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Celsius, Drunen der Niederlande, hat einen Hochtemperaturkühler für ein Chemieunternehmen im Nahen Osten entwickelt und geliefert. Dieser Screw Heat Exchanger (Schneckenwärmetauscher) wurde als Kühlanlage in einer Kalziumoxid-Fabrik installiert.
Anfang des vorigen Monats stattete Ir. Martijn van den Hil, der bei Celsius als Process Engineer tätig ist, der Fabrik in der Wüste einen fünftägigen Besuch ab, um einen SAT (Site Acceptance Test) abzunehmen.
Die Maschine ist mit ihren 10 Metern Länge und 2 Metern Breite eine große Ausführung für Celsius. Wenn man sie jedoch im Werk installiert sieht, fällt ihre Größe gar nicht mehr auf. Es ist sehr beeindruckend, wie eine 16 500 kg schwere Maschine in einer Höhe von 40 Metern installiert wird.
Die Einspeisung in den Kühler auf diese Höhe erfolgt durch einen Hochförderer. Er transportiert das Produkt aus dem Multiple Hearth Furnace (Etagenofen) hoch in den Kühler. Der Schneckenwärmetauscher kühlt stündlich 4000 kg Kalziumoxid von 600 °C auf 90 °C herab. Das benötigte Kühlwasser wird in einem Kühlturm gekühlt. Wegen der Lage des Werks in der Wüste kann die Temperatur des Kühlwassers im Wüstenklima auf bis zu 50 °C steigen!
Während des Kühlverfahrens werden stündlich 640 Kilowatt Energie abgeleitet. Dazu wird ein Kühlwasserfluss von 100 m3 pro Stunde mit einem Arbeitsdruck von 5 bar benötigt. Das Kühlwasser strömt durch den Trog, die Schneckenwellen und die Flügel unseres Schneckenwärmetauschers. Wegen der abrasiven Wirkung des beförderten Kalziumoxids wurden die Flügel der Schnecke mit einem verschleißfesten Material angeschweißt. Die Maschine wurde von Celsius speziell zur Erzielung eines optimalen Ergebnisses unter diesen schwerindustriellen Umständen entwickelt und hergestellt.
Die Anlage läuft inzwischen spezifikationsgemäß, und der Endbenutzer erwägt mittlerweile die Errichtung einer zweiten Produktionslinie.
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