen Was macht unangenehme Mitarbeiter, unzufriedene Vorgesetzte und Kunden schwierig? Was kennzeichnet einen schwierigen Menschen? Ein schwieriger Mensch reagiert anders, als wir es erwarten. Auf Höflichkeit und Freundlichkeit reagiert er mit Ablehnung. Sein Bedürfnis, sich zu integrieren, scheint gering; Versuche, auf ihn einzugehen, ihn zu motivieren, zeigen keinen oder nur geringen Erfolg. Schwierig können Menschen auch phasenweise sein, wo ihr Verhalten das Klima zum Teil erheblich beeinträchtigt, wo man selbst einfach nicht mehr den gewünschten Kontakt findet und an seiner Fähigkeit, Menschen zu führen, zu zweifeln beginnt.
19.11.2019 | Seminar | 2 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Halterungssysteme industrieller Rohrleitungen
Rohrhalterungen sind als Unterstützung oder Abhängung zusammen mit der Rohrleitung die Basis für den sicheren und störungsfreien Transport von Flüssigkeiten, Gasen und Dämpfen in Rohrleitungsnetzen. Hierbei spielen - neben den statischen Auslegungsgrößen Gewicht, Stützweiten, Wärmedehnung und mechanische Reibung - auch dynamische Beanspruchungen durch Temperaturwechsel und Änderungen der Transportgeschwindigkeit oder des Mediums (Dichteänderungen) eine wichtige Rolle. Das Seminar vermittelt die technischen und normgerechten Grundlagen zu Auslegung, Planung, Montage und Betrieb industrieller Rohrleitungs-Halterungen.
20.11.2019 | Seminar | 2 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Teil 2: Projektmanagement im Anlagenbau
Insgesamt 4-tägige Reihe Projekmanagement im Anlagenbau an 2x 2 Tagen Sie werden systematisch und umfassend in das Projektmanagements des Anlagenbaus eingeführt. Als Nachwuchskräfte, Quereinsteiger, Anlagenbauer und Inbetriebnehmer erweitern Sie Ihre berufliche Qualifikation und können eigenständig komplexe Projekte führen. Inhalt 3. Tag: • Handlungsbereiche des Projektmanagements: Information, Kommunikation, Dokumentation, Organisation, Qualitäten, Quantitäten, Kosten, Wirtschaftlichkeit, Zahlung, Finanzierung, Termine, Kapazitäten, Logistik, Recht, Führung, • Werkzeuge des Projektmanagements: Controlling von Entscheidungen, Risiko, Schnittstellen, Leistung, Mengen und Massen, Einsatzmitteln, Kosten- und Finanzen, Qualität, Änderungen, Vertrag, Nachträgen, Information, Dokumentationund Kommunikation, Konflikten • Projektphasen im Detail: Phase 1: Grundlagenermittlung (establishment of fundamentals), Phase 2: Vorplanung (pre-basic, preliminary planning), Phase 3: Entwurfsplanung (basic engineering), Phase 4: Genehmigungsplanung (planning for permission), Phase 5: Kostenermittlung (cost estimation), Phase 6: Ausführungsplanung (detail engineering), Phase 7: Beschaffung (procurement), Phase 8: Bau/Montage (construction), Phase 9: Inbetriebnahme (commissioning) 4. Tag: • Nationales und internationales Recht: Grundlagen (Rechtsquellen, Rechtsprechung), Inhalt und Gestaltung der Verträge für Consulting, Engineering, Design-Build, Lump Sum Turn Key (epc – contract) • FIDIC- Regelungen • Übungen und Beispiele • PM – Software • Weitere Themen und Fallbeispiele Nach Abschluss der viertägigen Seminarreihe werden Sie in der Lage sein, eigenständig komplexe Projekte führen und leiten zu können. Termine Teil 1: 30.-31. Januar 2017, 06.-07. März 2017, 08.-09. Mai 2017, jeweils in Essen
25.11.2019 | Seminar | Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Fließen und Fließverhalten von Pulvern und Schüttgütern
