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Explosionsschutzbeauftragter
Die Maßnahmen zur Umsetzung des vorbeugenden Explosionsschutzes sind technisch sehr anspruchsvoll, die rechtlichen Auflagen/Versicherungsauflagen sehr umfassend. Da der Unternehmer diese Auflagen nicht alleine erfüllen kann, ist insbesondere in größeren und mittelständischen Betrieben mit Explosionsgefährdungen das Einsetzen eines Explosionsschutzbeauftragten ratsam. Der „Explosionsschutzbeauftragte“ - der Begriff ist ähnlich dem Gefahrstoffbeauftragten gesetzlich nicht geschützt - ist dabei ein fachkundiger Mitarbeiter, der den Arbeitgeber in allen Fragen des vorbeugenden Explosionsschutzes berät und unterstützt. Zu seinem Aufgabengebiet können die Erstellung der erforderlichen Dokumente (Explosionsschutzdokument, Gefährdungsbeurteilungen, Gefahrenabwehrplan), regelmäßige Begehungen betroffener Arbeitsbereiche, Schulungen der Mitarbeiter im Explosionsschutz sowie der Kontakt zu den Behörden und der Feuerwehr gehören. In dem viertägigen Qualifizierungsseminar „Explosionsschutzbeauftragter“ werden die Maßnahmen des vorbeugenden Explosionsschutzes erläutert und umfassende Hilfestellungen gegeben. Mögliche Ursachen für Explosionen werden dargestellt und die Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Reduzierung des möglichen Schadensausmaßes aufgezeigt (primärer, sekundärer und tertiärer Explosionsschutz). Auf vier Tage konzipiert ist das Ziel der „Ausbildung zum Explosionsschutzbeauftragten“, zu allen wichtigen Themen des Explosionsschutzes und der Betriebssicherheit umfassende Informationen und Anregungen für Fachleute und Interessenten anzubieten. Die Vorträge sind mit Diskussionen, vertiefenden Analysen und Bearbeitung von konkreten Beispielen geplant und werden Ihnen praxisnahe und nachvollziehbare Hilfen zur Umsetzung auch in Ihrem Betrieb geben.
20.08.2019 | Lehrgang | 4 Tage | Timmendorfer Strand | Eintritt: kostenpflichtig
Emotionen im Griff - Keep cool
Wenn die Wogen mal wieder hoch schlagen kann der eine ruhig und gelassen mit der Situation umgehen – während ein Anderer in der gleichen Situation Wut, Angst, Stress oder ein schlechtes Gewissen empfindet, sich persönlich angegriffen fühlt, dadurch überreagiert oder sich in seinen „Schmollwinkel“ zurück zieht. So kommt es oftmals zu übermäßigen zwischenmenschlichen Konflikten. Nur äußerlich scheint es noch um das sachliche Problem zu gehen. Schaut man näher hin, wird unter dem Deckmäntelchen ”ganz sachlich zu sein” der Kampf der irrationalen Ziele der Betroffenen ausgetragen. Der Unterschied liegt im Denken, denn emotionale Turbulenzen sind in erster Linie Kopfsache. • Emotionen beherrschen lernen • Strategien zur Gelassenheit • mit vielen Praxisübungen 1. Tag 9:00 bis 17:00 Uhr So reagieren Sie bei Ärger, Angst, Niedergeschlagenheit, Schuld und schlechtem Gewissen Emotionale Turbulenzen erzeugen wir durch unsere Bewertung bestimmter Situationen oft selbst Auswertung Ihrer persönlichen “Denk”-Strukturanalyse Strategie Nr. 1: Dramatisierungen entschärfen - ohne zu bagatellisieren Strategie Nr. 2: Frustrationstoleranz erhöhen ohne gleichgültig zu werden 2. Tag 9:00 bis 17:00 Uhr Strategie Nr. 2: Frustrationstoleranz erhöhen ohne gleichgültig zu werden Strategie Nr. 3: Anspruchsdenken hinterfragen Strategie Nr. 4: Negative Erlebnisse nicht persönlich nehmen - Selbstwertgefühl stärken Strategie Nr. 5: Selbstanalyse erstellen Strategie Nr. 6: Erwünschte Emotionen und Reaktionsmuster antrainieren
20.08.2019 | Seminar | 2 Tage | Timmendorfer Strand | Eintritt: kostenpflichtig
Das 1 x 1 der Verfahrenstechnik
Das 1x1 der Verfahrenstechnik erklärt die Grundlagen verfahrenstechnischer Prozesse Die Verfahrenstechnik ist ein weit gefächertes Gebiet. Man versteht darunter das aus technischen Prozessen bestehende Bindeglied zwischen dem Rohstoffabbau und dem fertigen Produkt. Die Grundlagen der Verfahrenstechnik ergeben sich aus dem Zusammenspiel des Wissens aus Disziplinen wie Fluiddynamik, Thermodynamik, physikalische Chemie etc. und der prakti¬schen Umsetzung dieser Kenntnisse im Rahmen dieser technischen Prozesse. Das Haus der Technik bietet am 15.-16. Mai 2014 in Berlin einen Kurs „Grundlagen der Verfahrenstechnik“ an. Aufbauend auf einer einleitenden Darstellung wesentlicher Grundlagen werden deren Anwendungen in ausge¬wählten technischen Apparaten bzw. Prozessen vermittelt. So werden z. B. Rohrströmungen, Partikelbewegung, Trock¬nungs¬vorgänge, Feststoffschüttungen, Filtration, Rieselfilmapparate, Wirbelschichten, Trennkolonnen und Wärmeaustauscher behandelt. Das Seminar richtet sich vornehmlich an Ingenieure anderer Fachdisziplinen, technische Chemiker, Physiker und Biotechnologen, die sich mit verfahrenstechnischen Prozessen befassen und ihr Grundlagenwissen festigen bzw. erweitern wollen. Das ausführliche Veranstaltungsprogramm erhalten Interessierte auf Anfrage beim Haus der Technik, Frau Wiese.
