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Schneller zur Marktreife  «Gute Ideen gibt es genug, wir müssen sie nur schneller vom Labor in den Industriemaßstab bringen.»
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Schneller zur Marktreife

«Gute Ideen gibt es genug, wir müssen sie nur schneller vom Labor in den Industriemaßstab bringen.»

Der Anlagenbauer Glatt Ingenieurtechnik ist dank seiner technologie- und prozessorientierten Innovationskompetenz ein international gefragter Entwicklungspartner für Forschungsinstitutionen und die Industrie. Das Technologiezentrum ist der Hub für Partikeldesign: Hier entstehen aus F&E-Ideen neue Verfahren, Produktmuster, marktreife Pulver, Granulate und Pellets.

Dr. Michael Jacob ist Leiter Process Technology Food, Feed & Fine Chemicals und Prokurist bei Glatt Ingenieurtechnik in Weimar. Er zählt zu den prägenden Köpfen des Spitzenclusters Wigratec+ (Wirbelschicht-Granuliertechnik) Sachsen-Anhalt/Thüringen, des Verbundprojekts Pades (Partikeldesign Thüringen) und engagiert sich im Hochschulnetzwerk.

Quelle: P&A Prozessdigitalisierung Automation Kompendium 2019-2020, S. 152-153 (publish-industry Verlag GmbH, Deutschland)

Firmeninformation

Glatt Ingenieurtechnik GmbH
Glatt Ingenieurtechnik GmbH
Glatt ist spezialisiert auf intelligentes Partikeldesign zur Erzeugung und Funktionalisierung von Pulvern und Granulaten mit definiert einstellbaren Eigenschaften. Im Fokus stehen Partikel und Pulver für Pigmente, katalytische, keramische oder Batteriewerkstoffe sowie Granulate und Pellets als Zusatzstoffe für z. B. industrielle Salze, Wasch- und Reinigungsmittel, Düngemittel, Pestizide, Nahrungs-, Nahrungsergänzungs- und Arzneimittel. Eine Verkapselung von Aromen, Enzymen, Vitaminen, Mikroorganismen, Probiotika oder Fettsäuren (PUFA) ist dabei ebenso möglich wie die von ätherischen Ölen und anderen aktiven, sensiblen Substanzen, die es zu schützen gilt. Mit Glatt APPtec®, einer einzigartigen Technologie zur Sprühkalzination, ist es möglich, Partikel in einem einzigen Prozessschritt im pulsierenden Heißgasstrom zu erzeugen, zu beschichten und anschließend zu kalzinieren. Als Pionier für Wirbelschicht- und Strahlschicht-Technologien beherrscht Glatt diese wichtige Verfahren zur Formulierung und Optimierung der Partikeleigenschaften durch definierte Sprühagglomeration, Sprühgranulation, Sprühbeschichtung (Coating) oder (Mikro-)Verkapselung sowie durch Kombinationen dieser Prozesse. Auch im Hochtemperatur-Bereich. Glatt unterstützt die Produktidee von der frühen Phase der Produktrezeptur über die Prozessentwicklung bis hin zum Scale-up in den Produktionsmaßstab. So werden unter der Leitung der Glatt Process & Plant Engineering Teams maßgeschneiderte Produktionsanlagen für Lebensmittel-, Futtermittel-, Feinchemie-, Pharma- und Biotech-Applikationen erfolgreich geplant und in Betrieb genommen. Weltweit. Ob auf Basis von Pulversynthese, Wirbelschicht- oder Strahlschichttechnologie, Glatt bietet ebenfalls die zertifizierte Lohnherstellung für Kunden ohne eigene Produktionskapazitäten.
Letztes Update: 13.11.2019