Ursachen, Charakterisierung und Anwendung Ingenieure, Chemiker, die Pulver herstellen und verarbeiten, können mit den vermittelten Kenntnissen Pulverprodukte, Produktionsprozesse und das Pulverhandling optimieren - in allen Branchen der Schüttgutindustrie von Lebensmittelindustrie, Chemie, Pharmazie bis zur Roh- und Baustoffindustrie. • Das Fließverhalten von Pulvern und Schüttgütern - charakteristische Größen Haftmechanismen, Fließfähigkeit, innere Reibung, Wandreibung, Schüttgutdichte, Zeitverfestigung („Caking“) • Messen von Fließeigenschaften Praktische Messen von Fließorten, Wandfließorten, Zeitverfestigung; Auswertung; Verdichtbarkeit und Abrieb • Messverfahren und Einflüsse auf die Messergebnisse Richtungsabhängigkeit, Vorgeschichte, Vorstellung und Einordnung unterschiedlicher Messverfahren • Beispiele gemessener Fließeigenschaften z.B. Konzentrationseinfluss, Fließhilfsmittel, Feuchtigkeit, Temperatur, Slip-Stick. • Anwendung der gemessenen Fließeigenschaften Vergleichsmessungen, Berechnung von Spannungen, Einführung in das Fließen in Trichtern und Silos (Massenfluss/Kernfluss, Fließstörungen, Entmischung)
25.11.2019 | Seminar | 1 Tag | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Emotionen im Griff - Keep cool
Wenn die Wogen mal wieder hoch schlagen kann der eine ruhig und gelassen mit der Situation umgehen – während ein Anderer in der gleichen Situation Wut, Angst, Stress oder ein schlechtes Gewissen empfindet, sich persönlich angegriffen fühlt, dadurch überreagiert oder sich in seinen „Schmollwinkel“ zurück zieht. So kommt es oftmals zu übermäßigen zwischenmenschlichen Konflikten. Nur äußerlich scheint es noch um das sachliche Problem zu gehen. Schaut man näher hin, wird unter dem Deckmäntelchen ”ganz sachlich zu sein” der Kampf der irrationalen Ziele der Betroffenen ausgetragen. Der Unterschied liegt im Denken, denn emotionale Turbulenzen sind in erster Linie Kopfsache. • Emotionen beherrschen lernen • Strategien zur Gelassenheit • mit vielen Praxisübungen 1. Tag 9:00 bis 17:00 Uhr So reagieren Sie bei Ärger, Angst, Niedergeschlagenheit, Schuld und schlechtem Gewissen Emotionale Turbulenzen erzeugen wir durch unsere Bewertung bestimmter Situationen oft selbst Auswertung Ihrer persönlichen “Denk”-Strukturanalyse Strategie Nr. 1: Dramatisierungen entschärfen - ohne zu bagatellisieren Strategie Nr. 2: Frustrationstoleranz erhöhen ohne gleichgültig zu werden 2. Tag 9:00 bis 17:00 Uhr Strategie Nr. 2: Frustrationstoleranz erhöhen ohne gleichgültig zu werden Strategie Nr. 3: Anspruchsdenken hinterfragen Strategie Nr. 4: Negative Erlebnisse nicht persönlich nehmen - Selbstwertgefühl stärken Strategie Nr. 5: Selbstanalyse erstellen Strategie Nr. 6: Erwünschte Emotionen und Reaktionsmuster antrainieren
26.11.2019 | Seminar | 2 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Das 1 x 1 der Verfahrenstechnik
Das 1x1 der Verfahrenstechnik erklärt die Grundlagen verfahrenstechnischer Prozesse Die Verfahrenstechnik ist ein weit gefächertes Gebiet. Man versteht darunter das aus technischen Prozessen bestehende Bindeglied zwischen dem Rohstoffabbau und dem fertigen Produkt. Die Grundlagen der Verfahrenstechnik ergeben sich aus dem Zusammenspiel des Wissens aus Disziplinen wie Fluiddynamik, Thermodynamik, physikalische Chemie etc. und der prakti¬schen Umsetzung dieser Kenntnisse im Rahmen dieser technischen Prozesse. Das Haus der Technik bietet am 15.-16. Mai 2014 in Berlin einen Kurs „Grundlagen der Verfahrenstechnik“ an. Aufbauend auf einer einleitenden Darstellung wesentlicher Grundlagen werden deren Anwendungen in ausge¬wählten technischen Apparaten bzw. Prozessen vermittelt. So werden z. B. Rohrströmungen, Partikelbewegung, Trock¬nungs¬vorgänge, Feststoffschüttungen, Filtration, Rieselfilmapparate, Wirbelschichten, Trennkolonnen und Wärmeaustauscher behandelt. Das Seminar richtet sich vornehmlich an Ingenieure anderer Fachdisziplinen, technische Chemiker, Physiker und Biotechnologen, die sich mit verfahrenstechnischen Prozessen befassen und ihr Grundlagenwissen festigen bzw. erweitern wollen. Das ausführliche Veranstaltungsprogramm erhalten Interessierte auf Anfrage beim Haus der Technik, Frau Wiese.
