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Erhöhte Anforderungen an die Ablaufqualität in die Vorfluter stellt die EU-Wasserrahmenrichtlinie. Abwasser muss vor dem Zurückleiten nach dem Stand der Technik gereinigt werden – aus ökonomischen Gründen ist es im Interesse jedes Unternehmens, auf intelligente und effi-ziente Weise mit biologischen, chemischen und physikalischen Verfahrenstechniken maximale Wasserwiederverwendungssysteme zu realisieren. Schwerpunkte bilden hier Anaerobprozesse, Flotations- und Membranverfahren.
Wegen des wachsenden Kostendrucks (steigende Wasser- und Abwasserpreise) ist die Aufbe-reitung von Abwasser zu Prozesswasser für viele Industriebetriebe zu einer sinnvollen bzw. notwendigen Alternative geworden. Neben der effizienten Wassernutzung können Unternehmen durch die Verwendung von Regenwasser einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten: Weiches Wasser vom Himmel spart die Enthärtung des Wassers und damit "Chemie".
Leitung: Prof. Dr. Peter M. Kunz und Prof. Dr. Ulf Theilen im Mittelpunkt. Herr Prof. Dr. Kunz ist Leiter des Instituts für Biologische Verfahrenstechnik und berät viele Betriebe im In- und Ausland in Sachen "Was-sermanagement". Herr Prof. Dr. Theilen leitet das Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft und anaerobe Verfahrenstechnik im Zentrum für Energie- und Umweltsystemtechnik ZEuUS der Fachhochschule Gießen und ist seit vielen Jahren als Wissenschaftler und Berater für Industrie-betriebe und Kommunen tätig.
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