26.08.2019 | Fachveranstaltung | 3 Tage | Timmendorfer Strand | Eintritt: kostenpflichtig
European Coating Symposium
08.09.2019 | | 4 Tage | Heidelberg | Eintritt: kostenpflichtig
Befähigte Person Explosionsschutz elektrischer Anlagen
Zielsetzung Die rechtlichen Grundlagen, die Behandlung der technischen Anforderungen an die Geräte (Zündschutzarten) und die Vorschriften zur Installation, dem Betreiben, Warten und Prüfen elektrischer Anlagen bilden die Themenschwerpunkte dieses Praxis-Seminares. Für Personen mit ausreichender Berufserfahrung bietet dieses Seminar zusätzlich die Möglichkeit, sich mit dem neuesten Stand der Technik auf dem Gebiet des Explosionsschutzes vertraut zu machen. Dieses Wissen kann im Rahmen einer Prüfung am dritten Veranstaltungstag nachgewiesen werden. Damit wird die Voraussetzung erfüllt, durch den Arbeitgeber zu einer befähigten Person ernannt zu werden. Diese Personen sind befähigt für die Prüfungen zum Explosionsschutz gemäß Anhang 2, Abschnitt 3, Absatz 5.2 der Betriebssicherheitsverordnung. • Befähigte Person • elektrischer Explosionschutz • mit Prüfungsteil Inhalt • Physikalische und technische Grundlagen des Explosionsschutzes • Rechtsgrundlagen, Europäische Richtlinie ATEX 114 (ehemals ATEX 95, auch Richtlinie 2014/34/EU) • Rechtsgrundlagen, Europäische Richtlinie ATEX 153 (ehemals ATEX 137, auch Richtlinie 1999/92/EG) • Zündschutzarten für explosionsgeschützte elektrische Geräte • Ausführliche Behandlung der Zündschutzart Eigensicherheit • Errichten elektrischer Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen • Staub-Explosionsschutz • Kurzeinführung in den nicht-elektrischen Explosionsschutz • Betrieb, Instandhaltung und Prüfung elektrischer Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen • Prüfung zur befähigten Person
10.09.2019 | Seminar | 3 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
IPTC 2019 - 12th International Particle Toxicology Conferenc
11.09.2019 | | 3 Tage | Salzburg | Eintritt: kostenpflichtig
Notfall- und Krisenmanagement 2019
Notfall- und Krisenmanagement stellt einen häufig unterschätzten, aber existenziell wichtigen Bestandteil in Ihrer Unternehmensplanung dar. Alleine 200 Großschadensereignisse durch Brände jedes Jahr in deutschen Unternehmen, 13.000 Bombendrohungen, über 10.000 Brandstiftungen sprechen für sich. Auch Ihr Unternehmen kann davon jederzeit und überall betroffen sein. In 14 packenden Vorträgen erfahren Sie die wesentlichen Aspekte für ein funktionierendes Notfallmanagement. Untermalt wird die Fachtagung von einer umfassenden begleitenden Fachausstellung, auf der Hersteller und Dienstleister ihre neuesten Produkte und Lösungsansätze im Notfallmanagement präsentieren. Die Vorträge sind mit anschließender Kurzdiskussion geplant und werden Ihnen praxisnahe und nachvollziehbare Hilfen zur Umsetzung auch in Ihrem Betrieb geben. Als Tagungsleitung führt Sie Dipl.-Ing. Jens-Christian Voss durch die Veranstaltung.
11.09.2019 | Tagung | 2 Tage | HDT Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Hammermethode vermeiden – Verschleißschutz-Seminar 21.05.201
Oft werden Anbackungen mit der „Hammer­me­tho­de” gelöst. Wir zeigen Ihnen wie Sie die konventionelle Methode ablösen können und laden Sie herz­lich zu unserem Haus­seminar mit dem Thema Anlagen-Instand­haltung ein. Erhal­ten Sie wert­volle Infor­ma­tionen zur Aus­wahl des opti­malen Verschleiß­schutzes und nütz­liche Tipps gegen Anbackungen und An­haf­tungen. Probieren Sie selbst unsere Spachtel­masse aus und testen Sie das einfache Hand­ling des Zuschnittes von PUCEST® Platten. Wir freuen uns darauf, Sie als unsere Gäste begrüßen zu dürfen.