27.11.2019 | Fachveranstaltung | 3 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Kraftwerkstechnik für Nicht-Techniker
Ein gutes Verständnis der technischen Fragen auch in den nicht-technischen Abteilungen minimiert den internen Abstimmungsaufwand und hilft, bei allseits akutem Mangel an versierten technischen Fachkräften, die Ingenieure zu entlasten. Inhalt 1. Teil: Grundlagen der Kraftwerkstechnik: • energiewirtschaftliche Fakten • Entwicklung der Kraftwerke • moderne Kraftwerke • Wärmekraft • Kernkraftwerke • Kraft-Wärme-Kopplung • Gas- und Dampf- (”GuD”) • Wasserkraft • Leistungsdaten 2. Teil: Überblick über Kraftwerkskomponenten, insbesondere die Funktionstüchtigkeit von: • Kesselanlagen • elektrischen Anlagen • kühltechnischen Anlagen • Vorwärmeanlagen • Pumpen • Turbinen • Rohrleitungsanlagen • Rauchgasbehandlungsanlagen (Reinigung) • Saugzuganlagen • Dampferzeugern • Brennern • Brennstoffen
27.11.2019 | Seminar | 1 Tag | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Brandschutzbeauftragter
Inhalt Gemäß der vfdb-Richtlinie umfasst die Ausbildung 64 Unterrichtseinheiten: Rechtliche Grundlagen • Aufgaben, Rechte und Pflichten des Brandschutzbeauftragten • Ursachen für Brände und Explosionen, Gegenmaßnahmen • Experimentalvortrag: Grundlagen der Verbrennung • Vorbeugender Brandschutz: technisch, baulich, organisatorisch • Besondere Brandrisiken im Unternehmen • Fallbeispiele, Lehren aus Schäden • Baulicher und anlagentechnischer Brandschutz • Abwehrender Brandschutz • Alarmplan, Feuerwehr-Einsatzplan • Flucht- und Rettungswege • Sicherheits- und Gesundheitskennzeichnung • Erste Hilfe bei Brand und Explosion • Brandschutz im Lager, an Produktionsanlagen, bei Bauarbeiten • Brennbare Gase, Metallbrände, Schweißen, Schneiden • Informationen zum richtigen Löschen • Löschtechnik und Löschtaktik • Auswahl von und Umgang mit Handfeuerlöschern • Planung und Durchführung von Brandschutzübungen • Ablauf- und Organisationspläne für den Brandschutz • Persönliche Schutzausrüstung, Atemschutz • Praxis: Brandschutzbegehung in einem Großunternehmen mit fachmännischer Führung • Brandschutz aktuell • Erstellen von Checklisten für die Praxis Jeder Kurs ist in sich abgeschlossen. Zielsetzung Brandschutz ist dann effektiv und komplett, wenn bauliche und technische Maßnahmen aufeinander abgestimmt sind und organisatorische und personelle Brandschutzmaßnahmen realisiert wurden: Wenn nicht bereits durch die Gewerbeaufsicht oder den Brandversicherer gefordert, ist die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten eine wichtige betriebliche Maßnahme. Der Brandschutzbeauftragte soll Gefahren im Unternehmen erkennen, beurteilen und dafür sorgen, dass diese beseitigt und Schäden möglichst gering gehalten werden. Seine Aufgaben und Pflichten sind so umfangreich, dass eine fachspezifische Ausbildung erforderlich ist.