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Schneller zur Marktreife „Gute Ideen gibt es genug, wir müssen sie nur schneller vom Labor- in den Industriemaßstab bringen.“ Der Anlagenbauer Glatt Ingenieurtechnik ist dank seiner technologie- und prozessorientierten Innovationskompetenz ein international gefragter Entwicklungspartner für Forschungsinstitutionen und die Industrie. Das Technologiezentrum ist der Hub für Partikeldesign: Hier entstehen aus F&E-Ideen neue Verfahren, Produktmuster, marktreife Pulver, Granulate und Pellets. Welche Eigenschaften braucht ein Werk- oder Rohstoff für eine bestimmte Anwendung? Wie können wir diese Qualität exakt und im großtechnischen Maßstab wirtschaftlich einstellen oder hinzufügen? Diese Frage treibt uns im Technologiezentrum bei Glatt in Weimar täglich an. Ein Schlüsselbegriff für mich ist hierbei Skalierbarkeit. Was im Labor funktioniert, sollte so früh wie möglich in den anwendungsbereiten Maßstab gebracht und unter realen Bedingungen getestet werden. Viele Unternehmen konzentrieren sich darauf, ihre Erfolgsprodukte zu optimieren, wobei wir ihnen mithilfe von Sprühgranulation, -agglomeration, Mikroverkapselung oder Coating in der Wirbelschicht helfen. Doch die Märkte erfordern kürzere Innovationszyklen und gute Ideen müssen zügiger auf den Markt gebracht werden. Auch die Prozessindustrie muss noch flexibler werden und komplementärer denken und handeln. Wir bei Glatt bewegen uns am Puls der Zeit, indem wir uns unter anderem partnerschaftlich in forschungsintensive Zukunftsprojekte einbringen. Zahlreiche Verfahren wie zum Beispiel die Rückgewinnung von wertvollem Phosphor aus Klärschlammaschen zur Erzeugung eines neuen pflanzenverfügbaren Düngergranulats konnten so in kurzer Zeit zur industriellen Marktreife gebracht werden. Aktuell arbeiten wir daran, die prozesstechnischen Voraussetzungen für zukunftsfähige Herstellungsverfahren zu gestalten. Im Verbundprojekt ASTEROID-WS, das vom Freistaat Thüringen und durch EU-Mittel gefördert wird, evaluieren wir die mess- und regelungstechnischen Voraussetzungen für automatisch steuerbare Granulationsprozesse. Dabei finden auch Aspekte der Digitalisierung sowie die Nutzung von KI eine tragende Rolle. Ziel ist es, Granulate mit neuartigen Eigenschaften in verbesserter, extrem gleichbleibender Granulatqualität vollautomatisch zu erzeugen. Im Batterieforschungsprojekt EMBATT 2.0, das vom BMBF gefördert wird, entwickeln wir prozesstechnische Lösungen zur Herstellung von Aktivmaterialien. Im ebenfalls vom BMBF geförderten Projekt HyAdd3D (Hybride additive Multimaterialbearbeitung) untersuchen wir neue Konzepte für die Pulversynthese für 3D-Druck-Anwendungen und erarbeiten die Verfahrens- und Anlagentechnologie, mit der die Füllstoffe hergestellt und funktionalisiert werden. Darüber hinaus möchten wir die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene stärken. Ein Beispiel: Im Spitzencluster WIGRATEC+ bündeln wir unsere Innovationskompetenzen mit niederländischen Netzwerkpartnern. Dadurch können wir auf Basis unserer prozessseitigen Synergien und produktseitigen Entwicklungskompetenzen im Bereich Futter- und Nahrungsmittel neue Anwendungsfelder erschließen. Von Innovationen wie dem Pulversynthese-Reaktor, mit dem wir Hochleistungspulverwerkstoffe von morgen entwickeln, profitieren auch die Studierenden und Forscher der Universitäten sowie weitere Forschungseinrichtungen, mit denen wir zusammenarbeiten: beispielsweise dem Fraunhofer IKTS, der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg und der Technischen Universität Hamburg-Harburg. So können wir etwas zurückgeben. Dr.-Ing. Michael Jacob ist Leiter Process Technology Food, Feed & Fine Chemicals und Prokurist bei Glatt Ingenieurtechnik GmbH, Weimar. Er zählt zu den prägenden Köpfen des Spitzenclusters WIGRATEC+ (Wirbelschicht-Granuliertechnik) Sachsen-Anhalt/Thüringen, des Verbundprojekts pades (partikeldesign thüringen) und engagiert sich im Hochschulnetzwerk.
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