17.09.2019 | Seminar | 1 Tag | Elsenfeld | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Druckstöße, Dampfschläge und Pulsationen in Rohrleitungen
Jede Änderung des stationären Flusses (Anfahren, Bedampfen, Regelung etc.) mindert den Wirkungsgrad und erhöht das Risiko bzgl. Effizienz, Verfügbarkeit und Instandhaltung der Gesamtanlage. Sie erhalten ein verständliches Basiswissen mittels anlagentypischer Fallbeispiele. Das Seminar soll zunächst ein grundsätzliches Verständnis der physikalischen Phänomene in Leitungsnetzen vermitteln. Darauf aufbauend werden die mathematisch-physikalischen Grundlagen sowie, im Anschluss, vereinfachte Berechnungsverfahren vorgestellt und ihre Anwendungsmöglichkeiten und -grenzen erörtert. Aufschlussreiche Fallbeispiele und Vermeidungsmaßnahmen, die z.T. auf spezielle Teilnehmerinteressen* zugeschnitten werden können, runden das Seminar ab. Hierzu nehmen Sie bitte bis spätestens 2 Wochen vor Seminarbeginn Kontakt mit dem HdT auf: Frau Dipl.-Ing. Brigitte Doleschel, b.doleschel@hdt-essen.de
23.09.2019 | Seminar | 2 Tage | Kochel | Eintritt: kostenpflichtig
Energiekennzahlen 50006 - Energetische Ausgangsbasis 50015
Sie stehen spätestens seit 2017 vor der Frage, wie Sie Ihre Optimierungsbemühungen belastbar und plausibel nachweisen können. Die Antworten auf diese Fragen werden zum Teil durch die ISOs 50001, 50003, 50004, 50006 und 500015 gegeben. Es geht um • Überwachung, Messung und Analyse (ISO 50001 4.6.1) • Energiekennzahlen (ISO 50006) • Energetische Ausgangsbasis (ISO 50001, 50006, 50015) • Messen und Verifizieren (ISO 50015). Es gibt viele Möglichkeiten, um die Verbesserungen im Vergleich zur energetischen Ausgangsbasis darzustellen. Dies kann u.a. über den Nachweis von Kennzahlen bis hin zur Regressionsanalyse mit der Identifikation der Einflussfaktoren erfolgen. Sie lernen, welche neuen Anforderungen es gibt. Wann und wie werden diese verschärft? wie Sie einen Plan zum Messen, Auffinden, Bewerten und Verifizieren von Energieeinsparungen aufstellen welche Arten von Einflussgrößen auf den Energieverbrauch relevant sein können und wie Sie die entsprechenden Variablen im eigenen Unternehmen oder bei Kunden identifizieren, wie Sie aussagekräftige Energieleistungskennzahlen finden und benutzen wie Sie die energetische Ausgangsbasis zur Bewertung der aktuellen Verbrauchsentwicklung ermitteln können, wie Sie Ihre Einsparpotenziale schnell und einfach identifizieren wesentliche Einflussgrößen zu identifizieren und mit Hilfe statistischer Methoden die energetische Ausgangsbasis zu bestimmen. wie Sie den in den Normen der 50000er Familie gestellten Anforderungen, welche sich in absehbarer Zeit deutlich verschärfen werden, gerecht werden können
23.09.2019 | Seminar | 2 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Technical Days 2019
Das Institut für Partikeltechnologie (iPAT) und die Netzsch Trockenmahltechnik GmbH laden Sie zu den Technical Days 2019 in Hanau ein. Während der Technical Days werden Entwicklungen und Trends in der mechanischen Verfahrenstechnik sowie die Erfordernisse für die Praxis in Zukunft diskutiert. Die Veranstaltung bringt Experten aus den unterschiedlichen Bereichen von Universitäten, Hochschulen, Instituten und der Industrie zusammen und trägt zum Austausch zwischen Entwicklern, Systemlieferanten und Anwendern der mechanischen Verfahrenstechnik bei. Nutzen Sie das Symposium für einen intensiven Gedankenaustausch mit Experten der mechanischen Verfahrenstechnik. Sie möchten mehr über die Technical Days (Konferenzsprache ist Deutsch) erfahren? Dann besuchen Sie unsere Webseite.
24.09.2019 | Symposium | 2 Tage | Hanau | Eintritt: kostenpflichtig
Technical Days 2019
Das Institut für Partikeltechnologie (iPAT) und die Netzsch Trockenmahltechnik GmbH laden Sie zu den Technical Days 2019 in Hanau ein. Während der Technical Days werden Entwicklungen und Trends in der mechanischen Verfahrenstechnik sowie die Erfordernisse für die Praxis in Zukunft diskutiert. Die Veranstaltung bringt Experten aus den unterschiedlichen Bereichen von Universitäten, Hochschulen, Instituten und der Industrie zusammen und trägt zum Austausch zwischen Entwicklern, Systemlieferanten und Anwendern der mechanischen Verfahrenstechnik bei. Nutzen Sie das Symposium für einen intensiven Gedankenaustausch mit Experten der mechanischen Verfahrenstechnik. Sie möchten mehr über die Technical Days (Konferenzsprache ist Deutsch) erfahren? Dann besuchen Sie unsere Webseite.
24.09.2019 | Symposium | 2 Tage | Hanau | Eintritt: kostenpflichtig
37. Cadfem Ansys Simulation Conference
Die Cadfem ansys simulation Conference ist die größte jährliche Fachkonferenz zur Numerischen Simulation in der Produktentwicklung und seit über 30 Jahren der Treffpunkt von CAE-Anwendern aus unterschiedlichen Branchen. Mit heute mehr als 800 Teilnehmern und rund 200 Programmpunkten ist sie die umfassendste Veranstaltung ihrer Art in Europa. Als Teilnehmer erhalten Sie neueste Informationen aus erster Hand. Entweder im Rahmen der Technologievorträge von CADFEM und ANSYS oder individuell im Dialog mit den Mitarbeitern der Veranstalter. Die Cadfem ansys simulation Conference zeichnet sich unter anderem durch zahlreichen Fachbeiträge von Anwendern, Weiterbildung und viel Networking und Erfahrungsaustausch aus. Nicht minder beliebt ist das attraktive Rahmenprogramm. Es bietet mehr als eine Gelegenheit, sich in zwangloser Runde zu begegnen und näher kennenzulernen. Einen großen Raum nehmen Informationsangebote und Anwenderberichte aus der Prozesssimulation ein, sowohl im Bereich der Strömungssimulation als auch wenn es um die Abbildung von Partikelströmen und dem Materialfluss z.B. von Schüttgütern geht.