02.12.2019 | Lehrgang | Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Explosionsschutzbeauftragter
Die Maßnahmen zur Umsetzung des vorbeugenden Explosionsschutzes sind technisch sehr anspruchsvoll, die rechtlichen Auflagen/Versicherungsauflagen sehr umfassend. Da der Unternehmer diese Auflagen nicht alleine erfüllen kann, ist insbesondere in größeren und mittelständischen Betrieben mit Explosionsgefährdungen das Einsetzen eines Explosionsschutzbeauftragten ratsam. Der „Explosionsschutzbeauftragte“ - der Begriff ist ähnlich dem Gefahrstoffbeauftragten gesetzlich nicht geschützt - ist dabei ein fachkundiger Mitarbeiter, der den Arbeitgeber in allen Fragen des vorbeugenden Explosionsschutzes berät und unterstützt. Zu seinem Aufgabengebiet können die Erstellung der erforderlichen Dokumente (Explosionsschutzdokument, Gefährdungsbeurteilungen, Gefahrenabwehrplan), regelmäßige Begehungen betroffener Arbeitsbereiche, Schulungen der Mitarbeiter im Explosionsschutz sowie der Kontakt zu den Behörden und der Feuerwehr gehören. In dem viertägigen Qualifizierungsseminar „Explosionsschutzbeauftragter“ werden die Maßnahmen des vorbeugenden Explosionsschutzes erläutert und umfassende Hilfestellungen gegeben. Mögliche Ursachen für Explosionen werden dargestellt und die Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Reduzierung des möglichen Schadensausmaßes aufgezeigt (primärer, sekundärer und tertiärer Explosionsschutz). Auf vier Tage konzipiert ist das Ziel der „Ausbildung zum Explosionsschutzbeauftragten“, zu allen wichtigen Themen des Explosionsschutzes und der Betriebssicherheit umfassende Informationen und Anregungen für Fachleute und Interessenten anzubieten. Die Vorträge sind mit Diskussionen, vertiefenden Analysen und Bearbeitung von konkreten Beispielen geplant und werden Ihnen praxisnahe und nachvollziehbare Hilfen zur Umsetzung auch in Ihrem Betrieb geben.
03.12.2019 | Lehrgang | 4 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Datenanalyse - Betriebsdaten der Prozesstechnik bewerten
Zum Thema Industrie 4.0 und immer modernere Messwerterfassungssysteme führen zu einer wachsenden Datenmenge. Verstehen Sie es, die im Unternehmen erfassten Daten der Prozess- und Verfahrenstechnik für Ihre Anforderungen Gewinn bringend zu nutzen? Erkennen Sie den Mehrwert der Vernetzung? Eine wirksame Datenanalyse unterstützt die Betriebssicherheit und Anlagenverfügbarkeit und kann helfen, Betriebs-, Personal-, Gewährleistungs- und Instandhaltungskosten drastisch zu senken. Für einfache Beispiele kann die Datenauswertung mit Excel erfolgen, für komplexere Aufgaben stehen statistische Analyseverfahren wie z. B. die frei verfügbare statistische Programmiersprache R zur Verfügung. Das Seminar gibt einen Überblick über die Methoden der Datenanalyse, praktische Beispiele der Datenauswertung in der Prozess- und Verfahrenstechnik werden gerechnet, auf kommerzielle Lösungswege wird hingewiesen und um eine Übersicht der gängigen kommerziellen und lizenzfreien Programmpakete zur Datenauswertung ergänzt. 