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Im Rahmen der turkmenischen Industrialisierungsbestrebungen hat das japanische Unternehmen Kawasaki Plant Systems mit Stammsitz in Kobe, den Auftrag zur Planung und Errichtung einer Düngemittelanlage erhalten. Ab 2013 werden hier 1.200 t/d Ammoniak und 1.925 t/d Urea hergestellt. Die dabei entstehenden Emissionen gilt es zu entstauben.
Intensiv-Filter, weltweit als Spezialist auf dem Gebiet der industriellen Entstaubung bekannt und verlässlicher Lieferant für Kawasaki Plant Systems, erhielt folglich den Zuschlag. Der Auftrag umfasst zwei Prozessfilter zur Erfassung der Stäube im Verlade- und Silosystem.
Die Schlauchfilter vom Typ IF JC werden für einen Betriebsvolumenstrom von 30.000 m3/h i.N. und einer Gastemperatur von -19 °C bis 54 °C ausgelegt. In die Rohgasleitung vor Filtereintritt wird angewärmte Luft zugegeben. Die dazu erforderlichen Heizregister sind ebenfalls im Lieferumfang enthalten. Alle produktberührenden Teile der Filter müssen in Edelstahl ausgeführt werden, um Korrosionen zu verhindern.
Die klimatischen Bedingungen auf dem Weg nach Turkmenistan stellen besondere Anforderungen an die Logistik, denn der Transportweg ist in den Wintermonaten vereist und erst ab Mai wieder befahrbar. Nach Auslieferung im April 2011 wird die Inbetriebnahme erst 2012 erfolgen.
Auf dem Seeweg wird die Lieferung nach Russland transportiert, um von dort per LKW bis zum Kaspi-schen Meer befördert zu werden. Dort wird wieder auf Schiffe umgeladen und das Kaspische Meer überquert. Das letzte Stück des Transportweges bis Mary, Turkmenistan, wird erneut per LKW gefahren.
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