16.10.2019 | Fachkonferenz | 2 Tage | Kassel | Eintritt: kostenpflichtig
FIDIC-Vertragsbedingungen im internationalen Anlagenbau
Grundlage des Seminares sind die neuesten FIDIC-Texte von 2017, diese Texte werden in englischer Sprache zusätzlich zu den Unterlagen des Referenten ausgehädigt. Ziel des Seminares ist, auf Grundlage des deutschen Rechts, in die FIDIC–Vertragsbedingungen einzuführen und deren Umsetzung und Anwendung im internationalen Projektgeschäft, insbesondere für die im operativen Bereich von Projekten Tätigen, darzustellen. Die Vertragsbedingungen des Silver Book, Yellow Book, Red Book sowie weitere flankierende FIDIC–Vertragsbedingungen werden vorgestellt, erläutert und diskutiert. Nach Abschluss des Seminares werden Sie in der Lage sein, Chancen und Risiken aus FIDIC-Vertragsbedingungen abschätzen zu können. Inhalt Grundlegendes zum Projektmanagement Grundlegendes zum nationalen Vertragsrecht Das FIDIC–Regelwerk im Überblick Einführung und Überblick: Conditions of Contract für EPC Turnkey Projects (Silver Book) Conditions of Contract für Plant and Design-Build (Yellow Book) Conditions of Contract for Construction (Red Book) Weitere, flankierende FIDIC-Bedingungen
28.10.2019 | Seminar | 2 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Funktionale Sicherheit (SIL) - mit intensiven Übungen
Funktionale Sicherheit basiert auf risikobasierten Methoden und Daten und ist von großer Bedeutung für die Umsetzung risikobasierter Anforderungen aus dem EU-Regelwerk, insbesondere der SEVESO III RL. Im 2-tägigen Seminar FUNKTIONALE SICHERHEIT (SIL) - mit intensiven Übungen des Haus der Technik, Essen, lernen Sie mit maximal 8 Teilnehmern - eine Risikomatrix mit im Unternehmen akzeptierten Risiko-Toleranzkriterien und Eintrittshäufigkeiten aufzustellen, - eine HAZOP-Studie durchzuführen, - Szenarien mit besonderer Gefährdung über die Risikomatrix zu ermitteln - für diese mit einer LOPA-Studie den erforderlichen Risiko-Minderungsfaktor (z.B. 10-1 für SIL 1, 10-2 für SIL 2, 10-3 für SIL 3 ) für die SIL-Anforderung zu ermitteln, - die so gewonnenen SIL-Anforderung mit derjenigen auf dem Wege über den Risikographen nach VDI VDE 2180 zu vergleichen - die Festlegung von Schutzeinrichtungen anhand der gewonnen Erkenntnisse - die Planung der möglichen Ausführung der Schutzeinrichtung mit Komponentenauswahl - den rechnerischen Nachweis der Anforderungen von Herstellerangaben zu Bauteilen durchzuführen Zum Thema Die Anforderungen an die SIL-Stufe einer Schutzeinrichtung ergeben sich aus einer HAZOP/PAAG-Studie in Kombination mit a) Risikograph z.B. nach VDI VDE 2180 oder - hier bevorzugt - b) mit Risikomatrix/ Layer of Protection Analysis (LOPA).
04.11.2019 | Seminar | 2 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Sieben und Siebmaschinen
Warum Sie diese Veranstaltung besuchen sollten Sie erfahren das Grundwissen des Siebklassierens. Ziel beim Siebklassieren ist eine hohe Siebleistung bei hoher Trennschärfe. Dies kann durch Wahl eines zweckmäßigen Typs der Siebmaschine und richtige Einstellung erreicht werden. Die praktische Siebung muss auf Probleme Rücksicht nehmen, wie Verstopfen der Siebmaschinen, Verschleiß der Siebfläche, Eigenschaften des Siebgutes usw.. Für feinere Trennungen ≤ 90 μm bieten sich auch Sichter an, Vor- und Nachteile dieser Klassiertechniken werden erörtert. Inhalt • Grundlagen der Klassierung: Sieben, Sichten und Sortieren • Physik des Siebens: Rieseln, Wahrscheinlichkeit, Haftkräfte • Granulometrie: Korngrößenverteilung, Dichte, Trennschärfe, DIN-Normen • Siebmaschinen: Wurf-, Plan-, Wälz-, Nass- und Sondersiebe • Dimensionieren von Siebmaschinen • Siebflächen: Siebböden und -gewebe, Systemsiebbeläge und Normen • Automatische Probenahme und Analysensiebung • Beispiele von Aufbereitungsanlagen • Optische Materialidentifizierung und Sortierung Hinweise Filme, Bildmaterial, Exponate und Experimente unterstützen die Darstellung. Eigene Siebprobleme können in der Gruppe erörtert werden. Teilnehmerkreis Ingenieure, Techniker, Physiker und Chemiker aus dem Bereich der Mechanischen Verfahrenstechnik, der Aufbereitungs-, Lebensmittel- und Chemischen Industrie sowie aus dem Maschinenbausektor.