1. Tag, 09:00-17:00 Uhr • Prozessdatenvorbehandlung von gestörten Messungen mittels Ausreißererkennung, Glätten und Filtern (Anwendungsbeispiel: Druckmessung) • Erkennung von signifikanten Einflussfaktoren auf relevante Größen, wie z.B. Umsatz mittels (einfacher, partieller und Rang-) Korrelationsanalyse (Anwendungsbeispiel: Zementzusammensetzung) • Schätzung und Bewertung von Zusammenhängen wie Kalibrierkurven, Kennlinien und Trends mittels Regression (Anwendungbeispiele: Volumenbestimmung im Silo, Wärmeübertragermodell) • Einführung in die statistische Versuchsplanung (Beispiel: Chemische Reaktion) • Erkennung von Zusammenhängen und Datenreduktion bei vielen Einflussfaktoren (z. B. bei der Spektroskopie) mittels Hauptkomponentenanalyse (Anwendungsbeispiel: Oktanzahlbestimmung) • Experimentelle Modellbildung bei großen Datenmengen durch Beibehaltung der wichtigsten Komponenten - Variablenreduktion mittels schrittweiser, partieller und Hauptkomponenten-Regression (Anwendungsbeispiel: Zementzusammensetzung) 2. Tag, 08:30 - 16:30 Uhr • Softsensoren für nicht direkt messbare Größen basierend auf Regression oder neuronalen Netzen (Anwendungsbeispiel: Konzentrationsmessung) • Statistische Prozess- und Messgerätekontrolle (SPC) mittels verschiedener ein- und mehrdimensionaler Regelkarten (Anwendungsbeispiel: Emissionsmessung) • Schwingungsanalyse und Fehlerfrüherkennungsmethoden für die Instandhaltung. Erkennung von Ventilreibungen (Anwendungsbeispiele: Glasrisskontrolle, Lagerschaden) • Clusterbildung und Klassifikation neuer Messungen für die Fehlererkennung und Ursachenanalyse (Anwendungsbeispiel: Strahlgutkontrolle) • Erkennung von Änderungen in Prozessdaten mit statistischen Methoden (Beispiel: Leck in Rohrleitung) • Vorstellung gebräuchlicher Datenanalyseprogramme und der Grundlagen der Big-Data-Methoden Zielsetzung Sie lernen, Zusammenhänge aus großen Datenmengen auszuwerten und „smart Data“ zu generieren. Sie verstehen Funktionen von Softwaretools zur Datenanalyse. Neben Filtern, Korrelation und Regression werden Methoden zur Datenreduktion, Klassifikation, experimentellen Modellbildung und -reduktion behandelt. Beispielprogramme, die die wichtigsten Routinen für Testdaten enthalten, erklären verfahrenstechnische Fragestellungen anschaulich. Sie lernen den Unterschied zwischen Edge und Cloud Computing.
04.12.2019 | Seminar | 2 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Druckstöße, Dampfschläge und Pulsationen in Rohrleitungen
Jede Änderung des stationären Flusses (Anfahren, Bedampfen, Regelung etc.) mindert den Wirkungsgrad und erhöht das Risiko bzgl. Effizienz, Verfügbarkeit und Instandhaltung der Gesamtanlage. Sie erhalten ein verständliches Basiswissen mittels anlagentypischer Fallbeispiele. Das Seminar soll zunächst ein grundsätzliches Verständnis der physikalischen Phänomene in Leitungsnetzen vermitteln. Darauf aufbauend werden die mathematisch-physikalischen Grundlagen sowie, im Anschluss, vereinfachte Berechnungsverfahren vorgestellt und ihre Anwendungsmöglichkeiten und -grenzen erörtert. Aufschlussreiche Fallbeispiele und Vermeidungsmaßnahmen, die z.T. auf spezielle Teilnehmerinteressen* zugeschnitten werden können, runden das Seminar ab. Hierzu nehmen Sie bitte bis spätestens 2 Wochen vor Seminarbeginn Kontakt mit dem HdT auf: Frau Dipl.-Ing. Brigitte Doleschel, b.doleschel@hdt-essen.de
09.12.2019 | Seminar | Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig

Produktnews

Tagung Energieeffiziente Abluftreinigung Profit mit Luftreinhaltemaßnahmen
Tagung Energieeffiziente Abluftreinigung
