Wie funktioniert eine Verpackungsmaschine?Der Zweck einer Verpackungsmaschine ist im Grunde immer derselbe: Produkte so effizient und vor allem sicher wie möglich zu verpacken.
Doch wie funktioniert eine solche Verpackungsmaschine eigentlich? Je nach Art der Verpackungsmaschine, in unserem Fall Offensäcke oder FFS (Form-Fill-Seal) für frei fließende bis pulverförmige Produkte, läuft der Verpackungsprozess unterschiedlich ab. Das Grundprinzip ist das gleiche:
Klingt nach einem einfachen Prozess. Das Komplexe an Verpackungsmaschinen ist nicht der Grundprozess, sondern die Einstellungen und die Präzision der Komponenten. Vollautomatische Verpackungsmaschinen funktionieren nur dann zuverlässig, wenn bestimmte Prozessschritte aufeinander abgestimmt sind. Das Zusammenspiel ist hier von größter Bedeutung, denn sonst könnte es passieren, dass ein gefüllter Beutel zu früh freigegeben wird oder das Produkt fließt, ohne dass ein Beutel an der Füllklammer befestigt wurde. Solche Szenarien müssen natürlich verhindert werden und das erfordert eine präzise Programmierung, Inbetriebnahme und Bedienung. Wenn dann noch regelmäßig Reinigungs- und Wartungsmaßnahmen durchgeführt werden, wird eine Verpackungsmaschine mehrere Jahrzehnte gute Dienste leisten. Die gängigsten Verpackungsarten
Offensack- versus FFS-Verpackung:Die Funktionsweise der beiden Maschinen zeigt deutlich die Unterschiede zwischen den beiden Arten von Verpackungsmaschinen. Während Offensackmaschinen einen vorgefertigten Sack verwenden und diesen nach der Befüllung entweder vernähen, verschließen oder verschweißen, stellt die FFS-Verpackungsmaschine den Sack vor der Befüllung her und verschweißt ihn immer. Je nach dem zu verpackenden Produkt und der gewünschten Leistung ist entweder eine Offensack- oder eine FFS-Maschine die bessere Wahl.Offensack-VerpackungsmaschinenDie Prozesse bis zum gefüllten und genähten Sack sind einfach, aber effektiv gestaltet. Vorgefertigte Säcke aus gewebtem PP, PE oder Papier werden mit Hilfe von Vakuumsaugern von einem Stapel im Magazin getrennt und zum Ablagetisch transportiert.Dort wird der Sack mit einer Rakel geöffnet, auf die Füllklammer gelegt, eingespannt und befüllt. Der gefüllte Sack wird dann aufgenommen und auf das Förderband gelegt und von dort zur Sackverschließmaschine transportiert, die den Sack je nach Material vernäht, verschweißt oder verschweißt. FFS (Form-Fill-Seal)-Absackmaschinen:Die Arbeitsstationen der Maschine sind in das Formen, Füllen und Verschließen der Säcke unterteilt. Durch dieses Prinzip können immer drei Säcke gleichzeitig verarbeitet werden.Dies hat den Vorteil, dass die Taktzeit jedes Arbeitsschrittes optimiert wird und auch bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten sichergestellt ist, dass die Beutel immer genau zum richtigen Zeitpunkt geformt, gefüllt und verschlossen werden.
Vertikale FFS-Absackmaschine
Unterschiede in der ProdukthandhabungDie Grundstruktur oberhalb der Maschine ist sowohl bei FFS als auch bei offenem Maul ähnlich. Über der Verpackungsmaschine ist ein Einlauftrichter installiert. Auf einem Stahlrahmen oberhalb der Maschine befindet sich eine Waage, je nach Produkt mit Schwerkraft-, Band- oder Schneckendosierung, die wiederum unterhalb eines Produktsilos oder der Produktzuführung angeordnet ist.Je nach Beschaffenheit des Produkts können die Maschinen z. B. mit einer staubdichten Füllklammer oder bei abrasiven Produkten mit einer speziellen Verkleidung ausgestattet werden. Wie funktioniert ein Palettierer?In Palettierern, egal ob Hochregal- oder Roboterpalettierer, werden Säcke oder Kartons auf einer Palette gestapelt und dann z. B. für die Lagerung oder den Versand gesichert. Eine einfache Beschreibung, wie ein Palettierer funktioniert:
Automatisierungsgrade in Verpackungsanlagen
Mehr Informationen
More case studies from Statec Binder: https://www.statec-binder.com/news-events/case-studies |