06.11.2019 | Seminar | 1 Tag | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Netzsch Fine Powder Processing
Bei Netzsch Trockenmahltechnik in Hanau werden Ingenieure und wissenschaftliche Anwender aus Produktion, Prozesstechnik, Labor, F&E und angrenzenden Bereichen zunächst mit der Theorie der Trockenvermahlung und Windsichtung vertraut gemacht, bevor die Übertragung vom Labor- in den Produktionsmaßstab anhand praktischer Beispiele erläutert wird. Dabei werden auch die ständig an Relevanz gewinnenden Aspekte der Prozessoptimierung und der Energieeffizienz schwerpunktmäßig bearbeitet. Verschiedene Varianten der Feinheitsmessung, ihre Darstellung und Interpretation werden während der beiden Seminartage ebenso anschaulich vermittelt, wie die Partikelabscheidung mit Filtern und Zyklonen, die Feinstzerkleinerung mit Dampf als Mahlmedium oder neueste technologische Ansätze und zukünftige Perspektiven. Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter aus allen Bereichen der Industrie und bietet die Möglichkeit, sich umfassend auf eine neue Position vorzubereiten, sich weiter zu qualifizieren oder das vorhandene Wissen mit theoretischer Expertise zu vertiefen.
06.11.2019 | Seminar | 2 Tage | Hanau | Eintritt: kostenpflichtig
Prozessmesstechnik in der Verfahrenstechnik
Messmethoden, Funktionsprinzipien, Sensoreinbau, Sensorkopplung, Anwendungsbeispiel Sie erhalten eine systematische Grundlage zur praxisorientierten Auswahl, Bewertung und Betrieb von Prozessmessgeräten und deren Kopplung zum Mess- bzw. Automatisierungsgerät. Teil 1 fasst die Funktionsprinzipien, die Vor- und Nachteile der einzelnen Messmethoden, sowie den Einbau der Messfühler in die Anlagen, für die physikalischen Größen zusammen und stellt Empfehlungen für die am besten geeigneten Methoden tabellarisch dar. Teil 2 behandelt die Grundlagen der Messwerterfassung, der Signalverarbeitung, der Signalübertragung und der Prozesskopplung.
11.11.2019 | Seminar | 2 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Verfahrenstechnische Fließbilder
Zielsetzung Sorgfältig ausgeführte und mit allen Informationen versehene verfahrenstechnische Fließbilder ermöglichen reibungslose, Zeit und Kosten sparende Detailplanung, Bau- und Inbetriebnahme. Dies wird bei internationaler Arbeitsteilung immer wichtiger. Inhalt • Einführung in die Anlagenplanung • Grundfließbild • Verfahrensfließbild • Instrumentierungssymbolik nach DIN 19227 • Instrumentierungssymbolik nach DIN EN 62424 • Instrumentierungssymbolik nach ISA 5.1 • Rohrleitungs- und Instrumentierungsfließbild • Rohrleitungsplanung • Fließbilderstellung mit EDV - Überblick • Demonstration zweier Softwarebeispiele zur Fließbilderstellung Zum Thema Im Grundfließbild werden zunächst die einzelnen Stufen des Prozesses dargestellt und die Hauptprozessströme (Produkt, Nebenprodukte, Rohstoffe, ggf. Hilfsstoffe) aufgeführt. Das detailliertere Verfahrensfließbild enthält alle relevanten Ausrüstungsteile (Apparate und Maschinen) sowie die für den Prozess wichtigen Verbindungsleitungen und Regeleinrichtungen. Zum Verfahrensfließbild gehört eine Material- und Energiebilanz in Form einer tabellarischen Übersicht der Stoffströme. Diese Planungsdokumente liefern die Basis für die spätere verfahrenstechnische Auslegung der Ausrüstungsteile (nicht Gegenstand dieses Seminars!). Das Rohrleitungs- und Instrumentierungs-Fließbild (RI-Fließbild) schließlich enthält sämtliche für den Betrieb der Anlage benötigten Rohrleitungen, Armaturen und Instrumente, alle Regel- und Sicherheitseinrichtungen sowie Hinweise für die Aufstellungsplanung. Die seit 1.1.2010 gültige neue Norm DIN EN 62424 zur Kennzeichnung von Instrumentierungsaufgaben wird heute zunehmend eingesetzt und löst die alte Norm DIN 19227 Teil 1 ab, in der ein Großteil der bereits existierenden RI-Fließbilder erstellt sind. Für internationale Planungsarbeiten ist der US-Standard ISA 5.1 weltweit gebräuchlich.