Profit mit Luftreinhaltemaßnahmen Tagung „Energieeffiziente Abluftreinigung“ zeigt, wie man durch Luftreinhaltemaßnahmen profitieren kann. Fachveranstaltung zur Abgasreinigung im Essener Haus der Technik am 28.-29. November 2017 Neue, einfache Verfahren bereichern die Abluftreinigung. Die Lösemittelrückgewinnung erlebt eine Renaissance. Nachhaltige Abluftreinigungsanlagen erhöhen Unternehmensergebnisse im 2 stelligen Prozentbereich. Extremgerüche – Aromen, Sulfide und Aminoverbindungen werden plasmakatalytisch oxidiert. Vor 5 Jahren noch diskutierte Betriebs- und Investitionskosteneinsparungen sind heute Realität. Abluftreinigungsanlagen für Lösemittelemissionen amortisieren sich in 2 Jahren. Molekularsiebe ersetzen Biologische und Waschverfahren; Kondensationsanlagen teure Nachverbrennungsanlagen. In der Druck- und Beschichtungsindustrie lösen DUPLEX -Anlagen Regenerative Nachverbrennungsanlagen ab und produzieren 750 kW Strom für <6 Ct/kWh. Plasma ersetzt Aktivkohle in der Food
07.11.2017  |  3334x  | 
18. Essener Brandschutztage am 14. und 15. November 2017  mit begleitender Fachausstellung und abendlichem Erfahrungsaustausch
18. Essener Brandschutztage am 14. und 15. November 2017
mit begleitender Fachausstellung und abendlichem Erfahrungsaustausch Zum 18ten Mal lädt das Haus der Technik e.V., in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Sicherheitsingenieure e.V., zu den traditionellen Brandschutztagen in Essen ein. Das jährlich stattfindende Fachforum setzt auf Aufklärung bezüglich Brand- und Explosionsschutz und stellt konkrete Lösungen sowie nachvollziehbare Hilfen zur Umsetzung vor. Unter der Leitung von Dipl.-Ing. Jens-Christian Voss und in Kooperation mit namhaften Partnern und renommierten Referenten findet ein umfassender Erfahrungsaustausch statt, der unter anderem auf die aktuellen Geschehnisse im Brandschutz, vorbeugenden Brandschutz und abwehrenden Brandschutz eingeht. Begleitet wird der zweitägige Kongress von einer umfassenden Fachausstellung, auf der Hersteller und Dienstleister ihre neuesten Produkte präsentieren. Durch ein abwechslungsreiches Programm mit Diskussionen, Roundtable-Gesprächen, vertiefenden Analysen und der Bearbeitung von konkreten Beispielen erhalten Fachleute und Interessierte
06.09.2017  |  3419x  | 
Explosionsschutzbeauftragter: Rechte und Pflichten Explosionsschutzbeauftragter berät den Arbeitgeber in allen Fragen des betrieblichen ExSchutzes
Explosionsschutzbeauftragter: Rechte und Pflichten
Explosionsschutzbeauftragter berät den Arbeitgeber in allen Fragen des betrieblichen ExSchutzes Alle Maßnahmen zur Umsetzung des vorbeugenden Explosionsschutzes sind technisch sehr anspruchsvoll, die rechtlichen Auflagen/Versicherungsauflagen dazu sehr umfassend. Ein Unternehmer kann diese Auflagen gar nicht alleine erfüllen! Die Benennung eines Explosionsschutzbeauftragten ist daher eine logische Konsequenz. Dies ist nicht nur in den Groß-Unternehmen ratsam, sondern auch und gerade in den KMUs. Der „Explosionsschutzbeauftragte“ - der Begriff ist wie beim Brandschutzbeauftragten gesetzlich nicht geschützt - ist dabei ein fachkundiger Mitarbeiter, der den Arbeitgeber in allen Fragen des vorbeugenden Explosionsschutzes berät und unterstützt. Zu seinem Aufgabengebiet können die Erstellung der erforderlichen Dokumente (Explosionsschutzdokument, Gefährdungsbeurteilungen, Gefahrenabwehrplan), regelmäßige Begehungen betroffener Arbeitsbereiche, Schulungen der Mitarbeiter im Explosionsschutz sowie der Kontakt zu den Behörden und der Feuerwehr gehören. In dem viertägigen
11.02.2014  |  5461x  |   | 
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