12.11.2019 | Seminar | 1 Tag | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Befähigte Person Explosionsschutz elektrischer Anlagen
Zielsetzung Die rechtlichen Grundlagen, die Behandlung der technischen Anforderungen an die Geräte (Zündschutzarten) und die Vorschriften zur Installation, dem Betreiben, Warten und Prüfen elektrischer Anlagen bilden die Themenschwerpunkte dieses Praxis-Seminares. Für Personen mit ausreichender Berufserfahrung bietet dieses Seminar zusätzlich die Möglichkeit, sich mit dem neuesten Stand der Technik auf dem Gebiet des Explosionsschutzes vertraut zu machen. Dieses Wissen kann im Rahmen einer Prüfung am dritten Veranstaltungstag nachgewiesen werden. Damit wird die Voraussetzung erfüllt, durch den Arbeitgeber zu einer befähigten Person ernannt zu werden. Diese Personen sind befähigt für die Prüfungen zum Explosionsschutz gemäß Anhang 2, Abschnitt 3, Absatz 5.2 der Betriebssicherheitsverordnung. • Befähigte Person • elektrischer Explosionschutz • mit Prüfungsteil Inhalt • Physikalische und technische Grundlagen des Explosionsschutzes • Rechtsgrundlagen, Europäische Richtlinie ATEX 114 (ehemals ATEX 95, auch Richtlinie 2014/34/EU) • Rechtsgrundlagen, Europäische Richtlinie ATEX 153 (ehemals ATEX 137, auch Richtlinie 1999/92/EG) • Zündschutzarten für explosionsgeschützte elektrische Geräte • Ausführliche Behandlung der Zündschutzart Eigensicherheit • Errichten elektrischer Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen • Staub-Explosionsschutz • Kurzeinführung in den nicht-elektrischen Explosionsschutz • Betrieb, Instandhaltung und Prüfung elektrischer Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen • Prüfung zur befähigten Person
12.11.2019 | Seminar | Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Umgang mit und Führung von schwierigen Mitarbeitern
Zielsetzung Das Seminar zeigt typische und untypische Probleme und Verhaltensmuster auf, wie sie uns in unserer betrieblichen Praxis immer wieder begegnen. Im Seminar sollen die Teilnehmer mögliche Ursachen für eigenes Fehlverhalten und für das Fehlverhalten anderer erkennen, verstehen lernen und daraus Wege ableiten, die den Umgang und die Zusammenarbeit mit schwierigen Menschen erleichtern. Lernen Sie Wege kennen, die die Zusammenarbeit mit schwierigen Menschen erleichtern: Ursachenforschung, Widerstände, Überwindung von Widerständen. • Wie ist ein Mitarbeiter schwierig? • phasenweise? - immer? • Führung für schwierige Situationen Was macht unangenehme Mitarbeiter, unzufriedene Vorgesetzte und Kunden schwierig? Was kennzeichnet einen schwierigen Menschen? Ein schwieriger Mensch reagiert anders, als wir es erwarten. Auf Höflichkeit und Freundlichkeit reagiert er mit Ablehnung. Sein Bedürfnis, sich zu integrieren, scheint gering; Versuche, auf ihn einzugehen, ihn zu motivieren, zeigen keinen oder nur geringen Erfolg. Schwierig können Menschen auch phasenweise sein, wo ihr Verhalten das Klima zum Teil erheblich beeinträchtigt, wo man selbst einfach nicht mehr den gewünschten Kontakt findet und an seiner Fähigkeit, Menschen zu führen, zu zweifeln beginnt.
19.11.2019 | Seminar | 2 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Halterungssysteme industrieller Rohrleitungen
Rohrhalterungen sind als Unterstützung oder Abhängung zusammen mit der Rohrleitung die Basis für den sicheren und störungsfreien Transport von Flüssigkeiten, Gasen und Dämpfen in Rohrleitungsnetzen. Hierbei spielen - neben den statischen Auslegungsgrößen Gewicht, Stützweiten, Wärmedehnung und mechanische Reibung - auch dynamische Beanspruchungen durch Temperaturwechsel und Änderungen der Transportgeschwindigkeit oder des Mediums (Dichteänderungen) eine wichtige Rolle. Das Seminar vermittelt die technischen und normgerechten Grundlagen zu Auslegung, Planung, Montage und Betrieb industrieller Rohrleitungs-Halterungen.
20.11.2019 | Seminar | 2 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Fließen und Fließverhalten von Pulvern und Schüttgütern
Ursachen, Charakterisierung und Anwendung Ingenieure, Chemiker, die Pulver herstellen und verarbeiten, können mit den vermittelten Kenntnissen Pulverprodukte, Produktionsprozesse und das Pulverhandling optimieren - in allen Branchen der Schüttgutindustrie von Lebensmittelindustrie, Chemie, Pharmazie bis zur Roh- und Baustoffindustrie. • Das Fließverhalten von Pulvern und Schüttgütern - charakteristische Größen Haftmechanismen, Fließfähigkeit, innere Reibung, Wandreibung, Schüttgutdichte, Zeitverfestigung („Caking“) • Messen von Fließeigenschaften Praktische Messen von Fließorten, Wandfließorten, Zeitverfestigung; Auswertung; Verdichtbarkeit und Abrieb • Messverfahren und Einflüsse auf die Messergebnisse Richtungsabhängigkeit, Vorgeschichte, Vorstellung und Einordnung unterschiedlicher Messverfahren • Beispiele gemessener Fließeigenschaften z.B. Konzentrationseinfluss, Fließhilfsmittel, Feuchtigkeit, Temperatur, Slip-Stick. • Anwendung der gemessenen Fließeigenschaften Vergleichsmessungen, Berechnung von Spannungen, Einführung in das Fließen in Trichtern und Silos (Massenfluss/Kernfluss, Fließstörungen, Entmischung)
25.11.2019 | Seminar | 1 Tag | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Emotionen im Griff - Keep cool
Wenn die Wogen mal wieder hoch schlagen kann der eine ruhig und gelassen mit der Situation umgehen – während ein Anderer in der gleichen Situation Wut, Angst, Stress oder ein schlechtes Gewissen empfindet, sich persönlich angegriffen fühlt, dadurch überreagiert oder sich in seinen „Schmollwinkel“ zurück zieht. So kommt es oftmals zu übermäßigen zwischenmenschlichen Konflikten. Nur äußerlich scheint es noch um das sachliche Problem zu gehen. Schaut man näher hin, wird unter dem Deckmäntelchen ”ganz sachlich zu sein” der Kampf der irrationalen Ziele der Betroffenen ausgetragen. Der Unterschied liegt im Denken, denn emotionale Turbulenzen sind in erster Linie Kopfsache. • Emotionen beherrschen lernen • Strategien zur Gelassenheit • mit vielen Praxisübungen 1. Tag 9:00 bis 17:00 Uhr So reagieren Sie bei Ärger, Angst, Niedergeschlagenheit, Schuld und schlechtem Gewissen Emotionale Turbulenzen erzeugen wir durch unsere Bewertung bestimmter Situationen oft selbst Auswertung Ihrer persönlichen “Denk”-Strukturanalyse Strategie Nr. 1: Dramatisierungen entschärfen - ohne zu bagatellisieren Strategie Nr. 2: Frustrationstoleranz erhöhen ohne gleichgültig zu werden 2. Tag 9:00 bis 17:00 Uhr Strategie Nr. 2: Frustrationstoleranz erhöhen ohne gleichgültig zu werden Strategie Nr. 3: Anspruchsdenken hinterfragen Strategie Nr. 4: Negative Erlebnisse nicht persönlich nehmen - Selbstwertgefühl stärken Strategie Nr. 5: Selbstanalyse erstellen Strategie Nr. 6: Erwünschte Emotionen und Reaktionsmuster antrainieren
26.11.2019 | Seminar | Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Kraftwerkstechnik für Nicht-Techniker
Ein gutes Verständnis der technischen Fragen auch in den nicht-technischen Abteilungen minimiert den internen Abstimmungsaufwand und hilft, bei allseits akutem Mangel an versierten technischen Fachkräften, die Ingenieure zu entlasten. Inhalt 1. Teil: Grundlagen der Kraftwerkstechnik: • energiewirtschaftliche Fakten • Entwicklung der Kraftwerke • moderne Kraftwerke • Wärmekraft • Kernkraftwerke • Kraft-Wärme-Kopplung • Gas- und Dampf- (”GuD”) • Wasserkraft • Leistungsdaten 2. Teil: Überblick über Kraftwerkskomponenten, insbesondere die Funktionstüchtigkeit von: • Kesselanlagen • elektrischen Anlagen • kühltechnischen Anlagen • Vorwärmeanlagen • Pumpen • Turbinen • Rohrleitungsanlagen • Rauchgasbehandlungsanlagen (Reinigung) • Saugzuganlagen • Dampferzeugern • Brennern • Brennstoffen
27.11.2019 | Seminar | 1 Tag | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Das 1 x 1 der Verfahrenstechnik
Das 1x1 der Verfahrenstechnik erklärt die Grundlagen verfahrenstechnischer Prozesse Die Verfahrenstechnik ist ein weit gefächertes Gebiet. Man versteht darunter das aus technischen Prozessen bestehende Bindeglied zwischen dem Rohstoffabbau und dem fertigen Produkt. Die Grundlagen der Verfahrenstechnik ergeben sich aus dem Zusammenspiel des Wissens aus Disziplinen wie Fluiddynamik, Thermodynamik, physikalische Chemie etc. und der prakti¬schen Umsetzung dieser Kenntnisse im Rahmen dieser technischen Prozesse. Das Haus der Technik bietet am 15.-16. Mai 2014 in Berlin einen Kurs „Grundlagen der Verfahrenstechnik“ an. Aufbauend auf einer einleitenden Darstellung wesentlicher Grundlagen werden deren Anwendungen in ausge¬wählten technischen Apparaten bzw. Prozessen vermittelt. So werden z. B. Rohrströmungen, Partikelbewegung, Trock¬nungs¬vorgänge, Feststoffschüttungen, Filtration, Rieselfilmapparate, Wirbelschichten, Trennkolonnen und Wärmeaustauscher behandelt. Das Seminar richtet sich vornehmlich an Ingenieure anderer Fachdisziplinen, technische Chemiker, Physiker und Biotechnologen, die sich mit verfahrenstechnischen Prozessen befassen und ihr Grundlagenwissen festigen bzw. erweitern wollen. Das ausführliche Veranstaltungsprogramm erhalten Interessierte auf Anfrage beim Haus der Technik, Frau Wiese.
27.11.2019 | Fachveranstaltung | Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Explosionsschutzbeauftragter
Die Maßnahmen zur Umsetzung des vorbeugenden Explosionsschutzes sind technisch sehr anspruchsvoll, die rechtlichen Auflagen/Versicherungsauflagen sehr umfassend. Da der Unternehmer diese Auflagen nicht alleine erfüllen kann, ist insbesondere in größeren und mittelständischen Betrieben mit Explosionsgefährdungen das Einsetzen eines Explosionsschutzbeauftragten ratsam. Der „Explosionsschutzbeauftragte“ - der Begriff ist ähnlich dem Gefahrstoffbeauftragten gesetzlich nicht geschützt - ist dabei ein fachkundiger Mitarbeiter, der den Arbeitgeber in allen Fragen des vorbeugenden Explosionsschutzes berät und unterstützt. Zu seinem Aufgabengebiet können die Erstellung der erforderlichen Dokumente (Explosionsschutzdokument, Gefährdungsbeurteilungen, Gefahrenabwehrplan), regelmäßige Begehungen betroffener Arbeitsbereiche, Schulungen der Mitarbeiter im Explosionsschutz sowie der Kontakt zu den Behörden und der Feuerwehr gehören. In dem viertägigen Qualifizierungsseminar „Explosionsschutzbeauftragter“ werden die Maßnahmen des vorbeugenden Explosionsschutzes erläutert und umfassende Hilfestellungen gegeben. Mögliche Ursachen für Explosionen werden dargestellt und die Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Reduzierung des möglichen Schadensausmaßes aufgezeigt (primärer, sekundärer und tertiärer Explosionsschutz). Auf vier Tage konzipiert ist das Ziel der „Ausbildung zum Explosionsschutzbeauftragten“, zu allen wichtigen Themen des Explosionsschutzes und der Betriebssicherheit umfassende Informationen und Anregungen für Fachleute und Interessenten anzubieten. Die Vorträge sind mit Diskussionen, vertiefenden Analysen und Bearbeitung von konkreten Beispielen geplant und werden Ihnen praxisnahe und nachvollziehbare Hilfen zur Umsetzung auch in Ihrem Betrieb geben.
03.12.2019 | Lehrgang | Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Datenanalyse - Betriebsdaten der Prozesstechnik bewerten
Zum Thema Industrie 4.0 und immer modernere Messwerterfassungssysteme führen zu einer wachsenden Datenmenge. Verstehen Sie es, die im Unternehmen erfassten Daten der Prozess- und Verfahrenstechnik für Ihre Anforderungen Gewinn bringend zu nutzen? Erkennen Sie den Mehrwert der Vernetzung? Eine wirksame Datenanalyse unterstützt die Betriebssicherheit und Anlagenverfügbarkeit und kann helfen, Betriebs-, Personal-, Gewährleistungs- und Instandhaltungskosten drastisch zu senken. Für einfache Beispiele kann die Datenauswertung mit Excel erfolgen, für komplexere Aufgaben stehen statistische Analyseverfahren wie z. B. die frei verfügbare statistische Programmiersprache R zur Verfügung. Das Seminar gibt einen Überblick über die Methoden der Datenanalyse, praktische Beispiele der Datenauswertung in der Prozess- und Verfahrenstechnik werden gerechnet, auf kommerzielle Lösungswege wird hingewiesen und um eine Übersicht der gängigen kommerziellen und lizenzfreien Programmpakete zur Datenauswertung ergänzt. 1. Tag, 09:00-17:00 Uhr • Prozessdatenvorbehandlung von gestörten Messungen mittels Ausreißererkennung, Glätten und Filtern (Anwendungsbeispiel: Druckmessung) • Erkennung von signifikanten Einflussfaktoren auf relevante Größen, wie z.B. Umsatz mittels (einfacher, partieller und Rang-) Korrelationsanalyse (Anwendungsbeispiel: Zementzusammensetzung) • Schätzung und Bewertung von Zusammenhängen wie Kalibrierkurven, Kennlinien und Trends mittels Regression (Anwendungbeispiele: Volumenbestimmung im Silo, Wärmeübertragermodell) • Einführung in die statistische Versuchsplanung (Beispiel: Chemische Reaktion) • Erkennung von Zusammenhängen und Datenreduktion bei vielen Einflussfaktoren (z. B. bei der Spektroskopie) mittels Hauptkomponentenanalyse (Anwendungsbeispiel: Oktanzahlbestimmung) • Experimentelle Modellbildung bei großen Datenmengen durch Beibehaltung der wichtigsten Komponenten - Variablenreduktion mittels schrittweiser, partieller und Hauptkomponenten-Regression (Anwendungsbeispiel: Zementzusammensetzung) 2. Tag, 08:30 - 16:30 Uhr • Softsensoren für nicht direkt messbare Größen basierend auf Regression oder neuronalen Netzen (Anwendungsbeispiel: Konzentrationsmessung) • Statistische Prozess- und Messgerätekontrolle (SPC) mittels verschiedener ein- und mehrdimensionaler Regelkarten (Anwendungsbeispiel: Emissionsmessung) • Schwingungsanalyse und Fehlerfrüherkennungsmethoden für die Instandhaltung. Erkennung von Ventilreibungen (Anwendungsbeispiele: Glasrisskontrolle, Lagerschaden) • Clusterbildung und Klassifikation neuer Messungen für die Fehlererkennung und Ursachenanalyse (Anwendungsbeispiel: Strahlgutkontrolle) • Erkennung von Änderungen in Prozessdaten mit statistischen Methoden (Beispiel: Leck in Rohrleitung) • Vorstellung gebräuchlicher Datenanalyseprogramme und der Grundlagen der Big-Data-Methoden Zielsetzung Sie lernen, Zusammenhänge aus großen Datenmengen auszuwerten und „smart Data“ zu generieren. Sie verstehen Funktionen von Softwaretools zur Datenanalyse. Neben Filtern, Korrelation und Regression werden Methoden zur Datenreduktion, Klassifikation, experimentellen Modellbildung und -reduktion behandelt. Beispielprogramme, die die wichtigsten Routinen für Testdaten enthalten, erklären verfahrenstechnische Fragestellungen anschaulich. Sie lernen den Unterschied zwischen Edge und Cloud Computing.
04.12.2019 | Seminar | 2 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
Druckstöße, Dampfschläge und Pulsationen in Rohrleitungen
Jede Änderung des stationären Flusses (Anfahren, Bedampfen, Regelung etc.) mindert den Wirkungsgrad und erhöht das Risiko bzgl. Effizienz, Verfügbarkeit und Instandhaltung der Gesamtanlage. Sie erhalten ein verständliches Basiswissen mittels anlagentypischer Fallbeispiele. Das Seminar soll zunächst ein grundsätzliches Verständnis der physikalischen Phänomene in Leitungsnetzen vermitteln. Darauf aufbauend werden die mathematisch-physikalischen Grundlagen sowie, im Anschluss, vereinfachte Berechnungsverfahren vorgestellt und ihre Anwendungsmöglichkeiten und -grenzen erörtert. Aufschlussreiche Fallbeispiele und Vermeidungsmaßnahmen, die z.T. auf spezielle Teilnehmerinteressen* zugeschnitten werden können, runden das Seminar ab. Hierzu nehmen Sie bitte bis spätestens 2 Wochen vor Seminarbeginn Kontakt mit dem HdT auf: Frau Dipl.-Ing. Brigitte Doleschel, b.doleschel@hdt-essen.de
09.12.2019 | Seminar | Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig
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